121. Kundmachung: Ermächtigung des Landesjugendamtes (Amtsvormundschaft) Salzburg zur Einrichtung der erweiterten Vormundschaft für die Sprengel der Bezirksgerichte Salzburg, Oberndorf, Thalgau, St. Gilgen und Neumarkt bei Salzburg.
Gesetzestext (1 Artikel)
Das Präsidium des Oberlandesgerichtes Linz
hat auf Grund des Bundesgesetzes vom 13. Juli
1928, B. G.Bl. Nr. 194, und der Verordnung
vom 23. Jänner 1929, B.G.Bl. Nr. 54, in der
Fassung der Verordnung vom 28. September
1932, B. G.Bl. Nr. 302, das Landesjugendamt
(Amtsvormundschaft) Salzburg in Salzburg,
Mozartplatz Nr. 5, zur Einrichtung der erweiterten
Vormundschaft für die Sprengel der
Bezirksgerichte Salzburg, Oberndorf, Thalgau,
St. Gilgen und Neumarkt bei Salzburg ermächtigt
und ihm die im § 3 des Bundesgesetzes
vom 13. Juli 1928, B.G.Bl. Nr. 194, angeführten
Befugnisse übertragen.
Zugleich hat das Präsidium des Oberlandesgerichtes
Linz die dem Kreisjugendamt Salzburg
laut Kundmachung vom 30. August 1940, Verordnungs-
und Amtsblatt für Salzburg Nr. 82,
erteilte Ermächtigung zur Einrichtung der erweiterten
Vormundschaft für die genannten
Gerichtssprengel infolge Übernahme der Amtsgeschäfte
durch das Landesjugendamt (Amtsvormundschaft)
Salzburg widerrufen.