141. Kundmachung: Aufhebung reichsrechtlicher Vorschriften auf dem Gebiete des Arbeitsrechtes.
Gesetzestext (1 Artikel)
Auf Grund des § 48 des Bundesgesetzes vom
26. Februar 1947, B. G.Bl. Nr. 76, über die
Regelung von Arbeits- und Lohnbedingungen
durch Kollektivverträge und Arbeitsordnungen
(Kollektivvertragsgesetz) wird kundgemacht
§ 1. Mit Inkraftreten des Kollektivvertragsgesetzes
treten nachstehende reichsrechtliche
Vorschriften, soweit sie sich nicht auf Dienstverhältnisse
von Arbeitern in der Land- und
Forstwirtschaft erstrecken, außer Kraft
1. Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit
(AOG.) vom 20. Jänner 1934, Deutsches
R. G. Bl. I S. 45, in der Fassung des Gesetztes
vom 30. November 1934, Deutsches R. G. Bl. I
S. 1193;
2. Zweite Verordnung zur Durchführung des
Gesetzes zur Ordnung der nationalen Arbeit
vom 10. März 1934, Deutsches R. G.Bl. I
S. 187;
3. Dritte Verordnung zur Durchführung des
Gesetzes zur Ordnung der nationalen Arbeit
vom 28. März 1934, Deutsches R.G.Bl. I
S. 255;
4. Vierzehnte Verordnung zur Durchführung
des Gesetzes zur Ordnung der nationalen Arbeit
vom 15. Oktober 1935, Deutsches R. G.Bl. I
S. 1240;
5. Siebzehnte Verordnung zur Durchführung
des Gesetzes zur Ordnung der nationalen Arbeit
vom 5. Mai 1937, Deutsches R.G.Bl. I S. 581;
6. Einundzwanzigste Verordnung zur Durchführung
des Gesetzes zur Ordnung der nationalen
Arbeit (Verlängerung der Amtsdauer von
Ehrengerichtsbeisitzern) vom 25. April 1940,
Deutsches R. G.Bl. I S. 684;
7. Zweiundzwanzigste Verordnung zur Durchführung
des Gesetzes zur Ordnung der nationalen
Arbeit (Ordnung der Arbeit in der
Binnenschiffahrt) vom 30. März 1943, Deutsches
R.G.Bl. I S. 174;
8. Gesetz über die Verlängerung der Amtsdauer
der Vertrauensräte vom 1. April 1938,
Deutsches R.G.Bl. I S. 358;
9. Verordnung über die Einführung sozialrechtlicher
Vorschriften im Lande Österreich
vom 26. März 1938, Deutsches R.G. Bl. I
S. 335, G. Bl. f. d. L. Ö. Nr, 58/1938, mit Ausnahme
des Artikels VI;
10. Verordnung des Reichsstatthalters in
Österreich zur Durchführung der Verordnung
über die Einführung sozialrechtlicher Vorschriften
im Lande Österreich vom 8. April 1938,
G.Bl.f. d.L.Ö. Nr. 71/1938;
11. Zweite Verordnung über die Einführung
sozialrechtlicher Vorschriften im Lande Österreich
vom 9. Juli 1938, Deutsches R.G. Bl. I
S. 851, G. Bl. f. d. L. Ö. Nr. 290/1938, mit Ausnahme
der Artikel III und VII;
12. Verordnung des Reichsstatthalters (Österreichische
Landesregierung) zur Durchführung
der Zweiten Verordnung über die Einführung
sozialrechtlicher Vorschriften im Lande Österreich
vom 9. Juli 1938 (R.G.Bl. I S. 851), G.Bl.
f. d. L. Ö. Nr. 366/1938, mit Ausnahme der Vorschriften
der Ziffern 4 bis 9;
13. Zweite Verordnung des Reichskommissars
für die Wiedervereinigung Österreichs mit dem
Deutschen Reich zur Durchführung der Zweiten
Verordnung über die Einführung sozialrechtlicher
Vorschriften im Lande Österreich vom
22. Februar 1940, G.Bl.f. d.L.Ö. Nr. 30/1940;
14. Gesetz zur Ordnung der Arbeit in öffentlichen
Verwaltungen und Betrieben (AOGÖ.)
vom 23. März 1934, Deutsches R.G.Bl. I
S. 220;
15. Zweite Verordnung zur Durchführung
des Gesetzes zur Ordnung der Arbeit in öffentlichen
Verwaltungen und Betrieben vom
13. Juni 1934, Deutsches R.G.Bl. I S. 516, in
der Fassung der Vierten Durchführungsverordnung
vom 26. (Februar 1938, Deutsches
R.G.Bl. I S. 228;
16. Vierte Verordnung zur Durchführung des
Gesetzes zur Ordnung der Arbeit in öffentlichen
Verwaltungen und Betrieben vom 26. Februar
1938, Deutsches R. G. Bl. I S. 228;
17. Fünfte Verordnung zur Durchführung
des Gesetzes zur Ordnung der Arbeit in öffentlichen
Verwaltungen und Betrieben vom 7. Februar
1939, Deutsches R. G. Bl. I S. 167;
18. Dritte Verordnung über die Einführung
sozialrechtlicher Vorschriften in der Ostmark
vom 23. März 1940, Deutsches R.G.Bl. I
S. 564;
19. Anordnung über Bildung und Verfahren
des sozialen Ehrengerichtes im Lande Österreich
vom 12. November 1938, Deutsches R.G. Bl. I
S. 1610, G.Bl.f.d.L.Ö. Nr. 592/1938;
20. Anordnung über Bildung und Verfahren
des sozialen (Ehrengerichtes in den Reichsgauen
der Ostmark vom 21. August 1940, Deutsches
R.G.Bl. I S. 1159;
21. Die Vorschriften der §§ 3 und 9 der Verordnung
zur Abänderung und Ergänzung von
Vorschriften auf dem Gebiete des Arbeitsrechts
vom 1. September 1939, Deutsches R.G.Bl. I
S. 1683, G. Bl.f. d.L.Ö. Nr. 1217/1939;
22. Anordnung über die Zuständigkeit zur
Entscheidung von Beschwerden und von
Gnadenmaßnahmen im Ordnungsstrafverfahren
der Reichstreuhänder der Arbeit vom 25. Juni
1942, R. Arb. Bl. S. 321 I;
23. Anordnung des Reichstreuhänders der
Arbeit für das Wirtschaftsgebiet Ostmark vom
15. September 1938, betreffend den Erlaß von
Betriebsordnungen, Kameradschaft der Arbeit
S. 17 aus 1938.
§ 2. Diese Kundmachung tritt gleichzeitig mit
dem Kollektivvertragsgesetz vom 26. Februar
1947, B. G. Bl. Nr. 76, in Kraft.