Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume
Inhaltsübersicht (29)
Gesetzestext (29 Artikel)
Der Nationalrat hat beschlossen
1. Der Abschluß des nachstehenden Staatsvertrages samt Anhängen wird genehmigt.
2. Dieser Staatsvertrag ist im Sinne des Art. 50 Abs. 2 B-VG durch die Erlassung von Gesetzen zu erfüllen.
Die Regierung der Französischen Republik erklärt einen Vorbehalt hinsichtlich Anhang II „Streng geschützte Tierarten“ betreffend die Art „Chelonia mydas“ oder grüne Schildkröte.
Anlässlich der Hinterlegung seiner Ratifikationsurkunde hat Georgien folgende Vorbehalte erklärt
Bezüglich der in Anhang IV aufgeführten Verbote wird hinsichtlich der Verwendung halbautomatischer Waffen, deren Magazin mehr als zwei Patronen aufnehmen kann, für die Jagd auf die folgenden in Anhang III aufgeführten Arten ein Vorbehalt gemacht: Rothirsch (Cervus elaphus), Reh (Capreolus capreolus), Elch (Alces alces).
Dieser Vorbehalt gilt weiters für die Verwendung halbautomatischer Waffen für den im Einklang mit den norwegischen Gesetzen und Vorschriften durchgeführten Robben- und Walfang.
In Übereinstimmung mit Artikel 21 Absatz 1 findet dieses Übereinkommen auf das kontinentale Hoheitsgebiet des Königreiches Anwendung.
Bezüglich der beiden Hoheitsgebiete des Königreiches, Svalbard und Jan Mayen, wird die Regierung von Norwegen im Einklang mit diesem Übereinkommen mit einem Vorbehalt bezüglich der Erhaltung und der Hege und Nutzung der Population des arktischen Fuchses (Alopex lagopus) in Svalbard die nationale Politik zur Erhaltung wildlebender Pflanzen und Tiere sowie ihrer natürlichen Lebensräume fördern.
Die Regierung von Norwegen verpflichtet sich, ihre Bemühungen um den Schutz der in den Anhängen II und III aufgeführten wandernden Arten, deren Verbreitungsgebiet bis Svalbard oder Jan Mayen reicht, mit den Bemühungen anderer Vertragsparteien auf der Grundlage der Zusammenarbeit zu koordinieren.
Die Regierung von Norwegen bestätigt, daß nichts in dem Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume Norwegens Verpflichtungen gegenüber in bereits bestehenden internationalen Übereinkünften enthaltenen Bestimmungen bzw. bereits angenommenen – oder noch anzunehmenden – Beschlüssen beeinträchtigt.
Verbotene Mittel und Methoden des Tötens, Fangens und anderer Formen der Nutzung
Halbautomatische oder automatische Waffen, deren Magazin mehr als zwei Patronen aufnehmen kann.
Von den in Anhang I angeführten Pflanzenarten kommen in Ungarn drei Arten vor. Folgende Pflanzenarten sind nicht geschützt
In Ungarn gibt es 414 geschützte Pflanzenarten, die in Anhang I des Übereinkommens nicht angeführt sind.
Von den in Anhang II angeführten Arten sind in Ungarn folgende in keiner Weise geschützt
Folgende, in Anhang III angeführte Arten sind in Ungarn nicht geschützt
Zum Fangen von Cervidae ist in Ungarn die Verwendung eines betäubenden Schusses oder eines betäubenden Köders erlaubt. Zum Fangen von Lepcus capensis ist in Ungarn die Verwendung eines Netzes erlaubt.
Zum Töten folgender Arten ist in Ungarn die Verwendung einer halbautomatischen Waffe erlaubt
Die in Anhang IV aufgezählten Verbote sind Gegenstand der folgenden Vorbehalte
Kegelrobbe vom 1. Jänner bis einschließlich 31. August;
Gemeiner Seehund vom 1. September bis einschließlich 31. Mai;
Tonbandgeräte;
Elektrische Geräte, die töten oder betäuben können;
Künstliche Lichtquellen;
Spiegel und andere blendende Vorrichtungen;
Vorrichtungen zur Beleuchtung der Ziele;
Netze;
Fallen;
Flugzeuge;
Fahrende Kraftfahrzeuge.
