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148_2001 AT

148. Bundesgesetz: Änderung des Versorgungssicherungsgesetzes 1992

3 Artikel / Bestimmungen · Österreich
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Gesetzestext (3 Artikel)

BGBlPdf 148. Bundesgesetz: Änderung des Versorgungssicherungsgesetzes 1992

Der Nationalrat hat beschlossen

Das Versorgungssicherungsgesetz 1992, BGBl. Nr. 380, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz

BGBl. I Nr. 176/1998, wird wie folgt geändert

1. (Verfassungsbestimmung) Art. I lautet:,,

Artikel I

(Verfassungsbestimmung)

(1) Die Erlassung und Aufhebung von Vorschriften, wie sie im Art. II des Versorgungssicherungsgesetzes

– VerssG 1992, BGBl. Nr. 380, in der Fassung der Bundesgesetze BGBl. Nr. 836/1995, BGBl.

Nr. 790/1996, BGBl. I Nr. 176/1998 und in den Z 2 bis 9 des Bundesgesetzes, mit dem das VerssG 1992

geändert wird, BGBl. I Nr. 148/2001, enthalten sind, sowie die Vollziehung dieser Vorschriften sind bis

zum Ablauf des 31. Dezember 2006 auch in den Belangen Bundessache, hinsichtlich derer das Bundes-

Verfassungsgesetz etwas anderes vorsieht. Die in diesen Vorschriften geregelten Angelegenheiten können

– unbeschadet der Stellung des Landeshauptmannes gemäß Art. 102 Abs. 1 B-VG – nach Maßgabe des

§ 4 Abs. 3 von Einrichtungen der gesetzlichen Interessenvertretungen und nach Maßgabe des § 5 Abs. 1

von juristischen Personen im übertragenen Wirkungsbereich als Bundesbehörden unmittelbar versehen

werden.

(2) Dieser Artikel tritt mit 1. Jänner 2002 in Kraft.

(3) Mit der Vollziehung dieses Artikels ist die Bundesregierung betraut.“

2. In Art. II werden die Wortfolgen „Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten“ und „Bundesministerium

für wirtschaftliche Angelegenheiten“ durch die Wortfolgen „Bundesminister für Wirtschaft

und Arbeit“ und „Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit“ in der jeweils grammatikalisch korrekten

Form ersetzt.

3. In Art. II § 8 Abs. 1 Z 1 wird das Wort „Bundesstatistikgesetz 1965“ durch die Wortfolge „Bundesstatistikgesetz

2000, BGBl. I Nr. 163/1999, in der jeweils geltenden Fassung,“ ersetzt.

4. In Art. II § 10 Abs. 1 wird die Wortfolge „Datenschutzgesetzes, BGBl. Nr. 565/1978“ durch die

Wortfolge „Datenschutzgesetzes 2000, BGBl. I Nr. 165/1999, in der jeweils geltenden Fassung“ ersetzt.

5. Art. II § 14 lautet

„§ 14. (1) Zur Begutachtung von Verordnungen, zur Beratung und Empfehlung von Maßnahmen

gemäß § 8 und anderen Vollzugsmaßnahmen sowie zur Beratung in grundsätzlichen Fragen der

vorbeugenden Versorgungssicherung hat sich

1. der Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit eines Bundes-Versorgungssicherungsausschusses

und

2. der jeweilige Landeshauptmann eines Landes-Versorgungssicherungsausschusses zu bedienen.

(2) Dem Bundes-Versorgungssicherungsausschuss haben als Mitglieder anzugehören

1. je zwei Vertreter des Bundeskanzlers und des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit sowie je

ein Vertreter der Bundesminister für auswärtige Angelegenheiten, für soziale Sicherheit und

Generationen, für Finanzen, für Inneres, für Landesverteidigung, für Land- und Forstwirtschaft,

Umwelt und Wasserwirtschaft und für Verkehr, Innovation und Technologie,

2. je vier Vertreter der Wirtschaftskammer Österreich und der Bundesarbeitskammer,

3. je zwei Vertreter der Präsidentenkonferenz der Landwirtschaftskammern Österreichs und des

Österreichischen Gewerkschaftsbundes,

4. je ein Vertreter jedes Bundeslandes.

