155. Verordnung: Leistungsstipendien für das Sommersemester 2000
Gesetzestext (2 Artikel)
Gemäß § 62 des Studienförderungsgesetzes 1992, BGBl. Nr. 305, zuletzt geändert durch das
Bundesgesetz BGBl. I Nr. 23/1999, wird im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Finanzen
verordnet
§ 1. Die für Leistungsstipendien zur Verfügung stehenden Budgetmittel im Gesamtbetrag von
3069446 S werden nach der Zahl der im Studienjahr 1998/99 erfolgten Studienabschlüsse österreichischer
Staatsbürger auf die nachstehend angeführten Einrichtungen wie folgt aufgeteilt
1.Pädagogische Akademie mit Öffentlichkeitsrecht der Stiftung Pädagogische
Akademie Burgenland in Eisenstadt............................................................................. 30000 S
2. Pädagogische Akademie des Bundes in Kärnten.......................................................... 120000 S
3. Pädagogische Akademie des Bundes in Niederösterreich............................................ 110000 S
4. Pädagogische Akademie mit Öffentlichkeitsrecht der Diözese St. Pölten in Krems
an der Donau................................................................................................................. 100000 S
5. Pädagogische Akademie des Bundes in Oberösterreich............................................... 220000 S
6. Pädagogische Akademie mit Öffentlichkeitsrecht der Diözese Linz in Linz............... 230000 S
7. Pädagogische Akademie des Bundes in Salzburg ........................................................ 180000 S
8. Pädagogische Akademie des Bundes in der Steiermark............................................... 110000 S
9. Pädagogische Akademie mit Öffentlichkeitsrecht der Diözese Graz-Seckau in Graz. 130000 S
10. Pädagogische Akademie des Bundes in Tirol .............................................................. 210000 S
11. Pädagogische Akademie mit Öffentlichkeitsrecht der Diözese Innsbruck in Stams.... 99348 S
12. Pädagogische Akademie des Bundes in Vorarlberg..................................................... 130000 S
13. Pädagogische Akademie des Bundes in Wien.............................................................. 240000 S
14. Pädagogische Akademie mit Öffentlichkeitsrecht der Erzdiözese Wien in Wien ....... 170000 S
15. Berufspädagogische Akademie des Bundes in Linz..................................................... 75645 S
16. Berufspädagogische Akademie des Bundes in Graz .................................................... 40000 S
17. Berufspädagogische Akademie des Bundes in Innsbruck............................................ 50000 S
18. Berufspädagogische Akademie des Bundes in Wien ................................................... 99348 S
19. Religionspädagogische Akademie mit Öffentlichkeitsrecht der Diözese Linz in Linz 10000 S
20.Religionspädagogische Akademie mit Öffentlichkeitsrecht der Diözese Graz-
Seckau in Graz.............................................................................................................. 40000 S
21. Religionspädagogische Akademie mit Öffentlichkeitsrecht der Diözese Innsbruck in
Stams ............................................................................................................................ 10000 S
22. Religionspädagogische Akademie mit Öffentlichkeitsrecht der Stiftung Pädagogische
und Religionspädagogische Akademie der Erzdiözese Wien in Wien ............. 50000 S
23. Evangelische Religionspädagogische Akademie mit Öffentlichkeitsrecht in Wien .... 30000 S
24. Bundesakademie für Sozialarbeit in St. Pölten ............................................................ 80000 S
25. Akademie für Sozialarbeit des Landes Oberösterreich in Linz.................................... 40000 S
26. Akademie für Sozialarbeit für Berufstätige der Arbeiterkammer in Salzburg............. 20000 S
27. Akademie für Sozialarbeit des Landes Steiermark in Graz.......................................... 50000 S
28. Akademie für Sozialarbeit der Caritas in Innsbruck .................................................... 40000 S
29. Akademie für Sozialarbeit des Trägervereins Vorarlberg in Bregenz ......................... 20000 S
30. Bundesakademie für Sozialarbeit in Wien X ............................................................... 125105 S
31. Akademie für Sozialarbeit der Stadt Wien in Wien (XXI) .......................................... 80000 S
32. Bundesseminar für das land- und forstwirtschaftliche Bildungswesen........................ 130000 S
§ 2. Diese Verordnung tritt nach Ablauf des Tages ihrer Kundmachung im Bundesgesetzblatt in
Kraft.
§ 3. Mit Inkrafttreten dieser Verordnung tritt die Verordnung BGBl. II Nr. 180/1999 außer Kraft.
Nach Mitteilungen des Generalsekretärs des Europarats haben folgende weitere Staaten ihre Ratifikationsurkunden
zum Europäischen Übereinkommen über die Anerkennung und Vollstreckung von
Entscheidungen über das Sorgerecht für Kinder und die Wiederherstellung des Sorgerechts (BGBl.
Nr. 321/1985, letzte Kundmachung des Geltungsbereichs BGBl. III Nr. 73/2000) hinterlegt
Staaten: Datum der Hinterlegung der Ratifikationsurkunde
Malta 18. Oktober 1999
Tschechische Republik 22. März 2000
Anlässlich der Hinterlegung ihrer Ratifikationsurkunde haben diese Staaten nachstehende Vorbehalte
erklärt bzw. Erklärungen abgegeben
Malta
Vorbehalt
Gemäß Art. 6 Abs. 3 behält sich Malta das Recht vor, die Anwendung der Bestimmungen des Art. 6
Abs. 1 lit. b teilweise auszuschließen, indem es keine Mitteilungen annimmt, die in Französisch abgefasst
oder denen eine Übersetzung ins Französische beiliegt.
Gemäß Art. 17 Abs. 1 behält sich Malta das Recht vor, in den von den Artikeln 8 und 9 oder in
einem dieser Artikeln erfassten Fällen die Anerkennung und Vollstreckung von Sorgerechtsentscheidungen
zu versagen, wenn einer der in Art. 10 Abs. 1 (lit. a, b, c und d) vorgesehenen Gründe vorliegt.
Erklärung
Gemäß Art. 2 Abs. 1 ist die zuständige maltesische Zentralbehörde, welche die in diesem Übereinkommen
vorgesehenen Aufgaben wahrnimmt, „the Director of Child and Family Affairs, Department of
Social and Family Affairs, 469 St. Joseph Road, St. Venera, Malta“.
Tschechische Republik
Vorbehalt und Erklärung
Gemäß Art. 17 Abs. 1 erklärt die Tschechische Republik den Vorbehalt, in den von den Art. 8 und 9
erfassten Fällen die Anerkennung und Vollstreckung von Sorgerechtsentscheidungen oder die Wiederherstellung
des Sorgerechts aus den in Art. 10 Abs. 1 vorgesehenen Gründen zu versagen.
Gemäß Art. 2 ist die zuständige tschechische Zentralbehörde, welche die in diesem Übereinkommen
vorgesehenen Aufgaben wahrnimmt, „the Authority for International Legal Protection of Children, Brno,
Benešova 22“.
Einer weiteren Mitteilung des Generalsekretärs zufolge hat die Türkei am 10. April 2000 als Zentralbehörde,
welche die in diesem Übereinkommen vorgesehenen Aufgaben wahrnimmt, bestimmt