Alle Arten
Die in Nordirland geltenden Vorbehalte sind, obwohl von ausgedehnter Tragweite, nur vorübergehend. Der Entwurf der Verordnung (Order in Council) betreffend die Erhaltung der Fauna in Nordirland, der die Regelung weitgehend derjenigen Großbritanniens angleichen wird, sollte im Dezember 1982 in Kraft treten und dann können die gesonderten Vorbehalte betreffend Nordirland durch einen Vorbehalt ersetzt werden, der weitgehend analog dem obig für Großbritannien gemachten Vorbehalt entsprechen wird.
Einer weiteren Mitteilung des Generalsekretärs der Vereinten Nationen zufolge hat das Vereinigte Königreich seine anläßlich der Hinterlegung der Ratifikationsurkunde erklärten Vorbehalte am 31. März 1987 wie folgt abgeändert
Gemäß Art. 22
Die im Anhang IV aufgezählten Verbote sind Gegenstand der folgenden Vorbehalte
Die Vorbehalte betreffend Nordirland werden zur Gänze zurückgezogen.
Weiteren Mitteilungen des Generalsekretärs des Europarats zufolge, hat das Vereinigte Königreich am 24. August 1992, 24. Oktober 2001 bzw. 25. Oktober 2002 folgende Erklärungen abgegeben
Gemäß Art. 21 Abs. 2 des Übereinkommens hat das Vereinigte Königreich die Erstreckung des Anwendungsbereichs dieses Übereinkommens mit Wirksamkeit vom 18. Dezember 2020 auf Gibraltar erklärt.
In Übereinstimmung mit Art. 22 Abs. 1 des gegenständlichen Übereinkommens erklärt die Republik Zypern folgende Vorbehalte
Die Mitgliedstaaten des Europarats und die anderen Unterzeichner dieses Übereinkommens –
in der Erwägung, daß es das Ziel des Europarats ist, eine engere Verbindung zwischen seinen Mitgliedern herbeizuführen;
in Anbetracht des Wunsches des Europarats, auf dem Gebiet des Naturschutzes mit anderen Staaten zusammenzuarbeiten;
in der Erkenntnis, daß wildlebende Pflanzen und Tiere ein Naturerbe von ästhetischem, wissenschaftlichem, kulturellem, erholungsbezogenem, wirtschaftlichem und ideellem Wert darstellen, das erhalten und an künftige Generationen weitergegeben werden muß;
in Anerkennung der wesentlichen Rolle, die wildlebende Pflanzen und Tiere bei der Erhaltung biologischer Gleichgewichte spielen;
in Anbetracht dessen, daß sich der Bestand vieler Arten wildlebender Pflanzen und Tiere erheblich verringert und daß einige Arten vom Aussterben bedroht sind;
in dem Bewußtsein, daß die Erhaltung natürlicher Lebensräume ein lebenswichtiges Element des Schutzes und der Erhaltung wildlebender Pflanzen und Tiere darstellt;
in der Erkenntnis, daß die Erhaltung wildlebender Pflanzen und Tiere von den Regierungen bei der Festlegung ihrer nationalen Ziele und Programme berücksichtigt und eine internationale Zusammenarbeit zum Schutz insbesondere der wandernden Arten herbeigeführt werden sollte;
eingedenk dessen, daß Regierungen oder internationale Gremien, vor allem die Konferenz der Vereinten Nationen von 1972 über die Umwelt des Menschen und die Beratende Versammlung des Europarats, in zahlreichen Forderungen ein gemeinsames Vorgehen verlangt haben;
insbesondere in dem Wunsch, im Bereich der Erhaltung wildlebender Pflanzen und Tiere die in der Entschließung Nr. 2 der Zweiten Europäischen Ministerkonferenz über die Umwelt ausgesprochenen Empfehlungen zu befolgen –
sind wie folgt übereingekommen
ASPLENIACEAE
Asplenium hemionitis L.
Asplenium jahandiezii (Litard.) Rouy
BLECHNACEAE
Woodwardia radicans (L.) Sm.
DICKSONIACEAE
Culcita macrocarpa C. Presl
DRYOPTERIDACEAE
Dryopteris corleyi Fraser-Jenk.
Polystichum drepanum (Swartz) C. Presl
HYMENOPHYLLACEAE
Hymenophyllum maderensis
Trichomanes speciosum Willd.
ISOETACEAE
Isoetes azorica Durieu ex Milde
Isoetes boryana Durieu
Isoetes malinverniana Ces. De Not.
MARSILEACEAE
Marsilea azorica Launert
Marsilea batardae Launert
Marsilea quadrifolia L.
Marsilea strigosa Willd.
