17. Kundmachung: Kundmachung gemäß § 33 Abs. 4 des Bundesstraßengesetzes 1971 hinsichtlich des Landes Kärnten
Gesetzestext (1 Artikel)
Gemäß § 33 Abs. 4 des Bundesstraßengesetzes
1971 — BStG 1971, BGBl. Nr. 286, wird kundgemacht
1. Im Land Kärnten sind gemäß § 33 Abs. 1
BStG 1971 folgende Straßen mit 1. September
1971 als Bundesstraßen aufgelassen
(1) von der Tauern Autobahn die Abzweigung
von Lieserhofen bei Seeboden zur Drautal Straße
bei Lendorf
(2) von der ehemaligen Eberndorf-Lavamünder
Straße die Strecke von der ehemaligen Eisenkappler
Straße in Eberndorf bis zur Einmündung in
die neue B 81 Bleiburger Straße bei Loibegg
(3) von der Gailtal Straße die Verbindungsstrecke
zur ehemaligen Triester Straße bei Thörl
(4) von der Gailtal Straße die Verbindungsstrecke
in Kötschach-Mauthen
(5) von der ehemaligen Grafensteiner Straße
die Strecke von der Packer Straße bei Rain über
Grafenstein bis zur Einmündung in die B 85
Rosental Straße bei Wildenstein
(6) von der Großglockner Straße die Verkehrsschleife
beim Pfarrhof in Heiligenblut
(7) von der Loiblpaß Straße die Abzweigung
zur Staatsgrenze auf dem Loiblpaß
(8) von der Rosental Straße die Verbindungsstrecke
Fürnitz—Federaun
(9) von der Rosental Straße die Verbindungsstrecke
über Abriach nach Gallizien
(10) die ehemalige St. Pauler Straße zur Gänze.
2. Als Bundesstraßen werden im Land Kärnten
erst durch das Bundesstraßengesetz 1971 erklärt
(§ 33 Abs. 3 BStG 1971)
(1) die A 11 Karawanken Autobahn zur
Gänze
(2) die S 40 Lurnfelder Schnellstraße zur Gänze
(3) von der B 81 Bleiburger Straße die Strecke
von Sittersdorf (B 82) bis Loibegg
(4) die B 84 Faakersee Straße zur Gänze
(5) die B 86 Villacher Straße zur Gänze
(6) die B 87 Weißensee Straße zur Gänze
(7) die B 88 Kleinkirchheimer Straße zur
Gänze
(8) die B 90 Naßfeld Straße zur Gänze.
3. Das Land Kärnten hat mit Wirkung vom
1. Oktober 1972 durch das nach seinen landesgesetzlichen
Vorschriften zuständige Organ den
künftigen Träger der Straßenbaulast hinsichtlich
der unter Punkt 1 dieser Kundmachung genannten
Straßen festgelegt.
Mit Wirkung vom 1. Oktober 1972 werden
daher die in Punkt 2 dieser Kundmachung genannten
Straßen als Bundesstraßen übernommen.
4. Hinsichtlich der Bestimmungen des § 33
Abs. 2 BStG 1971 und des § 33 Abs. 3 letzter
Satz BStG 1971 wurde ein Übereinkommen zwischen
dem Bund (Bundesstraßenverwaltung) und
dem Land Kärnten abgeschlossen.