(3) Für jedes Mitglied ist ein Ersatzmitglied zu bestellen. Die Vertreter des Bundeskanzlers und

deren Ersatzmitglieder sind durch den Bundeskanzler, die Vertreter der Bundesminister und deren

Ersatzmitglieder sind jeweils durch den entsendenden Bundesminister zu bestellen und zu entlassen. Die

im Abs. 2 Z 2 und 3 genannten Mitglieder und deren Ersatzmitglieder sind von der entsendenden

Interessenvertretung, die im Abs. 2 Z 4 genannten Mitglieder und deren Ersatzmitglieder sind durch den

zuständigen Landeshauptmann namhaft zu machen und vom Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit zu

bestellen und zu entlassen. Sie üben ihre Funktion ehrenamtlich aus. Die im Abs. 2 Z 2 und 3 genannten

Mitglieder und deren Ersatzmitglieder haben Anspruch auf den Ersatz der ihnen aus ihrer Tätigkeit im

Bundes-Versorgungssicherungsausschuss erwachsenden Barauslagen.

(4) Außer den in Abs. 2 genannten Mitgliedern können mit Zustimmung des Vorsitzenden weitere

Personen als Sachverständige an den Sitzungen des Bundes-Versorgungssicherungsausschusses teilnehmen.“

6. In Art. II § 18 Abs. 1 wird der Betrag „200000 S“ durch den Betrag „14530 Euro“ und der Betrag

„1 Million Schilling“ durch den Betrag „72600 Euro“ ersetzt.

7. Art. II § 21 Abs. 5 lautet:,,

(5) § 1 Abs. 1, § 4 Abs. 1, 2 Z 1 und Abs. 3, § 5 Abs. 1 und 2, § 7 Abs. 1, 3 und 4, § 8 Abs. 1 und 4,

§ 9 Abs. 1, § 14, § 15 Abs. 1 und 2, § 16 Abs. 1 Z 1, § 18 Abs. 1, § 21 Abs. 5 und 6, § 22 in der Fassung

des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 148/2001 treten mit 1. Jänner 2002 in Kraft.“

8. Dem Art. II § 21 wird folgender Abs. 6 angefügt:,,

(6) Dieses Bundesgesetz tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2006 außer Kraft.“

9. Art II § 22 lautet

„§ 22. Mit der Vollziehung des Art. II dieses Bundesgesetzes sind betraut

1. hinsichtlich des § 14 Abs. 2 Z 1 der Bundeskanzler beziehungsweise nach Maßgabe ihrer

Zuständigkeit der Bundesminister für auswärtige Angelegenheiten, der Bundesminister für

soziale Sicherheit und Generationen, der Bundesminister für Finanzen, der Bundesminister für

Inneres, der Bundesminister für Landesverteidigung, der Bundesminister für Land- und

Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft und der Bundesminister für Verkehr, Innovation

und Technologie;

2. hinsichtlich des § 16 Abs. 1 Z 1 nach Maßgabe ihrer Zuständigkeit der Bundesminister für

Landesverteidigung und der Bundesminister für Inneres;

3. hinsichtlich der §§ 13 zweiter Satz und 19 der Bundesminister für Inneres;

4. hinsichtlich des § 7 Abs. 4 vierter bis siebenter Satz und des § 11 der Bundesminister für Justiz;

5. hinsichtlich des § 12 nach Maßgabe ihrer Zuständigkeit die Bundesregierung beziehungsweise

der Bundesminister für Finanzen;

