158. Bundesgesetz: Änderung des Ausfuhrfinanzierungsförderungsgesetzes 1967
Gesetzestext (1 Artikel)
Der Nationalrat hat beschlossen
Artikel I
Das Bundesgesetz vom 9. Juni 1967 betreffend
die Förderung der Finanzierung von Ausfuhrgeschäften
(Ausfuhrfinanzierungsförderungsgesetz
1967), BGBl. Nr. 196, in der Fassung des Bundesgesetzes
BGBl. Nr. 193/1969, des Bundesgesetzes
BGBl. Nr. 187/1970, des Bundesgesetzes BGBl.
Nr. 416/1974, des Bundesgesetzes BGBl. Nr. 793/
1974, des Bundesgesetzes BGBl. Nr. 393/1975 und
des Bundesgesetzes BGBl. Nr. 153/1976 wird wie
folgt geändert
1. § 1 Abs. 3 hat zu lauten
„(3) Der Bundesminister für Finanzen ist
ferner ermächtigt, für jeweils höchstens 35 Mrd. S
der in Abs. 1 genannten Kreditoperationen
(Nettoerlös der Kreditoperationen ohne Zinsen
und Kosten) die Beschaffungskosten durch Zuschüsse
zu vermindern."
2. § 2 Abs. 1 Z. 1 und 8 haben zu lauten
„1. der jeweils ausstehende Gesamtbetrag der
Haftungen 60 Mrd. S nicht übersteigt; einzurechnen
in die Haftungssumme sind: Zinsen, Kosten
sowie die Garantien für Kursrisken; letztere mit
10 von 100 des Schillingwertes der Kreditoperation;
8. die Währung der Kreditoperation auf Schilling,
Australische Dollar, Bahrein-Dinar, Belgische
Franken, Brunei-Dollar, Deutsche Mark, Dirham
der Vereinigten Arabischen Emirate, Französische
Franken, Englische Pfund, Holländische Gulden,
Hongkong-Dollar, Iranische Rial, Italienische
Lira, Japanische Yen, Kanadische Dollar, Katar-
Riyal, Kuwait-Dinar, Libysche Dinar, Malaysische
Ringgit, Norwegische Kronen, Saudi-Riyal,
Schwedische Kronen, Schweizer Franken, Singapur-
Dollar, US-Dollar oder in Rechnungseinheiten,
die auf mehreren dieser Währungen beruhen,
lautet."
Artikel II
Mit der Vollziehung dieses Bundesgesetzes ist
der Bundesminister für Finanzen betraut.