107. Kundmachung: Ausdehnung des Geltungsbereiches des Internationalen Abkommens zur Bekämpfung der Falschmünzerei samt Protokoll und Fakultativprotokoll
Gesetzestext (1 Artikel)
Nach Mitteilung des Generalsekretariates der
Vereinten Nationen hat das Vereinigte Königreich
von Großbritannien und Nordirland am
13. Oktober 1960 gemäß Artikel 24 des Internationalen
Abkommens zur Bekämpfung der
Falschmünzerei samt Protokoll vom 20. April
1929 (BGBl. Nr. 347/1931, letzte Kundmachung
betreffend den Geltungsbereich BGBl. Nr. 216/
1959) die Ausdehnung des Geltungsbereiches
dieses Abkommens samt Protokoll auf nachstehende
Gebiete, für die es im Zeitpunkt seiner
Erklärung international verantwortlich war, notifiziert
Antigua, Bahamas, Basutoland, Bechuanaland,
Bermuda, Britisch-Guayana, Britisch-Honduras,
Jungfern-Inseln, Dominica, Falkland-
Inseln, Fidschi, Gambia, Gibraltar, Gilbert- und
Ellice-Inseln, Grenada, Jamaika, Kenia, Mauritius,
Montserrat, Nordborneo, die Föderation von
Rhodesien und Nyassaland, Salomon-Inseln,
St. Christopher-Nevis und Anguilla, St. Lucia,
St. Vincent, Sansibar, Sarawak, Sierra Leone, der
Staat Singapur, Swaziland, Tanganjika, Trinidad
und Uganda; zufolge einer gleichlautenden Erklärung
vom 7. März 1963 gilt das Abkommen
samt Protokoll auch für Barbados und dessen
abhängige Gebiete.
Ferner sind diesem Abkommen samt Protokoll
nachstehende Staaten beigetreten; die mit * bezeichneten
Staaten haben gleichzeitig ihren Beitritt
zum Fakultativprotokoll (letzte Kundmachung
betreffend den Geltungsbereich BGBl.
Nr. 39/1937) erklärt
Staaten: Datum der Hinterlegungder Beitrittsurkunde
Thailand 6. Juni 1963
Elfenbeinküste* 25. Mai 1964
Ghana* 9. Juli 1964
Gabon * 11. August 1964
Algerien* 12. August 1964
Republik Vietnam * 3. Dezember 1964
Obervolta * 8. Dezember 1964
Israel* 10. Feber 1965
Heiliger Stuhl 1. März 1965
Uganda 15. April 1965
Irak* 14. Mai 1965
Cypern* 10. Juni 1965
Senegal* 25. August 1965
Malawi* 18. November 1965
Dahomey 17. März 1966
Libanon 6. Oktober 1966
Die Beitrittsurkunde Algeriens enthält folgenden
Vorbehalt
Die Algerische Demokratische Volksrepublik
erachtet sich hingegen nicht durch Artikel 19 des
vorerwähnten Abkommens gebunden, womit
dem Internationalen Gerichtshof die Zuständigkeit
für alle Streitigkeiten bezüglich dieses Abkommens
übertragen wird.
Die Zuständigkeit internationaler Gerichte
kann ausnahmsweise in Fällen anerkannt werden,
hinsichtlich welcher die Algerische Regierung ausdrücklich
ihre Zustimmung erteilt.