Pilularia minuta Durieu ex A. Braun
OPHIOGLOSSACEAE
Botrychium simplex Hitchc.
Ophioglossum polyphyllum A. Braun
SALVINIACEAE
Salvinia natans (L.) All.
PINACEAE
Abies nebrodensis (Lojac.) Mattei
AGAVACEAE
Dracaena draco (L.) L.
ALISMATACEAE
Alisma wahlenbergii (O.R. Holmberg)
Caldesia parnassifolia (L.) Parl.
Juzepczuk
Luronium natans (L.) Raf.
AMARYLLIDACEAE
Leucojum nicaeense Ard.
Narcissus longispathus Pugsley
Narcissus nevadensis Pugsley
Narcissus scaberulus Henriq.
Narcissus triandrus L.
Narcissus viridiflorus Schousboe
Sternbergia candida B. Mathew Baytop
ARISTOLOCHIACEAE
Aristolochia samsunensis Davis
ASCLEPIADACEAE
Caralluma burchardii N.E. Brown
Ceropegia chrysantha Svent.
BERBERIDACEAE
Berberis maderensis Lowe
BORAGINACEAE
Alkanna pinardii Boiss.
Anchusa crispa Viv.
Echium gentianoides Webb ex Coincy
Lithodora nitida (H. Ern) R. Fernandes
Myosotis azorica H.C. Watson
Myosotis rehsteineri Wartm.
Omphalodes kuzinskyana Willk.
Omphalodes littoralis Lehm.
Onosma halophilum Boiss. Heldr.
Onosma proponticum Aznav.
Onosma troodi Kotschy
Solenanthus albanicus (Degen et al.)
Degen Baldacci
Symphytum cycladense Pawl.
CAMPANULACEAE
Asyneuma giganteum (Boiss.) Bornm.
Azorina vidalii (H.C. Watson) Feer
Campanula damboldtiana Davis
Campanula lycica Sorger Kit Tan
Campanula morettiana Reichenb.
Campanula sabatia De Not.
Jasione lusitanica A.DC.
Musschia aurea (L.f.) DC.
Musschia wollastonii Lowe
Physoplexis comosa (L.) Schur
CAPRIFOLIACEAE
Sambucus palmensis Link
CARYOPHYLLACEAE
Arenaria nevadensis Boiss. Reuter
Arenaria provincialis Chater Halliday
Dianthus rupicola Biv.
Gypsophila papillosa P. Porta
Herniaria algarvica Chaudri
Herniaria maritima Link
Moehringis fontqueri Pau
Moehringia tommasinii Marches.
Petrocoptis grandiflora Rothm.
Petrocoptis montsicciana O. Bolos Rivas Mart.
Petrocoptis pseudoviscosa Fernadez Casas
Saponaria halophila Hedge Hub.-Mor.
Silene furcata Raf. subsp. angustiflora (Rupr.) Walters
Silene hifacensis Rouy ex Willk.
Silene mariana Pau
Silene orphanidis Boiss.
Silene pompeiopolitana Gay ex Boiss.
Silene rothmaleri Pinto de Silva
Silene salsuginea Hub.-Mor.
Silene sangaria Coode Cullen
Silene velutina Pourret ex Loisel.
CHENOPODIACEAE
Beta trojana Pamuk. apud Aellen
Kalidiopsis wagenitzii Aellen
Kochia saxicola Guss.
Microcnemum coralloides (Loscos Pardo) subsp. anatolicum Wagenitz
Salicornia veneta Pignatti Lausi
Salsola anatolica Aellen
Suaeda cucullata Aellen
CISTACEAE
Helianthemum alypoides Losa Rivas Goday
Helianthemum bystropogophyllum Svent.
Helianthemum caput-felis Boiss.
Tuberaria major (Willk.) Pinto da Silva
COMPOSITAE
Anacyclus latealatus Hub.-Mor.
Anthemis glaberrima (Rech.f.) Greuter
Anthemis halophila Boiss. Bal.
Argyranthemum lidii Humphries
Argyranthemum pinnatifidum (L.F.) Lowe subsp. succulentum (Lowe) Humphries
Argyranthemum winterii (Svent.) Humphries
Artemisia insipida Vill.
Artemisia granatensis Boiss.
Artemisia laciniata Willd.
Artemisia pancicii (Janka) Ronn.
Aster pyrenaeus Desf: ex DC.
Aster sibiricus L.
Atractylis arbuscula Svent. Michaelis
Atractylis preauxiana Schultz Bip.
Carduus myriacanthus Salzm. ex DC.
