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16_2003 AT

16. Kundmachung: Aufhebung des § 89 Abs. 1 letzter Satz des Telekommunikationsgesetzes durch den Verfassungsgerichtshof

3 Artikel / Bestimmungen · Österreich
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Gesetzestext (3 Artikel)

BGBlPdf 16. Kundmachung: Aufhebung des § 89 Abs. 1 letzter Satz des Telekommunikationsgesetzes durch den Verfassungsgerichtshof

Gemäß Art. 140 Abs. 5 und 6 B-VG und gemäß § 64 Abs. 2 des Verfassungsgerichtshofgesetzes

1953, BGBl. Nr. 85, wird kundgemacht

(1) Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 27. Februar 2003, G 37/02-16, G 118/02-14,

G 122/02-19, G 156/02, V 42/02-17, G 157/02, V 43/02-17, G 195/02-16, dem Bundeskanzler zugestellt

am 28. März 2003, § 89 Abs. 1 letzter Satz des Bundesgesetzes betreffend die Telekommunikation (Telekommunikationsgesetz

– TKG), BGBl. I Nr. 100/1997, als verfassungswidrig aufgehoben.

(2) Die Aufhebung tritt mit 31. Dezember 2003 in Kraft.

(3) Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Kraft.

BGBlPdf 16. Kundmachung: Beschluss des Verwaltungsgerichtshofes in dem zur Zl. 2002/08/0038 anhängigen Verfahren gemäß § 26a VwGG

Gemäß § 26a Abs. 2 des Verwaltungsgerichtshofgesetzes 1985, BGBl. Nr. 10, in der Fassung des

Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 124/2002 wird kundgemacht

Der Verwaltungsgerichtshof hat am 20. November 2002, dem Bundeskanzler zugestellt am

28. November 2002, in dem zur Zl. 2002/08/0038-9 anhängigen Verfahren gemäß § 26a des Verwaltungsgerichtshofgesetzes

1985, BGBl. Nr. 10, in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 124/2002

folgenden Beschluss gefasst

1. Es besteht Grund zur Annahme, dass beim Verwaltungsgerichtshof eine erhebliche Anzahl von

Beschwerden eingebracht werden wird, in denen die Rechtsfrage zu lösen ist, ob die gesetzliche

Anordnung der Berücksichtigung des Einkommens des Lebensgefährten bei Beurteilung der Notlage

der im gemeinsamen Haushalt lebenden Lebensgefährtin im Zusammenhang mit der Gewährung

von Notstandshilfe dem Gemeinschaftsrecht entspricht, insbesondere ob darin nicht eine

versteckte Diskriminierung der Frauen erblickt werden kann.

2. Zur Beantwortung der in Z 1 genannten Rechtsfrage hat der Verwaltungsgerichtshof folgende

Rechtsvorschriften anzuwenden: § 33 AlVG, BGBl. Nr. 609/1977, idF BGBl. I Nr. 179/1999,

und § 36 AlVG, BGBl. Nr. 609/1977, idF BGBl. I Nr. 142/2000; § 2 Notstandshilfeverordnung,

BGBl. Nr. 352/1973, idF BGBl. Nr. 388/1989, und § 6 Notstandshilfeverordnung, BGBl.

Nr. 352/1973, idF BGBl. Nr. 240/1996; Art. 2 bis 4 der Richtlinie 79/7/EWG des Rates zur

schrittweisen Verwirklichung des Grundsatzes der Gleichbehandlung von Männern und Frauen

im Bereich der sozialen Sicherheit vom 19. Dezember 1978 (Gleichbehandlungsrichtlinie), ABl.

Nr. L 006 vom 10. Jänner 1979, S 24.

3. Der Verwaltungsgerichtshof wird die in Z 1 genannte Rechtsfrage in dem zur Zl. 2002/08/0038

anhängigen Beschwerdeverfahren beantworten.

