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152_1957 AT

152. Kundmachung: Wiederverlautbarung von Rechtsvorschriften auf dem Gebiete des Kriegsopferversorgungswesens.

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Gesetzestext (1 Artikel)

BGBlPdf 152. Kundmachung: Wiederverlautbarung von Rechtsvorschriften auf dem Gebiete des Kriegsopferversorgungswesens.

Artikel I.

Auf Grund des Wiederverlautbarungsgesetzes,

BGBl. Nr. 114/1947, werden nachstehende

Rechtsvorschriften auf dem Gebiete des Kriegsopferversorgungswesens

neu verlautbart

1. das Kriegsopferversorgungsgesetz, BGBl.

Nr. 197/1949, in der Anlage 1,

2. das Bundesgesetz über die Gewährung einer

Ernährungszulage an Kriegsopfer, BGBl. Nr. 219/

1948, in der Anlage 2.

Artikel II.

Bei der Wiederverlautbarung sind die Änderungen

und Ergänzungen der im Artikel I Z. 1

und 2 bezeichneten Bundesgesetze berücksichtigt,

die sich aus den nachstehend angeführten Rechtsvorschriften

ergeben

1. Zum Kriegsopferversorgungsgesetz aus

a) dem Bundesgesetze vom 25. Juli 1951,

BGBl. Nr. 159, über Änderungen auf dem

Gebiete der Kriegsopferversorgung;

b) der Kundmachung des Bundeskanzleramtes

vom 30. Jänner 1952, BGBl. Nr. 32, betreffend

die Aufhebung des § 60 des Kriegsopferversorgungsgesetzes,

BGBl. Nr. 197/

1949, durch den Verfassungsgerichtshof

wegen Verfassungswidrigkeit;

c) dem Bundesgesetze vom 17. Juli 1952,

BGBl. Nr. 164, betreffend Änderungen auf

dem Gebiete der Kriegsopferversorgung;

d) dem Bundesgesetze vom 1. Juli 1953, BGBl.

Nr. 103, über die Abänderung des Kriegsopferversorgungsgesetzes;

e) dem Bundesgesetze vom 6. Juli 1954, BGBl.

Nr. 169, womit das Kriegsopferversorgungsgesetz

abgeändert und ergänzt wird;

f) dem Bundesgesetze vom 16. Feber 1955,

BGBl. Nr. 51, über den Pfändungsschutz

für Arbeitseinkommen (LohnpfändungsG.);

g) dem Bundesgesetze vom 29. Feber 1956,

BGBl. Nr. 50, womit das Kriegsopferversorgungsgesetz

abgeändert wird;

h) dem Bundesgesetze vom 18. Juli 1956,

BGBl. Nr. 161, womit das Kriegsopferversorgungsgesetz

abgeändert wird;

i) dem Bundesgesetze vom 17. Dezember

1956, BGBl. Nr. 264, mit dem das Kriegsopferversorgungsgesetz

abgeändert wird.

2. Zum Bundesgesetz über die Gewährung

einer Ernährungszulage an Kriegsopfer aus

a) dem Bundesgesetze vom 25. Juli 1951,

BGBl. Nr. 159, über Änderungen auf dem

Gebiete der Kriegsopferversorgung;

b) dem Bundesgesetze vom 17. Juli 1952,

BGBl. Nr. 164, betreffend Änderungen auf

dem Gebiete der Kriegsopferversorgung;

c) dem Bundesgesetze vom 6. Juli 1954, BGBl.

Nr. 170, womit das Bundesgesetz vom

15. Oktober 1948, BGBl. Nr. 219, über die

Gewährung einer Ernährungszulage an

Kriegsopfer abgeändert und ergänzt wird.

Artikel III.

(1) Das Kriegsopferversorgungsgesetz in seiner

ursprünglichen Fassung ist am 1. Jänner 1950 in

Kraft getreten.

(2) Von den Änderungen und Ergänzungen des

Kriegsopferversorgungsgesetzes durch die im

Artikel II Z. 1 lit. a bis i bezeichneten Rechtsvorschriften

sind in Kraft getreten

1. am 16. Juli 1951 gemäß Artikel V Z. 1 des

Bundesgesetzes BGBl. Nr. 159/1951 die Änderungen

und Ergänzungen zu § 35 Abs. 1, 5 und 6,

§ 58 Abs. 1, § 68 Z. 1, § 69 Z. 1, § 94 Abs. 1,

§ 100 Abs. 1, § 101 Abs. 4 und 8 sowie die Aufhebung

des § 110;

2. am 29. Feber 1952 gemäß der Kundmachung

des Bundeskanzleramtes BGBl. Nr. 32/1952 die

Aufhebung des § 60;

3. am 2. September 1952 gemäß dem Bundesgesetze

BGBl. Nr. 164/1952 die Änderungen zu

§§ 7 und 8 und § 21 Abs. 5;

4. am 1. September 1953 gemäß Artikel III

Abs. 1 des Bundesgesetzes BGBl. Nr. 103/1953

die Änderungen zu § 3 und § 50 Abs. 6;