Centaurea balearica J.D. Rodriguez
Centaurea borjae Valdes-Berm. Rivas Goday
Centaurea citricolor Font Quer
Centaurea corymbosa Pourret
Centaurea heldreichii Halacsy
Centaurea hermannii F. Hermann
Centaurea horrida Badaro
Centaurea kartschiana Scop.
Centaurea kalambakensis Freyn Sint.
Centaurea lactiflora Halacsy
Centaurea megarensis Halacsy Hayek
Centaurea niederi Heldr.
Centaurea peucedanifolia Boiss. Orph.
Centaurea pinnata Pau
Centaurea princeps Boiss. Heldr.
Centaurea pulvinata (G. Blanca) G. Blanca
Centaurea tchihatcheffii Fich. Mey.
Crepis granatensis (Willk.) G. Blanca M. Cueto
Crepis crocifolia Boiss. Heldr.
Crepis purpurea Willd. Bieb.
Erigeron frigidus Boiss. ex DC.
Helichrysum gossypinum Webb
Helichrysum sibthorpii Rouy
Hymenostemma pseudanthemis (Kunze) Willd.
Hypochoeris oligocephala (Svent. D. Bramwell) Lack
Jurinea cyanoides (L.) Reichenb.
Jurinea fontqueri Cuatrec.
Lactuca watsoniana Trelease
Lamyropsis microcephala (Moris)
Dittrich Greuter
Leontodon boryi Boiss. ex DC.
Leontodon microcephalus (Boiss. ex DC.) Boiss.
Leontodon siculus (Guss.) Finch Sell
Ligularia sibirica (L.) Cass.
Onopordum carduelinum Bolle
Onopordum nogalesii Svent.
Pericallis hadrosomus Svent.
Picris willkommii (Schultz Bip.) Nyman
Santolina elegans Boiss. ex DC.
Senecio elodes Boiss. ex DC.
Senecio nevadensis Boiss. Reuter
Sonchus erzincanicus Matthews
Stemmacantha cynaroides
Sventenia bupleuroides Font Quer
Tanacetum ptarmiciflorum (Webb) Schultz Bip.
Wagenitzia lancifolia (Sieber ex Sprengel) Dostal
CONVOLVULACEAE
Convolvulus argyrothamnos Greuter
Convolvulus caput-medusae Lowe
Convolvulus lopez-socasi Svent.
Convolvulus massonii A. Dietr.
Convolvulus pulvinatus Sa'ad
Pharbitis preauxii Webb
CRASSULACEAE
Aeonium gomeraense Praeger
Aeonium saundersii Bolle
CRUCIFERAE
Alyssum akamasicum B.L. Burtt
Arabis kennedyae Meikle
Biscutella neustriaca Bonnet
Boleum asperum (Pers.) Desvaux
Brassica glabrescens Poldini
Brassica insularis Moris
Brassica hilarionis Post
Brassica macrocarpa Guss.
Braya purpurascens (R. Br.) Bunge
Coronopus navasii Pau
Crambe arborea Webb ex Christ
Crambe laevigata DC. ex Christ
Crambe sventenii B. Petters. ex Bramw. Sunding
Diplotaxis ibicensis (Pau) Gomez-Campo
Diplotaxis siettiana Maire
Erucastrum palustre (Pirona) Vis.
Hutera rupestris P. Porta
Iberis arbuscula Runemark
Ionopsidium acaule (Desf.) Reichenb.
Ionopsidium savianum (Caruel) Ball ex Arcang.
Murbeckiella sousae Rothm.
Parolinia schizogynoides Svent.
Ptilotrichum pyrenaicum (Lapeyr.) Boiss.
Sisymbrium confertum Stev.
Sisymbrium matritense P.W. Ball Heywood
Sisymbrium supinum L.
Thlaspi cariense A. Carlström
CYPERACEAE
Eleocharis carniolica Koch
DIOSCOREACEAE
Borderea chouardii (Gaussen) Heslot
DIPSACACEAE
Dipsacus cephalarioides Mathews Kupicha
DROSERACEAE
Aldrovanda vesiculosa L.
ERICACEAE
Erica scoparia L. subsp. azorica (Hochst.) D.A. Webb
EUPHORBIACEAE
Euphorbia handiensis Burchard
Euphorbia lambii Svent.
