129. Kundmachung: Kundmachung gemäß § 33 Abs. 4 des Bundesstraßengesetzes 1971 hinsichtlich des Landes Burgenland
Gesetzestext (1 Artikel)
Gemäß § 33 Abs. 4 des Bundesstraßengesetzes
1971, BGBl. Nr. 286, wird kundgemacht
1. Im Land Burgenland sind gemäß § 33
Abs. 1 BStG 1971 folgende Straßen mit 1. September
1971 als Bundesstraßen aufgelassen
(1) von der ehemaligen Eisenstädter Straße die
Strecke von der Staatsgrenze gegen Preßburg
über Kittsee zur Budapester Straße in Gattendorf;
(2) die ehemalige Großpetersdorfer Straße zur
Gänze,
(3) von der Günser Straße die Strecken von der
Staatsgrenze bei Neckenmarkt über Horitschon
und Großwarasdorf nach Unterpullendorf und
die Abzweigung von Mannersdorf zur Staatsgrenze
bei Güns,
(4) die ehemalige Kittseer Straße zur Gänze,
(5) von der Neusiedler Straße die Strecken von
Mönchhof zur Staatsgrenze nächst Halbturn und
die Abzweigung von Neusiedl zur ehemaligen
Eisenstädter Straße bei Jois,
(6) von der ehemaligen Rabnitztal Straße die
Strecken von der Landesgrenze bei Kirchschlag
über Karl, Ober- und Unterrabnitz zur ehemaligen
Eisenstädter Straße bei Piringsdorf und
von der Günser Straße in Unterpullendorf über
Frankenau zur Staatsgrenze bei Lutzmannsburg,
(7) von der ehemaligen Wiener Neustädter
Straße die Strecke von Zemendorf zur Staatsgrenze
bei Baumgarten.
2. Als Bundesstraßen wurden im Land Burgenland
erst durch das Bundesstraßengesetz 1971
erklärt (§ 33 Abs. 3 BStG 1971)
(1) von der A 3 Südost Autobahn die Strecke
Landesgrenze—Eisenstadt (S 4),
(2) die A 3 Preßburger Autobahn zur Gänze,
(3) von der S 4 Eisenstädter Schnellstraße die
Strecke Parndorf (A 4)—Eisenstadt (A 3, S 31)—
Landesgrenze,
(4) von der S 7 Fürstenfelder Schnellstraße die
Strecke Landesgrenze—Staatsgrenze bei Heiligenkreuz,
(5) die S 31 Burgenland Schnellstraße zur
Gänze,
(6) die S 32 Ödenburger Schnellstraße zur
Gänze,
(7) von der B 15 Mannersdorfer Straße die
Strecke Landesgrenze—Donnerskirchen (S 4),
(8) von der B 50 Oberwarter Straße die Strecke
von der ehemaligen Eisenstädter Straße Oberwart
—Allhau—Landesgrenze,
(9) die B 52 Seewinkel Straße zur Gänze,
(10) die B 53 Mattersburger Straße zur Gänze,
(11) von der B 56 Geschriebenstein Straße die
Strecke Schachendorf—Eisenberg—Edlitz im
Burgenland—Moschendorf—Güssing (B 57),
(12) die B 58 Doiber Straße zur Gänze,
(13) die B 62 Deutschkreutzer Straße zur
Gänze.
3. Das Land Burgenland hat mit Wirkung vom
1. Jänner 1972 durch das nach seinen landesgesetzlichen
Vorschriften zuständige Organ den
künftigen Träger der Straßenbaulast hinsichtlich
der unter Pkt. 1 dieser Kundmachung genannten
Straßen festgelegt. Mit Wirkung vom 1. Jänner
1972 werden daher die in Pkt. 3 dieser Kundmachung
genannten Straßen als Bundesstraßen
übernommen.
4. Hinsichtlich der Bestimmungen des § 33
Abs. 2 BStG 1971 und des § 33 Abs. 3 letzter
Satz BStG 1971 wurde ein Übereinkommen
zwischen dem Bund (Bundesstraßenverwaltung)
und dem Land Burgenland abgeschlossen.
5. Die Bestimmungen des § 33 Abs. 5 BStG
1971 finden Anwendung
(1) von der ehemaligen Eisenstädter Straße
auf die Strecken von der Budapester Straße in
Parndorf über Schützen bis zur neuen B 59
Eisenstädter Straße bei Eisenstadt (Tiergarten),
vom Beginn der neuen B 59 a Eisbacher Straße
Eisenstadt über Mattersburg und Weppersdorf
nach St. Martin und von Oberpullendorf über
Dörfl und Piringsdorf nach Langeck,
(2) von der ehemaligen Fürstenfelder Straße
auf die Strecke von der Landesgrenze bei Rudersdorf
über Eltendorf zur Staatsgrenze bei Heiligenkreuz
im Lafnitztal,
(3) von der ehemaligen Ödenburger Straße
auf die Strecke von Wulkaprodersdorf zur Staatsgrenze
bei Klingenbach,
(4) von der ehemaligen Wiener Neustädter
Straße auf die in der Gemeinde Neudörfl liegende
Teilstrecke und auf die Teilstrecke von der Landesgrenze
nächst Pöttsching nach Zemendorf.