5. am 1. Juli 1954 gemäß Artikel III Abs. 1

des Bundesgesetzes BGBl. Nr. 169/1954 die Än-

derungen und Ergänzungen zu § 18 Abs. 3, § 19

Abs. 5 und § 73;

6. am 1. September 1954 gemäß Artikel III

Abs. 1 des Bundesgesetzes BGBl. Nr. 169/1954

die Änderungen und Ergänzungen zu § 2, § 4

Abs. 1, § 6 Abs. 1, § 13 Abs. 1, § 16 Abs. 2,

§ 36 Abs. 2, § 38, § 41 Abs. 1, § 50 Abs. 3 bis 5,

§ 52, § 54 Abs. 1, § 62, § 81 Abs. 2 und 4, § 86,

§ 93 Abs. 1, § 99, § 100 Abs. 3, §§ 108 und 109;

7. am 31. März 1955 gemäß § 12 Abs. 3 des

Bundesgesetzes BGBl. Nr. 51/1955 die Änderung

zu § 55 Abs. 1;

8. am 1. Feber 1956 gemäß Artikel III Abs. 1

des Bundesgesetzes BGBl. Nr. 50/1956 die Änderungen

zu § 12 Abs. 2, § 35 Abs. 3, § 45 und

§ 51 Abs. 4;

9. am 31. Juli 1956 gemäß dem Bundesgesetze

BGBl. Nr. 161/1956 die Änderungen zu § 22,

§ 24 Abs. 1, § 26, § 28 Abs. 2, § 29 Abs. 1, 2

und 4, § 30 Abs. 1, 3 und 4, § 31 Abs. 2, § 64

Abs. 2 und 3, §§ 70, 72, 74 und 75;

10. am 1. Jänner 1957 gemäß Artikel II Abs. 1

des Bundesgesetzes BGBl. Nr. 264/1956 die Änderungen

zu § 11, § 12 Abs. 3, § 16 Abs. 1,

§ 17, § 18 Abs. 2, § 20, § 35 Abs. 2 und 4,

§§ 42 und 46, § 47 Abs. 2, § 56 Abs. 3 und § 66.

(3) § 109 des Kriegsopferversorgungsgesetzes in

der Fassung des Artikels I Z. 25 des Bundesgesetzes

BGBl. Nr. 169/1954 bleibt gemäß Artikel

II Abs. 1 des Bundesgesetzes BGBl. Nr. 264/

1956 bis 30. September 1958 in Kraft; die durch

Artikel I Z. 14 des Bundesgesetzes BGBl. Nr. 264/

1956 gegebene Fassung des § 109 wird gemäß

Artikel II Abs. 1 dieses Bundesgesetzes am 1. Oktober

1958 in Kraft treten. In den Text der Wiederverlautbarung

des Kriegsopferversorgungsgesetzes

ist im § 109 die bis 30. September 1958

geltende Fassung als Abs. 1 und die am 1. Oktober

1958 in Kraft tretende Fassung als Abs. 2

aufgenommen.

Artikel IV.

(1) Das Bundesgesetz über die Gewährung

einer Ernährungszulage an Kriegsopfer in seiner

ursprünglichen Fassung ist rückwirkend am

1. Oktober 1948 in Kraft getreten.

(2) Von den Änderungen und Ergänzungen

dieses Bundesgesetzes durch die im Artikel II

Z. 2 lit. a bis c bezeichneten Rechtsvorschriften

sind in Kraft getreten

1. am 16. Juli 1951 gemäß Artikel V Z. 1 des

Bundesgesetzes BGBl. Nr. 159/1951 die Änderungen

zu § 1, § 2 Abs. 1 mit Ausnahme der

Z. 4, §§ 5 und 6;

2. am 2. September 1952 gemäß dem Bundesgesetze

BGBl. Nr. 164/1952 die Änderungen zu

§ 2 Abs. 1 Z. 4 und § 3 Abs. 2;

3. am 1. September 1954 gemäß Artikel II

Abs. 1 des Bundesgesetzes BGBl. Nr. 170/1954

die Änderungen und Ergänzungen zu § 2 Abs. 2,

§ 3 Abs. 1 und § 4.

Artikel V.

(1) Mit dem Wirksamkeitsbeginne des Kriegsopferversorgungsgesetzes

in seiner ursprünglichen

Fassung sind das Gesetz vom 12. Juni 1945,

StGBl. Nr. 36, über vorläufige Maßnahmen zur

Entschädigung der Kriegsopfer in der Fassung

des Bundesgesetzes vom 25. Juli 1946, BGBl.