4. Der Bundeskanzler (in Ansehung des Arbeitslosenversicherungsgesetzes) und der Bundesminister

für Wirtschaft und Arbeit (in Ansehung der Notstandshilfeverordnung) sind zur unverzüglichen

Kundmachung des Spruches dieses Beschlusses im Bundesgesetzblatt, Teil II, verpflichtet;

auf die mit der Kundmachung eintretenden, in § 26a Abs. 3 VwGG genannten Rechtsfolgen wird

verwiesen.

BGBlPdf 16. Änderung zum Artikel 43 Absatz 2 des Übereinkommens über die Rechte des Kindes, angenommen von der Konferenz der Vertragsstaaten am 12. Dezember 1995

Der Nationalrat hat beschlossen

1. Der Abschluss des nachstehenden Staatsvertrages wird genehmigt.

2. Gemäß Art. 49 Abs. 2 B-VG ist der Staatsvertrag dadurch kundzumachen, dass er in arabischer,

chinesischer, französischer, russischer und spanischer Sprache zur öffentlichen Einsichtnahme im Bundesministerium

für auswärtige Angelegenheiten aufliegt.

(Übersetzung)

Änderung zum Artikel 43 Absatz 2 des Übereinkommens über die Rechte des Kindes,

angenommen von der Konferenz der Vertragsstaaten am 12. Dezember 1995

Beschließt die Änderung zum Artikel 43 Absatz 2 des Übereinkommens über die Rechte des Kindes,

mit der das Wort „zehn“ durch das Wort „achtzehn“ ersetzt wird.

Die vom Bundespräsidenten unterzeichnete und vom Bundeskanzler gegengezeichnete Ratifikationsurkunde

wurde am 1. Februar 2002 beim Generalsekretär der Vereinten Nationen hinterlegt; die Änderung

zum Übereinkommen ist gemäß seinem Art. 50 Abs. 2 mit 18. November 2002 in Kraft getreten.

Nach Mitteilungen des Generalsekretärs der Vereinten Nationen haben folgende weitere Staaten die

Änderung angenommen

Ägypten

Algerien

Andorra

Argentinien

Äthiopien

Bahamas

Bahrain

Bangladesch

Belize

Bhutan

Bolivien

Botsuana

Brasilien

Brunei Darussalam

Bulgarien

Burkina Faso

Chile

China

Costa Rica

Côte d’Ivoire

Dänemark

Deutschland

Dominica

Dschibuti

Ecuador

Estland

Fidschi

Finnland

Frankreich

Georgien

Grenada

Griechenland

Guatemala

Guinea

Guyana

Haiti

Heiliger Stuhl

Indonesien

Irak

Iran, Islamische Republik

Irland

Island

Israel

Italien

Jamaika

Jemen

Jordanien

Jugoslawien

Kambodscha

Kamerun

Kanada

Katar

Kirgisistan

Kiribati

Kolumbien

Kongo

Korea DVR

Korea Republik

Kroatien

Kuba

Laos

Lesotho

Libanon

Liechtenstein

Litauen

Luxemburg

Malaysia

Malediven

Mali

Malta

Marokko

Mauretanien

Mauritius

Mazedonien, die ehemalige Republik Jugoslawien

Mexiko

Moldau

Monaco

Mongolei

Mosambik

Myanmar

Namibia

Neuseeland (ohne Tokelau)

Nicaragua

Niederlande (Aruba)

Niederlande (Königreich Europa)

Niederlande (Nl. Antillen)

Niger

Norwegen

Oman

Pakistan

Palau

Panama

Peru

Philippinen

Polen

Portugal

Ruanda

Rumänien

Russische Föderation

Sambia

Samoa

San Marino

Saudi Arabien

Schweden

Schweiz

Sierra Leone

Simbabwe

Singapur

Slowakei

Spanien

Sri Lanka

Südafrika

Sudan

Suriname

Swasiland

Syrien

Thailand

Togo

Trinidad und Tobago

Tschad

Tschechische Republik

Tunesien

Türkei

Uganda

Uruguay

Usbekistan

Venezuela

Vereinigte Arabische Emirate

Vereinigtes Königreich

Vietnam

Zypern

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