Euphorbia margalidiana Kuhbier Lewejohann
Euphorbia nevadensis Boiss. Reuter
Euphorbia stygiana H.C. Watson
GENTIANACEAE
Centaurium rigualii Esteve Chueca
Centaurium somedanum Lainz
Gentiana ligustica R. de Vilm. Chopinet
Gentianella anglica (Pugsley) E.F. Warburg
GERANIACEAE
Erodium astragaloides Boiss Reuter
Erodium paularense Fernandez-Gonzalez Izco
Erodium rupicola Boiss.
Geranium maderense Yeo
GESNERIACEAE
Jankaea heldreichii (Boiss.) Boiss.
Ramonda serbica Pancic
GRAMINEAE
Avenula hackelii (Henriq.) Holub
Bromus bromoideus (Lej.) Crepin
Bromus grossus Desf. ex DC.
Bromus interruptus (Hackel) Druce
Bromus psammophilus P.M. Smith
Coleanthus subtilis (Tratt.) Seidl
Eremopoa mardinensis R. Mill
Gaudinia hispanica Stace Tutin
Micropyropsis tuberosa Romero-Zarco Cabezudo
Puccinellia pungens (Pau) Paunero
Stipa austroitalica Martinovsky
Stipa bavarica Martinovsky H. Scholz
Stipa styriaca Martinovsky
Trisetum subalpestre (Hartm.) Neuman
GROSSULARIACEAE
Ribes sardoum Martelli
HYPERICACEAE
Hypericum aciferum (Greuter) N.K.B. Robson
Hypericum salsugineum Robson Hub.-Mor.
IRIDACEAE
Crocus abantensis T. Baytop Mathew
Crocus cyprius Boiss. Kotschy
Crocus etruscus Parl.
Crocus hartmannianus Holmboe
Iris marsica Ricci Colasante
LABIATAE
Amaracus cordifolium Montr. Auch.
Dracocephalum austriacum L.
Miromeria taygetea P.H. Davis
Nepeta dirphya (Boiss.) Heldr. ex Halacsy
Nepeta sphaciotica P.H. Davis
Origanum dictamnus L.
Phlomis brevibracteata Turrill
Phlomis cypria Post
Rosmarinus tomentosus Huber-Morath Maire
Salvia crassifolia Sibth. Smith
Sideritis cypria Post
Sideritis cystosiphon Svent.
Sideritis discolor (Webb ex de Noe) Bolle
Sideritis incana L. ssp. glauca (Cav.) Malagarriga
Sideritis infernalis Bolle
Sideritis javalambrensis Pau
Sideritis marmorea Bolle.
Sideritis serrata Cav. ex Lag.
Teucrium charidemi Sandwith
Teucrium lepicephalum Pau
Teucrium turredanum Losa Rivas Goday
Thymus aznavourii Velen.
Thymus camphoratus Hoffmanns. Link
Thymus carnosus Boiss.
Thymus cephalotos L.
LEGUMINOSAE
Anagyris latifolia Brouss. ex Willd.
Anthyllis hystrix Cardona, Contandr. E. Sierra
Astragalus algarbiensis Coss. ex Bunge
Astragalus aquilinus Anzalone
Astragalus centralpinus Braun-Blanquet
Astragalus macrocarpus DC. subsp. lefkarensis
Agerer-Kirchoff Meikle
Astragalus maritimus Moris
Astragalus tremolsianus Pau
Astragalus verrucosus Moris
Cytisus aeolicus Guss. ex Lindl.
Dorycnium spectabile Webb Berthel.
Genista dorycnifolia Font Quer
Genista holopetala (Fleischm. ex Koch) Baldacci
Glycyrrhiza iconica Hub.-Mor.
Lotus azoricus P.W. Ball
Lotus callis-viridis D. Bramwell D.H. Davis
Lotus kunkelii (E. Chueca) D. Bramwell et al.
Ononis maweana Ball
Oxytropis deflexa (Pallas) DC.
Sphaerophysa kotschyana Boiss.
Teline rosmarinifolia Webb Berthel.
Teline salsoloides Arco Acebes.
Thermopsis turcica Kit Tan, Vural Kücüködü
Trifolium pachycalyx Zoh.
Trifolium saxatile All.
Trigonella arenicola Hub.-Mor.
Trigonella halophila Boiss.
Trigonella polycarpa Boiss. Heldr.
Vicia bifoliolata J.D. Rodriguez
Vicia dennesiana H.C. Watson
LENTIBULARIACEAE
Pinguicula crystallina Sibth Smith
Pinguicula nevadensis (Lindb.) Casper
LILIACEAE
Allium grosii Fon Quer
Allium vuralii Kit Tan
Androcymbium europaeum (Lange) K. Richter
Androcymbium psammophilum Svent.