Nr. 152, und des Abschnittes I des XX. Hauptstückes

des Nationalsozialistengesetzes vom 6. Februar

1947, BGBl. Nr. 25, ferner der zweite Satz

des § 2 der Familienunterhaltsgesetz-Novelle

1947, BGBl. Nr. 155, und schließlich alle nach

dem 13. März 1938 in Wirksamkeit getretenen

als österreichische Rechtsvorschriften in vorläufige

Geltung gesetzten reichsrechtlichen Bestimmungen

über die Versorgung der im I. Hauptstück

Abschnitt I dieses Bundesgesetzes genannten

Personenkreise außer Kraft getreten. Es

haben daher insbesondere ihre Geltung verloren

1. die Verordnung über die Einführung von

Versorgungsgesetzen im Lande Österreich vom

24. September 1938, Deutsches RGBl. I S. 1196;

2. die Verordnung über die Versorgung der

Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen

im Lande Österreich vom 28. Februar 1939,

Deutsches RGBl. I S. 422;

3. die Verordnung über das Versorgungswesen

vom 2. September 1939, Deutsches RGBl. I

S. 1686;

4. das Gesetz über die Versorgung der Militärpersonen

und ihrer Hinterbliebenen bei Dienstbeschädigung

(Reichsversorgungsgesetz) vom

12. Mai 1920, Deutsches RGBl. I S. 989, in seiner

letzten Fassung;

5. das Fürsorge- und Versorgungsgesetz für die

ehemaligen Angehörigen der Wehrmacht und

ihre Hinterbliebenen (Wehrmachtfürsorge- und

-versorgungsgesetz) vom 26. August 1938, Deutsches

RGBl. I S. 1077, in seiner letzten Fassung;

6. das Fürsorge- und Versorgungsgesetz für die

ehemaligen Angehörigen der Wehrmacht bei besonderem

Einsatz und ihre Hinterbliebenen (Einsatzfürsorge-

und -versorgungsgesetz) vom 6. Juli

1939, Deutsches RGBl. I S. 1217;

7. die Verordnung über die Entschädigung

von Personenschäden (Personenschädenverordnung)

vom 10. November 1940, Deutsches

RGBl. I S. 1482;

8. das Gesetz über das Verfahren in Versorgungssachen

vom 10. Jänner 1922, Deutsches

RGBl. I S. 59, in seiner letzten Fassung;

9. die Verordnung über die Krankenversicherung

für Kriegshinterbliebene vom 20. April

1939, Deutsches RGBl. I S. 791;

10. die Verordnung über die Gewährung

einer Alterszulage für Wehrdienstbeschädigte

vom 20. April 1941, Deutsches RGBl. I S. 210;

11. der Erlaß des Reichsarbeitsministers

vom 9. Februar 1942, II a-1600, Reichsarbeits-

blatt II 107, betreffend die Krankenversicherung

Versehrter Beschädigter während der Ein- oder

Umschulung und die Bestimmung dieses Personenkreises

als Mitglieder nach § 363 a Abs. 3

der Reichsversicherungsordnung;

12. die Dritte Verordnung zur Durchführung

und Ergänzung des Sechsten Gesetzes über

Änderungen in der Unfallversicherung vom

16. April 1943, Deutsches RGBl. I S. 267.

(2) § 209 b der Reichsversicherungsordnung ist

rückwirkend mit 1. Jänner 1948 außer Kraft

getreten.

Artikel VI.

Bei der Wiederverlautbarung der im Artikel I

Z. 1 und 2 bezeichneten Bundesgesetze sind die

nachstehenden Rechtsvorschriften auf dem Gebiete

des Kriegsopferversorgungswesens nicht berücksichtigt

a) das Bundesgesetz vom 16. Dezember 1949,

BGBl. Nr. 27/1950, über die Gewährung

einer Überbrückungshilfe an Kriegsopfer;

b) Artikel V Z. 1 des Bundesgesetzes vom

25. Juli 1951, BGBl. Nr. 159, über Änderungen

auf dem Gebiete der Kriegsopferversorgung,

soweit darin Bestimmungen

über die Erhöhung der monatlichen

Geldleistungen für den Monat Juli

1951 enthalten sind;

c) Artikel II des Bundesgesetzes vom 20. Dezember

1955, BGBl. Nr. 270, über die Gewährung

einer außerordentlichen Sonderzahlung

zu nach bundesgesetzlichen Vorschriften

gewährten Renten.

Artikel VII.

Im § 49 des Kriegsopferversorgungsgesetzes

sind mit Rücksicht auf die Kundmachung des

Bundesministeriums für Verkehr und verstaatlichte

Betriebe vom 30. Mai 1956, BGBl. Nr. 113,

die Worte „3. Wagenklasse" durch die Worte

„2. Wagenklasse" und die Worte „2. Wagenklasse"

durch die Worte „1. Wagenklasse" ersetzt

worden.

Artikel VIII.

Die gemäß Artikel I neuverlautbarten Rechtsvorschriften

sind unter den Überschriften, die

ihnen nach den Anlagen 1 und 2 dieser Kundmachung

zukommen, zu zitieren.

Artikel IX.

Als Tag der Herausgabe der Wiederverlautbarung

wird der Tag der Kundmachung im Bundesgesetzblatte

festgestellt.

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