144. Verordnung: Standorte und Amtsbezirke der Berghauptmannschaften.
Gesetzestext (1 Artikel)
Auf Grund des § 8 des Gesetzes vom 21. Juli
1871, RGBl. Nr. 77, über die Einrichtung und
den Wirkungskreis der Bergbehörden wird verordnet
§ 1. Den Berghauptmannschaf ten werden nachstehende
Amtsbezirke zugewiesen
a) Der Berghauptmannschaft Wien I in Wien
das Gebiet des Bundeslandes Burgenland,
der Städte Krems, St. Pölten, Waidhofen
a. d. Ybbs und Wiener Neustadt und
der Bezirkshauptmannschaften Amstetten,
Baden, Gmünd, Hollabrunn, Horn, Krems,
Lilienfeld, Melk, Mödling, Neunkirchen,
St. Pölten, Scheibbs, Tulln, Waidhofen
a. d. Thaya, Wiener Neustadt und Zwettl;
b) der Berghauptmannschaft Wien II in Wien
das Gebiet der Bundeshauptstadt Wien
und der Bezirkshauptmannschaften Bruck
a. d. Leitha, Gänserndorf, Korneuburg,
Mistelbach und Wien-Umgebung;
c) der Berghauptmannschaft Graz in Graz
das Gebiet der Stadt Graz und der Bezirkshauptmannschaften
Deutschlandsberg,
Feldbach, Fürstenfeld, Graz-Umgebung,
Hartberg, Leibnitz, Radkersburg, Voitsberg
und Weiz;
d) der Berghauptmannschaft Leoben in Leoben
das Gebiet der Bezirkshauptmannschaft
Bruck a. d. Mur, Judenburg, Knittelfeld,
Leoben, Liezen, Murau und Mürzzuschlag;
e) der Berghauptmannschaft Klagenfurt in
Klagenfurt das Gebiet des Bundeslandes
Kärnten;
f) der Berghauptmannschaft Salzburg in Salzburg
das Gebiet der Bundesländer Oberösterreich
und Salzburg;
g) der Berghauptmannschaft Innsbruck in
Innsbruck das Gebiet der Bundesländer
Tirol und Vorarlberg.
§ 2. Die Berghauptmannschaft Innsbruck behält
bis zu ihrer Übersiedlung vorläufig ihren
Sitz in Solbad Hall in Tirol.
§ 3. Diese Verordnung tritt mit 1. August 1955
in Kraft. Gleichzeitig verliert die Verordnung
vom 9. November 1946, BGBl. Nr. 1/1947, ihre
Wirksamkeit.