Androcymbium rechingeri Greuter
Asparagus lycaonicus Davis
Asphodelus bento-rainhae Pinto da Silva
Chionodoxa lochiae Meikle
Chionodoxa luciliae Boiss.
Colchicum arenarium Waldst. Kit.
Colchicum corsicum Baker
Colchicum cousturieri Greuter
Colchicum micranthum Boiss.
Fritillaria conica Boiss.
Fritillaria drenovskii Degen Stoy.
Fritillaria gussichiae (Degen Doerfler) Rix
Fritillaria obliqua Ker-Gawl.
Fritillaria rhodocanakis Orph. ex Baker
Muscari gussonei (Parl.) Tod.
Ornithogalum reverchonii Lange
Scilla morrisii Meikle
Scilla odorata Link
Tulipa cypria Stapf
Tulipa praecox Ten.
Tulipa sprengeri Baker
LYTHRACEAE
Lythrum flexuosum Lag.
Lythrum thesioides M. Bieb.
MALVACEAE
Kosteletzkya pentacarpos (L.) Ledeb.
MYRICACEAE
Myrica rivas-martinezii Santos.
NAJADACEAE
Najas flexilis (Willd.) Rostk. W.L. Schmidt
Najas tenuissima (A. Braun ) Magnus
ORCHIDACEAE
Cephalanthera cucullata Boiss. Heldr.
Cypripedium calceolus L.
Dactylorhiza chuhensis Renz Taub.
Goodyera macrophylla Lowe
Liparis loeselii (L.) Rich.
Ophrys argolica Fleischm.
Ophrys isaura Renz Taub.
Ophrys kotschyi Fleischm. Soo
Ophrys lunulata Parl.
Ophrys lycia Renz Taub.
Orchis scopulorum Summerh.
Platanthera obtusata (Pursh) Lindl. subsp. oligantha (Turcz.) Hulten
PAEONIACEAE
Paeonia cambessedesii (Willk.) Willk.
Paeonia clusii F.C. Stern subsp. rhodia (Stearn)
Tzanoudakis
Paeonia parnassica Tzanoudakis
PALMAE
Phoenix theophrasti Greuter
PAPAVERACEAE
Papaver lapponicum (Tolm.) Nordh.
Rupicapnos africana (Lam.) Pomel
PITTOSPORACEAE
Pittosporum coriaceum Dryander ex Aiton
PLUMBAGINACEAE
Armeria pseudarmeria (Murray) Mansfeld
Armeria rouyana Daveau
Armeria soleirolii (Duby) Godron
Armeria velutina Welv. ex Boiss. Reuter
Limonium anatolicum Hedge
Limonium arborescens (Brouss.) Kuntze
Limonium dendroides Svent.
Limonium spectabile (Svent.) Kunkel Sunding
Limonium sventenii Santos Fernandez Galvan
Limonium tamaricoides Bokhari
POLEMONIACEAE
Polemonium boreale Adams
POLYGONACEAE
Polygonum praelongum Coode Cullen
Rumex rupestris Le Gall
PRIMULACEAE
Androsace cylindrica DC.
Androsace mathildae Levier
Androsace pyrenaica Lam.
Cyclamen mirabile Hildebr.
Lysimachia minoricensis J.D. Rodriguez
Primula apennina Widmer
Primula egaliksensis Wormsk.
Primula glaucescens Moretti
Primula palinuri Petagna
Primula spectabilis Tratt.
Soldanella villosa Darracq
RANUNCULACEAE
Aconitum corsicum Gayer
Adonis distorta Ten.
Aquilegia bertolonii Schott
Aquilegia cazorlensis Heywood
Aquilegia kitaibelii Schott
Consolida samia P.H. Davis
Delphinium caseyi B.L. Burtt
Pulsatilla patens (L.) Miller
Ranunculus kykkoensis Meikle
Ranunculus weyleri Mares
RESEDACEAE
Reseda decursiva Forssk. Gibraltar
ROSACEAE
Bencomia brachystachya Svent.
Bencomia sphaerocarpa Svent.
Chamaemeles coriacea Lindl.
Crataegus dikmensis Pojark
Dendriopoterium pulidoi Svent.
Potentilla delphinensis Gren. Godron
Pyrus anatolica Browicz
RUBIACEAE
Galium globuliferum Hub.-Mor. Reese
Galium litorale Guss.
