163. Kundmachung: Geltungsbereich des Übereinkommens über die biologische Vielfalt
Gesetzestext (1 Artikel)
Nach Mitteilungen des Generalsekretärs der Vereinten Nationen haben folgende weitere Staaten ihre
Ratifikations- bzw. Beitrittsurkunden zum Übereinkommen über die biologische Vielfalt (BGBl.
Nr. 213/1995) hinterlegt
Staaten: Datum der Hinterlegung der
Ratifikations- bzw. Beitrittsurkunde
Algerien 14. August 1995
Äquatorialguinea 6. Dezember 1994
Argentinien 22. November 1994
Bhutan 25. August 1995
Bolivien 3. Oktober 1994
Botsuana 12. Oktober 1995
Côte d'Ivoire 29. November 1994
Guatemala 10. Juli 1995
Guinea-Bissau 27. Oktober 1995
Honduras 31. Juli 1995
Israel 7. August 1995
Jamaika 6. Jänner 1995
Kambodscha 9. Februar 1995
Kamerun 19. Oktober 1994
Kap Verde 29. März 1995
Kolumbien 28. November 1994
Korea,
Demokratische Volksrepublik 26. Oktober 1994
Korea, Republik 3. Oktober 1994
Lesotho 10. Jänner 1995
Lettland 14. Dezember 1995
Libanon 15. Dezember 1994
Mali 29. März 1995
Marokko 21. August 1995
Moldova 20. Oktober 1995
Mosambik 25. August 1995
Myanmar 25. November 1994
Nicaragua 20. November 1995
Niger 25. Juli 1995
Oman 8. Februar 1995
Panama 17. Jänner 1995
Polen 18. Jänner 1996
Salomonen 3. Oktober 1995
San Marino 28. Oktober 1994
Schweiz 21. November 1994
Senegal 17. Oktober 1994
Sierra Leone 12. Dezember 1994
Staaten: Datum der Hinterlegung der
Ratifikations- bzw. Beitrittsurkunde
Simbabwe 11. November 1994
Singapur 21. Dezember 1995
Südafrika 2. November 1995
Sudan 30. Oktober 1995
Suriname 12. Jänner 1996
Swasiland 9. November 1994
Syrien 4. Jänner 1996
Togo 4. Oktober 1995
Ukraine 7. Februar 1995
Usbekistan 19. Juli 1995
Vietnam 16. November 1994
Zaire 3. Dezember 1994
Zentralafrikanische Republik 15. März 1995
Anläßlich der Hinterlegung der Ratifikations- bzw. Beitrittsurkunde haben nachstehende Staaten Erklärungen
abgegeben
Lettland
Gemäß Art. 27 Abs. 3 erklärt Lettland, daß es beide der in diesem Absatz angeführten Mittel zur
Streitbeilegung als verbindlich anerkennt.
Sudan
Im Hinblick auf den in Artikel 3 festgesetzten Grundsatz stimmt die Regierung des Sudan mit dem
Geist des Artikels überein und interpretiert ihn dahingehend, daß er bedeutet, daß kein Staat für Handlungen
verantwortlich ist, welche außerhalb seiner Kontrolle vorgenommen werden, selbst wenn dies
innerhalb seines Hoheitsgebietes geschieht und der Umwelt in anderen Staaten oder in Gebieten außerhalb
der nationalen Hoheitsgebiete Schaden zugefügt wird.
Der Sudan versteht – was Artikel 14 Absatz 2 anbelangt – , daß die Frage der Haftung und Entschädigung
für Schaden, welcher der biologischen Vielfalt zugefügt wird, nicht als vordringlich durch das
Übereinkommen in Angriff zu nehmen ist, da es Unklarheiten in bezug auf Wesen und Umfang der in
Übereinstimmung mit dem oben erwähnten Artikel auszuführenden Studien gibt. Der Sudan glaubt ferner,
daß jegliche solche Studie über Haftung und Entschädigung sich auf die Auswirkungen solcher Bereiche
wie biotechnologische Produkte, Umweltauswirkungen, genetisch veränderte Organismen und
saurer Regen verlagern sollte.