106. Kundmachung: Berichtigung von Druckfehlern im Bundesgesetzblatt
Gesetzestext (3 Artikel)
Auf Grund des § 2 Abs. 7 des Bundesgesetzes über das Bundesgesetzblatt 1996, BGBl. Nr. 660, wird
kundgemacht
Die in den Z 1 bis 9 genannten Vorschriften werden wie folgt berichtigt
1. Bundesgesetz, mit dem ein Bundesgesetz über grenzüberschreitende Überweisungen (Überweisungsgesetz)
und ein Bundesgesetz über die Wirksamkeit von Abrechnungen in Zahlungs- sowie Wertpapierliefer-
und -abrechnungssystemen (Finalitätsgesetz) erlassen und mit dem die Konkursordnung, die
Ausgleichsordnung, das Börsegesetz 1989, das Wertpapieraufsichtsgesetz und das Bankwesengesetz
geändert werden, BGBl. I Nr. 123/1999
In Art. IV (Bundesgesetz, mit dem die Ausgleichsordnung geändert wird) lautet es in der Novellierungsanordnung
in § 5 Abs. 1 statt „Z 4“ richtig „Z 5“, statt „Z 5“ richtig „Z 6“ und die Ziffernbezeichnung
statt „ „5.“ richtig „ „6.“.
2. Bundesgesetz, mit dem das Familienlastenausgleichsgesetz 1967 geändert wird, BGBl. I Nr. 136/1999
In Z 1 lautet es in § 39c Abs. 5 statt „Meditation“ richtig „Mediation“.
3. Sicherheitspolizeigesetz-Novelle 1999, BGBl. I Nr. 146
In Art. V (Änderung des Zollrechts-Durchführungsgesetzes) lautet es in Z 3 der Novellierungsanordnung
in § 120 statt „Abs. 1c“ richtig „Abs. 1e“, statt „Abs. 1d“ richtig „Abs. 1f“ und die Absatzbezeichnung
statt „ „(1d)“ richtig „ „(1f)“.
4. Bundesgesetz, mit dem das Lebensmittelgesetz 1975 geändert wird, BGBl. I Nr. 157/1999
Im Einleitungssatz lautet es statt „Das Lebensmittelgesetz 1995“ richtig „Das Lebensmittelgesetz 1975“
und statt „BGBl. I Nr. 83/1998“ richtig „BGBl. I Nr. 63/1998“.
5. Bundesgesetz, mit dem das Regionalradiogesetz geändert wird, BGBl. I Nr. 160/1999
In Z 4 lautet es im § 23b statt „Übertragunskapazitäten“ richtig „Übertragungskapazitäten“.
6. Kundmachung des Bundeskanzlers betreffend Änderung der Geschäftsordnung des Bundesrates,
BGBl. I Nr. 192/1999
Im ersten Satz lautet es statt „26. Juni 1997“ richtig „30. Juli 1999“.
7. Im Inhaltsverzeichnis des Bundesgesetzblattes, Teil I, Jahrgang 2000, lautet es nach dem Titel der
BGBl. Nr. 38 statt „S. 25.“ richtig „S. 28.“.
8. Im Inhaltsverzeichnis des Bundesgesetzblattes, Teil I, Jahrgang 2000, lautet es nach dem Titel der
BGBl. Nr. 43 statt „AB 187“ richtig „IA 123/A AB 187“.
9. Pensionsreformgesetz 2000, BGBl. I Nr. 95
Es lautet statt „MschG“ richtig „MSchG“
a) in Art. 1 Z 9 (Änderung des Beamten-Dienstrechtsgesetzes 1979) in § 236b Abs. 2 Z 4,
b) in Art. 5 Z 4 (Änderung des Richterdienstgesetzes) in § 166c Abs. 2 Z 4,
c) in Art. 6 Z 8 (Änderung des Landeslehrer-Dienstrechtsgesetzes 1984) in § 115d Abs. 2 Z 4,
d) in Art. 7 Z 8 (Änderung des Land- und forstwirtschaftlichen Landeslehrer-Dienstrechtsgesetzes 1985)
in § 124d Abs. 2 Z 4 und
e) in Art. 8 Z 16 (Änderung des Bundestheater-Pensionsgesetzes) in § 18g Abs. 2 Z 5.
Auf Grund des § 138 Abs. 2 des Forstgesetzes 1975, BGBl. Nr. 440, zuletzt geändert durch das
Bundesgesetz BGBl. I Nr. 158/1998, wird im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Finanzen
verordnet
Die Verordnung über den Tarif der Forstlichen Bundesversuchsanstalt, BGBl. Nr. 169/1988, zuletzt
geändert durch BGBl. II Nr. 149/1999, wird wie folgt geändert
1. Dem § 11 wird folgender Abs. 8 angefügt
„(8) Die Anlage in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 106/2000, tritt mit 1. Mai 2000 in
Kraft.“
2. Die Anlage lautet
Nach Mitteilungen des Generalsekretärs des Europarats haben folgende weitere Staaten ihre
Ratifikations- bzw. Beitrittsurkunden zum Rahmenübereinkommen zum Schutz nationaler Minderheiten
(BGBl. III Nr. 120/1998, letzte Kundmachung des Geltungsbereichs BGBl. III Nr. 77/1999) hinterlegt
Staaten: Datum der Hinterlegung der Ratifikations- bzw. Beitrittsurkunde
Albanien 28. September 1999
Bosnien und Herzegowina 24. Februar 2000
Bulgarien 7. Mai 1999
Irland 7. Mai 1999
Litauen 23. März 2000
Norwegen 17. März 1999
Schweden 9. Februar 2000
Anlässlich der Hinterlegung ihrer Ratifikationsurkunde haben nachstehende Staaten Erklärungen
abgegeben
Bulgarien
Im Bekenntnis zu den Werten des Europarates und im Bestreben der Integration Bulgariens in die
europäischen Strukturen, verpflichtet einer Politik zum Schutz der Menschenrechte und Toleranz gegenüber
den Minderheiten und deren voller Integration in die bulgarische Gesellschaft, erklärt die Nationalversammlung
der Republik Bulgariens, dass die Ratifikation und Umsetzung der Rahmenkonvention zum
Schutz nationaler Minderheiten kein Recht impliziert, Maßnahmen zu setzen, die die territoriale Integrität
und Souveränität des einheitlichen bulgarischen Staates sowie die innere und äußere Sicherheit verletzen.
Schweden
Nationale Minderheiten in Schweden sind Sami, Schwedische Finnen, Tornedal Finnen, Roma und
Juden.