Galium viridiflorum Boiss. Reuter
RUTACEAE
Ruta microcarpa Svent.
SANTALACEAE
Kunkeliella subsucculenta Kammer
Thesium ebracteatum Hayne
SAPOTACEAE
Sideroxylon marmulano Banks ex Lowe
SAXIFRAGACEAE
Saxifraga berica (Beguinot ) D.A. Webb
Saxifraga cintrana Kuzinsky ex Willk.
Saxifraga florulenta Moretti
Saxifraga hirculus L.
Saxifraga portosanctana Boiss.
Saxifraga presolanensis Engl.
Saxifraga tombeanensis Boiss. ex Engl.
Saxifraga valdensis DC.
Saxifraga vayredana Luizet
SCROPHULARIACEAE
Antirrhinum charidemi Lange
Euphrasia azorica H.C. Watson
Euphrasia marchesettii Wettst. ex Marches.
Euphrasia grandiflora Hochst.
Isoplexis chalcantha Svent. O'Shanahan
Isoplexis isabelliana (Webb Berthel.) Masferrer
Linaria algarviana Chav.
Linaria ficalhoana Rouy
Linaria flava (Poiret) Desf.
Linaria ricardoi Cout.
Linaria tursica B. Valdes Cabezudo
Lindernia procumbens (Krocker) Philcox
Odontites granatensis Boiss.
Verbascum afyonense Hub.-Mor.
Verbascum basivelatum Hub.-Mor.
Verbascum degenii Hal.
Verbascum stepporum Hub.-Mor.
Veronica oetaea L.-A. Gustavsson
SELAGINACEAE
Globularia ascanii D. Bramwell Kunkel
Globularia sarcophylla Svent.
Globularia stygia Orph. ex Boiss.
SOLANACEAE
Atropa baetica Willk.
Mandragora officinarum L.
Solanum lidii Sunding
THYMELAEACEAE
Daphne petraea Leybold
Daphne rodriguezii Texidor
Thymelea broterana Coutinho
ULMACEAE
Zelkova abelicea (Lam.) Boiss.
UMBELLIFERAE
Angelica heterocarpa Lloyd
Angelica palustris (Besser) Hoffman
Apium bermejoi Llorens
Apium repens (Jacq.) Lag.
Athamanta cortiana Ferrarini
Bunium brevifolium Lowe
Bupleurum capillare Boiss. Heldr.
Bupleurum handiense (Bolle) Kunkel
Bupleurum kakiskalae Greuter
Eryngium alpinum L.
Eryngium viviparum Gay
Ferula halophila H. Pesmen
Ferula latipinna Santos
Laserpitium longiradium Boiss.
Naufraga balearica Constance Cannon
Oenanthe conioides Lange
Petagnia saniculifolia Guss.
Rouya polygama (Desf.) Coincy
Seseli intricatum Boiss.
Thorella verticillatinundata (Thore) Briq.
VALERIANACEAE
Centranthus trinervis (Viv.) Beguinot
VIOLACEAE
Viola athois W. Becker
Viola cazorlensis Gandoger
Viola cryana Gillot
Viola delphinantha Boiss.
Viola hispida Lam.
Viola jaubertiana Mares Vigineix
APOCYNACEAE
Rhazya orientalis (Decaisne) A.DC.
CHENOPODIACEAE
Beta adanensis Pamuk. apud Aellen
ORCHIDACEAE
Comperia comperiana (Steven) Aschers. Graebner
Spiranthes aestivalis (Poiret) L.C.M. Richard
RANUNCULACEAE
Ranunculus fontanus C. Presl
TRAPACEAE
Trapa natans L.
TYPHACEAE
Typha minima Funk
Typha shuttleworthii Koch Sonder
ARACEAE
Arum purpureospathum Boyce
CAMPANULACEAE
Trachelium asperuloides Boiss. Orph.
CARYOPHYLLACEAE
Silene haussknechtii Heldr. ex Hausskn.
Silene holzmannii Heldr. ex Boiss.
COMPOSITAE
Carlina diae (Rech. f.) Meusel Kastener
GERANIACEAE
Erodium chrysanthum L'Herit. ex DC.
IRIDACEAE
Crocus robertianus C.D. Brickell
LABIATAE
Origanum scabrum Boiss. Heldr.
LILIACEAE
Fritillaria epirotica Turrill ex Rix
Fritillaria euboeica (Rix Doerfler) Rix
Fritillaria tuntasia Heldr. ex Halacsy
Tulipa goulimyi Sealy Turrill
RANUNCULACEAE
Adonis cyllenea Boiss., Heldr. Orph.
