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110_1948 AT

110. Bundesgesetz: Maßnahmen auf dem Gebiete des Gerichtserlagswesens.

1 Artikel / Bestimmungen · Österreich
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Gesetzestext (1 Artikel)

BGBlPdf 110. Bundesgesetz: Maßnahmen auf dem Gebiete des Gerichtserlagswesens.

Der Nationalrat hat beschlossen

§ 1. Folgende Vorschriften werden aufgehoben

1. Die Hinterlegungsordnung vom 10. März

1937, Deutsches R. G. Bl. I S. 285, in der geltenden

Fassung;

2. die Verordnung zur Durchführung der Hinterlegungsordnung

vom 12. März 1937, Deutsches

R. G. Bl. I S. 296;

3. die Verordnung vom 28. Februar 1939,

Deutsches R. G. Bl. I S. 377, zur Einführung

hinterlegungsrechtlicher Vorschriften im Lande

Österreich (G. Bl. f. d. L. Ö. Nr. 325/1939);

4. die Allgemeinen Verfügungen

a) vom 15. März 1937, Deutsche Justiz S. 426,

in der Fassung der Allgemeinen Verfügungen,

vom 27. April 1938, Deutsche Justiz

S. 696, vom 9. Jänner 1939, Deutsche

Justiz S. 94, vom 6. Februar 1939, Deutsche

Justiz S. 262, vom 13. März 1939, Deutsche

Justiz S. 475, vom 26. Mai 1939, Deutsche

Justiz S. 968, vom 7. Oktober 1939, Deutsche

Justiz S. 1613 und vom 7. Februar

1944, Deutsche Justiz S. 67, über Ausführungsvorschriften

zur Hinterlegungsordnung;

b) vom 18. Oktober 1941, Deutsche Justiz

S. 1006, betreffend Überwachung der Auszahlung

amtlich verwahrter Geldbeträge

an die Berechtigten;

c) vom 14. Dezember 1942, Deutsche Justiz

S. 16 aus 1943, über Gebühren in Hinterlegungssachen;

d) vom 28. Februar 1944, Deutsche Justiz

S. 121, über Aussonderung und Vernichtung

der Hinterlegungsakten;

e) vom 22. September 1944, Deutsche Justiz

S. 250, über Verwaltung hinterlegter Wertpapiere.

§ 2. Das Bundesministerium für Justiz wird

ermächtigt

1. Durch Verordnung Bestimmungen über das

gerichtliche Erlagswesen im Sinne der Gerichtserlagsrverordnung,

B. G. Bl. Nr. 391/1935, unter

Anpassung an die geltenden Gesetze sowie über

den Heimfall unbehobener und geringwertiger

Verwahrnisse und über Verwahrungsgebühren

zu erlassen, und zwar, soweit hiebei der Wirkungskreis

anderer Dienststellen berührt wird,

im Einvernehmen mit den beteiligten Bundesministerien;

2. die in Ausführung dieses Bundesgesetzes getroffenen

Bestimmungen in die Geschäftsordnung

der Gerichte aufzunehmen und darin noch nähere

Bestimmungen zu treffen.

§ 3. Der Zeitpunkt des Inkrafttretens des § 1

wird durch Verordnung festgesetzt.

§ 4. Mit der Vollziehung dieses Bundesgesetzes

ist das Bundesministerium für Justiz im Einvernehmen

mit dem Bundesministerium für Finanzen

betraut.

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