123. Bundesgesetz: Änderung des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953
Gesetzestext (2 Artikel)
Der Nationalrat hat beschlossen
Das Verfassungsgerichtshofgesetz 1953, BGBl. Nr. 85, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz
BGBl. I Nr. 136/2001, wird wie folgt geändert
1. In § 7 Abs. 2 lit. a wird die Wortfolge „(Art. 137 des Bundes-Verfassungsgesetzes in der Fassung der
Verfassungs- und Verwaltungsgerichtsbarkeits-Novelle 1946 vom 9. Oktober 1946, BGBl. Nr. 211);
(BGBl. Nr. 132/1947, Art. I Z 1)“ durch den Ausdruck „(Art. 137 des Bundes-Verfassungsgesetzes);“
ersetzt.
2. § 13 lautet
„§ 13. (1) Unbeschadet des Art. 65 Abs. 2 lit. a B-VG werden die Angelegenheiten, die das dem
Verfassungsgerichtshof angehörende Verwaltungspersonal und die sachlichen Erfordernisse betreffen,
vom Präsidenten geführt.
(2) Vor wichtigen Personalmaßnahmen, insbesondere vor Aufnahmen in den Personalstand und vor
der Betrauung von Angehörigen des Verwaltungspersonals mit leitenden Funktionen, ist der aus dem
Präsidenten, dem Vizepräsidenten und den ständigen Referenten des Verfassungsgerichtshofes bestehende
Personalsenat zu hören.“
3. Die Überschrift zu den §§ 37 bis 41 lautet
„B. Bei vermögensrechtlichen Ansprüchen an den Bund, die Länder, die Bezirke, die Gemeinden
und Gemeindeverbände, die weder im ordentlichen Rechtsweg auszutragen noch durch Bescheid
einer Verwaltungsbehörde zu erledigen sind (Art. 137 des Bundes-Verfassungsgesetzes)“
4. § 71 Abs. 4 lautet
„(4) Die Abs. 1 bis 3 sind sinngemäß anzuwenden, wenn der Antrag auf Mandatsverlust gemäß den
§§ 9 und 10 des Unvereinbarkeitsgesetzes 1983, BGBl. Nr. 330, gestellt wird.“
5. In § 71a Abs. 5 wird der Ausdruck „Bestimmungen des § 82 Abs. 3 und 4, der §§“ durch den Ausdruck
„§§ 82 Abs. 2 und 3,“ ersetzt.
6. In den §§ 72 Abs. 3, 74 Abs. 5 und 80 Abs. 3 wird der Ausdruck „lit. d bis g“ durch den Ausdruck „lit. e
bis h“ ersetzt.
7. In § 80 Abs. 2 wird der Ausdruck „lit. a bis c“ durch den Ausdruck „lit. a bis d“ ersetzt.
8. § 82 Abs. 4 erhält die Absatzbezeichnung „(3)“.
9. § 89 wird folgender Abs. 15 angefügt
„(15) § 7 Abs. 2 lit. a, § 13, die Überschrift zu den §§ 37 bis 41, § 71 Abs. 4, § 71a Abs. 5, § 72
Abs. 3, § 74 Abs. 5, § 80 Abs. 2 und 3, § 82 Abs. 3 und § 90 in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I
Nr. 123/2002 treten mit 1. Oktober 2002 in Kraft.“
10. § 90 lautet
„§ 90. Soweit in den vorstehenden Bestimmungen nichts anderes vorgesehenen ist, ist mit der Vollziehung
dieses Bundesgesetzes der Präsident des Verfassungsgerichtshofes betraut.“
Nach Mitteilungen des Generaldirektors der Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur
der Vereinten Nationen haben nachstehende Staaten ihre Ratifikations- bzw. Beitrittsurkunden zur Konvention
zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten samt Ausführungsbestimmungen und
Protokoll (BGBl. Nr. 58/1964, letzte Kundmachung des Geltungsbereichs BGBl. Nr. 291/1993) hinterlegt
1. Zur Konvention samt Ausführungsbestimmungen
Staaten
Datum der Hinterlegung der
Ratifikations- bzw.
Beitrittsurkunde
Botsuana 3. Jänner 2002
China 5. Jänner 2000
Costa Rica 3. Juni 1998
El Salvador 19. Juli 2001
Finnland 16. September 1994
Kanada 11. Dezember 1998
Kirgisistan 3. Juli 1995
Kolumbien 18. Juni 1998
Litauen 27. Juli 1998
Moldau 9. Dezember 1999
Portugal 4. August 2000
Ruanda 28. Dezember 2000
Simbabwe 9. Juni 1998
Uruguay 24. September 1999
Usbekistan 21. Februar 1996
2. Zum Protokoll
Staaten
Datum der Hinterlegung der
Ratifikations- bzw.
Beitrittsurkunde
Aserbaidschan 20. September 1993
China 5. Jänner 2000
Costa Rica 3. Juni 1998
Finnland 16. September 1994
Guatemala 19. Mai 1994
Kolumbien 18. Juni 1998
Litauen 27. Juli 1998
Moldau 9. Dezember 1999
Panama 8. März 2001
Uruguay 24. September 1999
Nachstehende Staaten haben erklärt, sich auch weiterhin an die Konvention samt Ausführungsbestimmungen
und Protokoll gebunden zu erachten
Armenien am 5. September 1993
Bosnien und Herzegowina am 12. Juli 1993
Jugoslawien mit Wirksamkeit vom 27. April 1992
die ehemalige jugoslawische
Republik Mazedonien mit Wirksamkeit vom 17. November 1991
Slowakei mit Wirksamkeit vom 1. Jänner 1993
Tschechische Republik mit Wirksamkeit vom 1. Jänner 1993