164. Verordnung: Beschäftigung von ausländischen Erntehelfern in der Landwirtschaft
Gesetzestext (2 Artikel)
Auf Grund des § 9 Abs. 1a des Fremdengesetzes 1997 – FrG, BGBl. I Nr. 75/1997, zuletzt geändert
durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 134/2000, wird verordnet
§ 1. Für den Wirtschaftszweig Landwirtschaft wird ein Kontingent in der Höhe von 4745 für die
Beschäftigung von ausländischen Erntehelfern festgelegt, das auf die Bundesländer wie folgt aufgeteilt
wird
Burgenland: .................................................... 900
Kärnten: .......................................................... 30
Niederösterreich: ............................................ 1230
Oberösterreich: ............................................... 300
Salzburg: ........................................................ 5
Steiermark: ..................................................... 2130
Tirol: ............................................................... 35
Vorarlberg: ..................................................... 65
Wien: .............................................................. 50
§ 2. Im Rahmen der genannten Kontingente dürfen während des gesamten zeitlichen Geltungsbereiches
dieser Verordnung Beschäftigungsbewilligungen nach dem Ausländerbeschäftigungsgesetz
erteilt werden. Die Geltungsdauer dieser Beschäftigungsbewilligungen darf sechs Wochen nicht überschreiten
und nicht nach dem 15. November 2001 enden.
§ 3. Diese Verordnung tritt mit Ablauf des 30. November 2001 außer Kraft.
Nach Mitteilung des Generalsekretärs des Europarats hat Albanien am 17. Mai 2001 seine Ratifikationsurkunde
zum Europäischen Übereinkommen betreffend Auskünfte über ausländisches Recht
(BGBl. Nr. 417/1971, letzte Kundmachung des Geltungsbereichs BGBl. III Nr. 148/2000) hinterlegt.