Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
150_1978 AT

150. Kundmachung : Wiederverlautbarung des Bundesgesetzes, womit Bestimmungen über das Wehrwesen erlassen werden (Wehrgesetz)

1 Artikel / Bestimmungen · Österreich
Originalquelle öffnen Maschinenlesbares Markdown (.md)

Gesetzestext (1 Artikel)

BGBlPdf 150. Kundmachung : Wiederverlautbarung des Bundesgesetzes, womit Bestimmungen über das Wehrwesen erlassen werden (Wehrgesetz)

Artikel I

(1) Auf Grund des Wiederverlautbarungsgesetzes,

BGBl. Nr. 114/1947, wird das Wehrgesetz,

BGBl. Nr. 181/1955, in der Anlage

wiederverlautbart.

(2) Das Wehrgesetz ist mit 22. September 1955

in Kraft getreten.

Artikel II

(1) Bei der Wiederverlautbarung werden die

Änderungen und Ergänzungen berücksichtigt,

die sich aus den nachstehenden Rechtsvorschriften

ergeben

1. Wehrgesetz-Novelle 1960, BGBl. Nr. 310,

2. Wehrgesetz-Novelle 1962, BGBl. Nr. 221,

3. Bundesgesetz, mit dem wehrrechtliche

Bestimmungen abgeändert werden, BGBl.

Nr. 185/1966,

4. Wehrgesetz-Novelle 1969, BGBl. Nr. 96,

5. Bundesgesetz, mit dem wehrrechtliche

Bestimmungen neuerlich geändert werden,

BGBl. Nr. 272/1969,

6. Bundesgesetz, mit dem das Wehrgesetz 1955

in der geltenden Fassung neuerlich abgeändert

wird, BGBl. Nr. 184/1970,

7. Militärstrafgesetz, BGBl. Nr. 344/1970,

8. Bundesgesetz, mit dem wehrrechtliche

Bestimmungen neuerlich geändert werden,

BGBl. Nr. 272/1971,

9. Bundesgesetz, mit dem wehrrechtliche

Bestimmungen geändert werden, BGBl.

Nr. 89/1974,

10. Zivildienstgesetz, BGBL Nr. 187/1974,

11. Strafrechtsanpassungsgesetz, BGBl. Nr.

422/1974,

12. Wehrgesetz-Novelle 1977, BGBl. Nr. 385.

(2) Die im Abs. 1 bezeichneten Rechtsvorschriften

sind mit folgenden Tagen in Kraft

getreten

1. die Wehrgesetz-Novelle 1960 mit 31. Dezember

1960,

2. die Wehrgesetz-Novelle 1962 mit 25. Juli

1962,

3. das Bundesgesetz BGBl. Nr. 185/1966

mit 27. August 1966, dessen Art. I Z. 4

und Z. 22 gemäß Art. V Z. 2 dieses

Bundesgesetzes jedoch mit 27. November

1966,

4. die Wehrgesetz-Novelle 1969 mit 28. März

1969,

5. das Bundesgesetz BGBl. Nr. 272/1969 mit

30. Juli 1969,

6. das Bundesgesetz BGBl. Nr. 184/1970 mit

4. Juli 1970,

7. das Militärstrafgesetz mit 1. Jänner 1971,

8. das Bundesgesetz BGBl. Nr. 272/1971 mit

1. August 1971,

9. das Bundesgesetz BGBl. Nr. 89/1974 mit

16. Feber 1974,

10. das Zivildienstgesetz mit 1. Jänner 1975,

11. das Strafrechtsanpassungsgesetz mit 1. Jänner

1975,

12. die Wehrgesetz-Novelle 1977 gemäß deren

Art. VI Abs. 1 hinsichtlich des Art. I Z. 40,

soweit dessen Bestimmungen das Ausmaß

der Dienstfreistellung im freiwillig verlängerten

Grundwehrdienst betreffen, mit

1. Jänner 1977, hinsichtlich des Art. I Z. 48

mit 1. Jänner 1978, im übrigen jedoch

mit 1. August 1977.

Artikel III

(1) Nachstehende Bestimmungen des Wehrgesetzes

sind aufgehoben worden

1. § 20 Abs. 2 und § 24 Abs. 2 und 3 durch

Art. I Z. 13 und Z. 17 des Bundesgesetzes

BGBl. Nr. 221/1962;

2. § 49 Abs. 6 in der Fassung des Bundesgesetzes

BGBl. Nr. 221/1962 durch Art. I

Z. 22 des Bundesgesetzes BGBL Nr. 185/

1966;

3. § 44 in der Fassung des Bundesgesetzes

BGBl. Nr. 181/1955 und § 46 in der Fassung

des Bundesgesetzes BGBl. Nr. 221/1962

durch Art. V Z. 1 des Bundesgesetzes

BGBl. Nr. 344/1970;

4. § 33 a in der Fassung der Bundesgesetze

BGBl. Nr. 272/1971 und 89/1974 durch

Art. XII Abs. 2 des Bundesgesetzes BGBl.

Nr. 272/1971;

5. Unterabschnitt „D. Bestimmungen über

das Recht auf Verweigerung des Dienstes

mit der Waffe" des II. Abschnittes (§§ 25

bis 27) in der Fassung der Bundesgesetze

BGBl. Nr. 221/1962,185/1966 und 272/1971

durch § 73 Abs. 3 des Bundesgesetzes

BGBl. Nr. 187/1974;

6. § 42 durch Art. XI Abs. 2 Z. 32 des Bundesgesetzes

BGBl. Nr. 422/1974;

7. § 1 Abs. 5 in der Fassung des Bundesgesetzes

BGBl. Nr. 221/1962, § 33 b in

der Fassung der Bundesgesetze BGBL Nr.

