120. Kundmachung: Aufhebung einer Bestimmung des Patentanwalts-Gesetzes 1947 durch den Verfassungsgerichtshof.
Gesetzestext (1 Artikel)
Gemäß Art. 140 Abs. 3 des Bundes-Verfassungsgesetzes
in der Fassung von 1929 und den
§§ 64 und 65 des Verfassungsgerichtshofgesetzes
1953, BGBl. Nr. 85, wird kundgemacht
(1) Der Verfassungsgerichtshof hat mit dem
Erkenntnis vom 30. März 1957, V 36, G 32,
G 33, V 37/56, im § 1 Abs. 1 des Patentanwalts-
Gesetzes 1947, BGBl. Nr. 80, die Worte: „die
Bestimmungen der Verordnung vom 15. September
1898, RGBl. Nr. 161, betreffend die berufsmäßige
Vertretung von Parteien in Patentangelegenheiten
durch Patentanwälte und autorisierte
Privattechniker (Patentanwaltsordnung)"
als verfassungswidrig aufgehoben (Art. 140 des
Bundes-Verfassungsgesetzes in der Fassung von
1929).
(2) Die Aufhebung tritt am 20. März 1958
in Kraft.
(3) Frühere gesetzliche Bestimmungen treten
nicht wieder in Kraft.