6. im Übrigen der Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit.“

BGBlPdf 148. Verordnung: Änderung der Pflanzenschutzverordnung

Auf Grund der §§ 6 und 17 Abs. 3 des Pflanzenschutzgesetzes 1995, BGBl. Nr. 532, zuletzt geändert

durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 39/2000, wird verordnet

Die Pflanzenschutzverordnung, BGBl. Nr. 253/1996, zuletzt geändert durch die Verordnung

BGBl. II Nr. 259/2000, wird wie folgt geändert

1. Der bisherige § 17 erhält die Absatzbezeichnung „1“; es wird folgender Absatz 2 angefügt

„(2) Für die Festlegung von Schutzgebieten gemäß § 4 des Pflanzenschutzgesetzes 1995 gelten

Anhang I Teil B lit. a Z 1 und 3, Anhang I Teil B lit. b Z 2, Anhang II Teil B lit. a Z 3, 5 und 8, Anhang II

Teil B lit. b Z 2, Anhang III Teil B Z 1, Anhang IV Teil B Z 1, 6.1, 7, 13, 14.1, 14.8, 19, 21 und 24 in der

Fassung der Richtlinie der Kommission vom 28. März 2001 zur Änderung bestimmter Anhänge der

Richtlinie 2000/29/EG des Rates über Maßnahmen zum Schutz der Gemeinschaft gegen die

Einschleppung und Ausbreitung von Schadorganismen der Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse.“

2. In Anhang 3 entfällt in der rechten Spalte der Z 2 der lit. a das Wort „Dänemark“.

3. In Anhang 3 lautet die rechte Spalte der Z 4 in lit. a

„Griechenland, Irland, Vereinigtes Königreich (Schottland, Nord Irland, Jersey, England: folgende

Grafschaften, Distrikte und Verwaltungseinheiten: Barnsley, Bath and North East Somerset, Bedfordshire,

Bournemouth, Bracknell Forest, Bradford, Bristol, Brighton and Hove, Buckinghamshire, Calderdale,

Cambridgeshire, Cornwall, Cumbria, Darlington, Devon, Doncaster, Dorset, Durham, East Riding of

Yorkshire, East Sussex, Essex, Gateshad, Greater London, Hampshire, Hartlepool, Hertfordshire, Kent,

Kingston Upon Hull, Kirklees, Leeds, Leicester City, Lincolnshire, Luton, Medway Council,

Middlesbrough, Milton Keynes, Newbury, Newcastle Upon Tyne, Norfolk, Northamptonshire,

Northumberland, North Lincolnshire, North East Lincolnshire, North Tyneside, North West Somerset,

Nottingham City, Nottinghamshire, Oxfordshire, Peterborough, Plymouth, Poole, Portsmouth, Reading,

Redcar and Cleveland, Rochdale, Rotherham, Rutland, Sheffield, Slough, Somerset, Southend,

Southampton, South Tyneside, Stockton-on-Tees, Suffolk, Sunderland, Surrey, Swindon, Thurrock,

Torbay, Wakefield, West Sussex, Windsor and Maidenhead, Wokingham, York, Insel Man, Insel Wight,

die Inseln Scilly, und die folgenden Teile von Grafschaften, Disktrikten und Verwaltungseinheiten: Derby

City: der Teil der Verwaltungseinheit, der nördlich der Nordgrenze der A 52 (T) liegt, zusammen mit dem

Teil der Verwaltungseinheit, der nördlich der A 6 (T) liegt; Derbyshire: der Teil der Grafschaft, der

nördlich der Nordgrenze der A 52 (T) liegt, zusammen mit dem Teil der Grafschaft, der nördlich der A 6

(T) liegt; Gloucestershire: der Teil der Grafschaft, der östlich der Ostgrenze des Fosse Way Roman road

liegt; Leicestershire: der Teil der Grafschaft, der östlich der Ostgrenze des Fosse Way Roman road liegt,

zusammen mit dem Teil der Grafschaft, der östlich der Ostgrenze der B 4114 liegt, und dem Teil der