221/1962 und 185/1966, § 47 c in der

Fassung der Bundesgesetze BGBl. Nr. 185/

1966 und 344/1970, § 52 Abs. 3 in der

Fassung des Bundesgesetzes BGBl. Nr.

185/1966 und § 52 Abs. 4 in der Fassung

des Bundesgesetzes BGBl. Nr. 272/1971

durch Art. I Z. 1, Z. 36, Z. 46 und Z. 51

des Bundesgesetzes BGBl. Nr. 385/1977.

Die aufgehobenen Bestimmungen werden daher

als nicht mehr geltend festgestellt.

(2) Nachstehende Bestimmungen des Wehrgesetzes

sind gegenstandslos geworden und

werden daher bei der Wiederverlautbarung nicht

berücksichtigt

1. § 53 in der Fassung des Bundesgesetzes

BGBl. Nr. 221/1962,

2. § 54.

(3) Im § 3 Abs. 2, § 4, § 7 Abs. 2, § 8, § 13 Abs. 1

und § 49 Abs. 2 des Wehrgesetzes wird im

Hinblick auf dessen § 55 Abs. 1 in der Fassung

des Bundesgesetzes BGBL Nr. 221/1962 anstelle

des zuständigen Bundesministers bzw. des zuständigen

Bundesministeriums der Bundesminister

für Landesverteidigung genannt.

(4) Im § 11 Abs. 1 und 3, § 16 Abs. 2, § 29

Abs. 4, § 32 Abs. 3, 4 und 6 und § 49 Abs. 4

wird bei der Wiederverlautbarung jeweils der Ausdruck

„Bundesministerium" durch den Ausdruck

„Bundesminister" sowie im § 49 Abs. 2 der Ausdruck

„Bundeskanzleramt" durch den Ausdruck

„Bundeskanzler" ersetzt.

(5) Im § 49 Abs. 5 und § 50 Abs. 1 wird im

Hinblick auf das Bundesministeriengesetz 1973,

BGBl. Nr. 389, anstelle des für die militärischen

Angelegenheiten zuständigen Bundesministeriums

der Bundesminister für Landesverteidigung genannt.

(6) Im § 49 Abs. 2 wird die Zuständigkeitsregelung,

die sich auf das Bundeskanzleramt

als das in militärischen Angelegenheiten zuständige

Bundesministerium bezieht, als überholt

bei der Wiederverlautbarung nicht berücksichtigt.

(7) Im § 55 Abs. 3 des Wehrgesetzes wird

im Hinblick auf das Bundesministeriengesetz 1973

anstelle des Bundesministers für Land- und

Forstwirtschaft und des Bundeskanzlers der

Bundesminister für soziale Verwaltung genannt.

(8) Im Hinblick auf den Entfall des Unterabschnittes

D des II. Abschnittes des Wehrgesetzes

erhalten die Unterabschnitte E und F

im wiederverlautbarten Text die Bezeichnung

„D" und „E".

(9) Dem inhaltlichen Zusammenhang entsprechend

werden bei der Wiederverlautbarung

§ 22 nach dem § 19, die §§ 28 e, 28 h und 52

nach dem § 28 f — und zwar § 28 h an erster

Stelle, § 28 e an zweiter Stelle und § 52 an dritter

Stelle nach dem § 28 f— sowie § 51 nach dem § 41

eingeordnet.

(10) Art. VIII und Art. X des Bundesgesetzes

BGBl. Nr. 272/1971, Art. IX des Bundesgesetzes

BGBl. Nr. 272/1971 in der Fassung des Bundesgesetzes

BGBl. Nr. 89/1974 sowie Art. II, Art. III

und Art. IV des Bundesgesetzes BGBl. Nr. 385/

1977 werden als neue Paragraphen im V. Abschnitt

und VI. Abschnitt des wiederverlautbarten

Textes berücksichtigt.

(11) Im Hinblick auf Abs. 3 ist § 55 Abs. 1

des Wehrgesetzes in der Fassung des Bundesgesetzes

BGBl. Nr. 221/1962 gegenstandslos

geworden.

Artikel IV

(1) Die bisherigen Paragraphenbezeichnungen

werden im wiederverlautbarten Text wie folgt

geändert

(2) Art. VIII, Art. IX und Art. X des Bundesgesetzes

BGBl. Nr. 272/1971 sowie Art. II,

Art. III und Art. IV des Bundesgesetzes BGBl.

Nr. 385/1977 werden in der Paragraphenfolge

des wiederverlautbarten Textes wie folgt berücksichtigt

alt neu

BGBl. Nr. 272/1971, Art. IX, Art. X und

BGBl. Nr. 385/1977, Art. II Abs. 1 63

BGBl. Nr. 385/1977, Art. II Abs. 3 64

BGBl. Nr. 385/1977, Art. II Abs. 2, Art. III. 65

BGBl. Nr. 385/1977, Art. IV 66

BGBl. Nr. 272/1971, Art. VIII 67

(3) Im § 62 Abs. 5, § 63 Abs. 1, § 66 und § 68

Abs. 2 wird bei der Wiederverlautbarung den

Hinweisen auf das Inkrafttreten der dort genannten

Bundesgesetze jeweils die Angabe des

entsprechenden Tages als Klammerausdruck beigefügt.

Artikel V

Das wiederverlautbarte Bundesgesetz ist als

„Wehrgesetz 1978" zu bezeichnen.

Artikel VI

Als Tag der Herausgabe der Wiederverlautbarung

wird der Tag der Kundmachung im

Bundesgesetzblatt festgestellt.

Fragen Sie sich, wie diese Gesetzesbestimmung auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Erlass zusammen mit Rechtsprechung, Kommentaren und verwandten Gesetzesbestimmungen in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →