114. Bundesgesetz: Neuerliche Abänderung des Kunstakademiegesetzes
Gesetzestext (1 Artikel)
Der Nationalrat hat beschlossen
Artikel I
§ 10 Abs. 2 lit. b des Kunstakademiegesetzes,
BGBl. Nr. 168/1948, in der Fassung des Bundesgesetzes
BGBl. Nr. 128/1965 hat zu lauten
„b) Der Entlohnung der Lehrkräfte ist ein
Mindestsatz von 1178 S und ein Höchstsatz
von 3433 S für jede Jahreswochenstunde
zugrunde zu legen."
Artikel II
Für die Zeit vom 1. Juni 1966 bis zum 31. Dezember
1966 gilt für die Entlohnung der Lehrkräfte
im Sinne des § 10 Abs. 2 lit. b des Kunstakademiegesetzes
ein Mindestsatz von 1149 S
und ein Höchstsatz von 3350 S.
Artikel III
(1) Dieses Bundesgesetz tritt hinsichtlich des
Artikels II mit 1. Juni 1966 und hinsichtlich des
Artikels I mit 1. Jänner 1967 in Kraft.
(2) Verordnungen auf Grund des § 10 Abs. 2
lit. b des Kunstakademiegesetzes in der Fassung
des Artikels I können bereits von dem der
Kundmachung dieses Bundesgesetzes folgenden
Tag an erlassen werden; sie treten jedoch
frühestens am 1. Jänner 1967 in Kraft.
(3) Verordnungen auf Grund des § 10 Abs. 2
lit. b des Kunstakademiegesetzes in der Fassung
des Artikels II sind mit Wirksamkeit vom
1. Juni 1966 zu erlassen.
Artikel IV
Mit der Vollziehung dieses Bundesgesetzes ist
das Bundesministerium für Unterricht im Ein-
vernehmen mit dem Bundeskanzleramt und dem
Bundesministerium für Finanzen betraut.