Grafschaft, der östlich der Ostgrenze der M 1 liegt; North Yorkshire: die ganze Grafschaft, ausgenommen

den Teil der Grafschaft, der den Distrikt Craven umfasst; South Gloucestershire: der Teil der

Verwaltungseinheit, der südlich der Südgrenze der M 4 liegt; Warwickshire: der Teil der Grafschaft, der

östlich der Ostgrenze des Fosse Way Roman road liegt; Wiltshire: der Teil der Grafschaft, der südlich der

Südgrenze der M 4 liegt und der Teil der Grafschaft, der östlich der Ostgrenze des Fosse Way Roman

road liegt).“

4. In Anhang 3 erhält lit. a Z 5a die Bezeichnung „6“, die Ziffern 6 bis 13 der lit. a erhalten die

Bezeichnungen „7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14“.

5. In Anhang 3 lautet die rechte Spalte der Z 7 der lit. a

„Griechenland, Portugal (Azoren; Distrikt Beja: alle Bezirke; Distrikt Castelo Branco: Bezirke Castelo

Branco, Fundao und Penamacor, Idanha-a-Nova; Distrikt Evora mit Ausnahme der Bezirke Montemor-O-

Novo, Mora und Vendas-Novas; Distrikt Faro: alle Bezirke; Distrikt Portalegre: Bezirke Arronches,

Campo Maior, Elvas, Fronteira, Monforte und Sousel)“.

6. In Anhang 3 wird in der rechten Spalte der Z 13 der lit. a das Wort „Kristianstads“ durch das Wort

„Skane“ ersetzt und entfällt das Wort „Malmöhus“.

7. In Anhang 3 entfällt die bisherige Z 14 der lit. a.

8. In Anhang 3 lautet die rechte Spalte der Z 2 in lit. b

„Spanien, Frankreich (Korsika), Irland, Italien (Abruzzen; Basilicata; Kalabrien; Kampanien; Emilia-

Romagna: Provinzen Forli-Cesena, Parma, Piacenza und Rimini; Friaul- Julisch Venetien; Lazium,

Ligurien; Lombardei; Marken; Molise; Piemont; Apulien; Sardinien; Sizilien; Toscana; Trentino-

Südtirol: Autonome Provinzen Bozen und Trient; Umbrien; Aosta-Tal; Venetien), Österreich (Burgenland,

Kärnten, Niederösterreich, Osttirol, Steiermark, Wien), Portugal, Finnland, Vereinigtes Königreich

(Nordirland, Insel Man und Kanalinseln)“

9. In Anhang 3 entfällt in der rechten Spalte der Z 2 der lit. d das Wort „Dänemark“.

10. In Anhang 3 erhält die bisherige Z 4 der lit. d die Bezeichnung „3“.

11. In § 19 wird folgender Abs. 4 angefügt

„(4) § 17 nebst Anhang 3 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 148/2001 tritt mit 1. April

2001 in Kraft.“

BGBlPdf 148. Kundmachung: Geltungsbereich des Übereinkommens zur Gründung des Internationalen Entwicklungsrechtsinstituts

Nach Mitteilungen der Italienischen Regierung ist das Übereinkommen zur Gründung des Internationalen

Entwicklungsrechtsinstituts (BGBl. Nr. 283/1994) zwischen Österreich und nachstehenden

Staaten mit 17. März 1994 in Kraft getreten

Ägypten, China, Frankreich, Italien, Niederlande, Philippinen, Senegal, Sudan, Tunesien, Vereinigte

Staaten.

Weiteren Mitteilungen der Italienischen Regierung zufolge haben seither folgende weitere Staaten

ihre Ratifikations- bzw. Beitrittsurkunden hinterlegt

Staaten: Datum der Hinterlegung der

Ratifikations- bzw. Beitrittsurkunde

Australien 10. Juli 2000

Bulgarien 5. Juni 1996

Ecuador 5. Februar 1998

Kolumbien 18. Juni 1998

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