128. Bundesgesetz: Änderung des Bundesgesetzes über die Schaffung eines Österreichischen Ehrenzeichens für Wissenschaft und Kunst und eines Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst
Gesetzestext (3 Artikel)
Der Nationalrat hat beschlossen
Das Bundesgesetz vom 25. Mai 1955 über die Schaffung eines Österreichischen Ehrenzeichens für
Wissenschaft und Kunst und eines Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst wird wie
folgt geändert
Nach § 8 wird folgender § 8a eingefügt
„§ 8a. Werden später Tatsachen bekannt, die einer Verleihung entgegengestanden wären, oder setzt
der oder die Beliehene nachträglich ein Verhalten, das einer Verleihung entgegenstünde, so ist das
Ehrenzeichen bzw. das Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst abzuerkennen.“
Auf Grund des § 3 Z 3 lit. b des Katastrophenfondsgesetzes 1996, BGBl. Nr. 201/1996, zuletzt
geändert mit Bundesgesetz BGBl. I Nr. 143/2000, wird verordnet
Die Verordnung des Bundesministers für Finanzen über die Aufbringung und Höhe der Mittel und
der sonstigen Voraussetzungen für die Gewährung von Zuschüssen im Zusammenhang mit der
BSE-Krise, BGBl. II Nr. 60/2001, wird wie folgt geändert
1. In § 1 erster Satz wird der Betrag „65 Millionen Schilling“ durch den Betrag „130 Millionen Schilling“
ersetzt.
2. In § 5 entfallen die Wortfolge „gemäß § 2 Z 1“ im ersten Satz und der zweite Satz.
3. In § 6 erster Satz wird die Wortfolge „bis 28. Februar 2001“ durch die Wortfolge „bis 30. April 2001“
ersetzt.
Nach Mitteilungen des Generaldirektors der UNESCO haben folgende weitere Staaten ihre Ratifikations-,
Annahme- bzw. Beitrittsurkunden zum Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes
der Welt (BGBl. Nr. 60/1993, letzte Kundmachung des Geltungsbereichs BGBl. Nr. 219/1994) hinterlegt
Staaten: Datum der Hinterlegung der
Ratifikations-, Annahme- bzw. Beitrittsurkunde
Andorra 3. Jänner 1997
Belgien 24. Juli 1996
Botsuana 23. November 1998
Dominica 4. April 1995
Estland 27. Oktober 1995
Staaten: Datum der Hinterlegung der
Ratifikations-, Annahme- bzw. Beitrittsurkunde
Grenada 13. August 1998
Island 19. Dezember 1995
Israel 6. Oktober 1999
Kasachstan 29. April 1994
Kirgisistan 3. Juli 1995
Komoren 27. September 2000
Demokratische
Volksrepublik Korea 21. Juli 1998
Lettland 10. Jänner 1995
Mauritius 19. September 1995
Myanmar 29. April 1994
Namibia 6. April 2000
Niue 23. Jänner 2001
Papua-Neuguinea 28. Juli 1997
Ruanda 28. Dezember 2000
Südafrika 10. Juli 1997
Suriname 23. Oktober 1997
Togo 15. April 1998
Tschad 23. Juni 1999
Turkmenistan 26. September 1994
Nachstehende Staaten haben erklärt, sich auch weiterhin an das Übereinkommen gebunden zu
erachten
Bosnien und Herzegowina am 12. Juli 1993
Georgien am 4. November 1992
Kroatien am 6. Juli 1992
die ehemalige jugoslawische
Republik Mazedonien
mit Wirksamkeit vom 17. November 1991
Anlässlich der Hinterlegung der Ratifikationsurkunde hat Südafrika gemäß Art. 16 Abs. 2 des
Übereinkommens erklärt, sich nicht an die Bestimmungen des Art. 16 Abs. 1 gebunden zu erachten.
Das Vereinigte Königreich hat am 29. Februar 1996 den Geltungsbereich des Übereinkommens auf
Jersey ausgedehnt.
Portugal hat am 30. April 1999 den Geltungsbereich des Übereinkommens auf Macao ausgedehnt.
Weiteren Mitteilungen des Generaldirektors der UNESCO zufolge findet auf Grund von Erklärungen
des Vereinigten Königreichs und der Volksrepublik China bzw. auf Grund von Erklärungen Portugals und
der Volksrepublik China das Übereinkommen auf die Sonderverwaltungsregion Hongkong bzw. auf die
Sonderverwaltungsregion Macao weiterhin Anwendung.