Aquilegia ottonis subsp. taygetea (Orph.) Strid
SCROPHULARIACEAE
Linaria hellenica Turrill
Verbascum cylleneum (Boiss. Heldr.) Kuntze
UMBELLIFERAE
Bupleurum capillare Boiss. Heldr.
BRYOPHYTES
Cephalozia macounii (Aust.) Aust.
Frullania parvistipula Steph.
Jungermannia handelii (Schiffn.) Amak.
Mannia triandra (Scop.) Grolle
Marsupella profunda Lindb.
Petallophyllum ralfsii Nees et Gott. ex Lehm.
Riccia breldleri Jur. ex Steph.
Riella helicophylla (Mont.) Hook.
Scapania massalongi (K. Muell.) K. Muell.
Nothothylas orbicularis (Schwein.) Sull.
Atractylocarpus alpinus (Schimp. ex Milde) Lindb.
Bruchia vogesiaca Schwaegr.
Bryoerythrophyllum machadoanum (Sergio) M. Hill
Buxbaumia viridis (Moug. ex Lam. DC.) Brid. ex Moug. Nestl.
Cynodontium suecicum (H. Arn. C. Jens.) I. Hag.
Dichelyma capillaceum (With.) Myr.
Dicranum viride (Sull. Lesq.) Lindb.
Distichophyllum carinatum Dix. Nich.
Drepanocladus vernicosus (Mitt.) Warnst.
Echinodium spinosum (Mitt.) Jur.
Meesia longiseta Hedw.
Orthotrichum rogeri Brid.
Pyramidula Tetragona (Brid.) Brid.
Sphagnum pylaisii Brid.
Tayloria rudolphiana (Gasrov) B. G.
Thamnobryum fernandesii Sergio
LYCOPODIACEAE
CUPRESACEAE
BORAGINACEAE
ANGIOSPERMAE
COMPOSITAE
1. Ziel dieses Übereinkommens ist es, wildlebende Pflanzen und Tiere sowie ihre natürlichen Lebensräume, insbesondere die Arten und Lebensräume, deren Erhaltung die Zusammenarbeit mehrerer Staaten erfordert, zu erhalten und eine solche Zusammenarbeit zu fördern.
2. Besondere Aufmerksamkeit gilt den gefährdeten und empfindlichen Arten einschließlich der gefährdeten und der empfindlichen wandernden Arten.
INSECTIVORA
Erinaceidae
Soricidae
Talpidae
MICROCHIROPTERA
RODENTIA
Sciuridae
Cricetidae
Microtidae
Zapodidae
Hystricidae
Muridae
Gliridae
CARNIVORA
Canidae
Ursidae
Mustelidae
Felidae
Odobenidae
Phocidae
ARTIODACTYLA
Cervidae
Bovidae
CETACEA
Delphinidae
Phocaenidae
Ziphiidae
Balaenopteridae
Balaenidae
Monodontidae
Physeteridae
PINNIPEDIA
Phocidae
GAVIIFORMES
Gaviidae
PODICIPEDIFORMES
Podicipedidae
PROCELLARIIFORMES
Hyrdrobatidae
Procellariidae
PELECANIFORMES
Phalacrocoracidae
Pelecanidae
CICONIIFORMES
Ardeidae
Ciconiidae
Threskiornithidae
Phoenicopteridae
ANSERIFORMES
Anatidae
FALCONIFORMES
GALLIFORMES
Tetraonidae
GRUIFORMES
Turnicidae
Gruidae
Rallidae
Otitidae
CHARADRIIFORMES
Charadriidae
Scolopacidae
Recurvirostridae
Phalaropodidae
Burhinidae
Glareolidae
Laridae
COLUMBIFORMES
Pteroclididae
Columbidae
CUCULIFORMES
Cuculidae
STRIGIFORMES
CAPRIMULGIFORMES
Caprimulgidae
APODIFORMES
Apodidae
CORACIIFORMES
Alcedinidae
Meropidae
Coraciidae
Upopidae
PICIFORMES
PASSERIFORMES
Alaudidae
Hirundinidae
Motacillidae
Pycnonotidae
Laniidae
Bombycillidae
Cinclidae
Troglodytidae
Prunellidae
Muscicapidae
Sylviinae
Regulinae
Muscicapinae
Timaliinae
Paridae
Sittidae
Certhiidae
Emberizidae
Fringillidae
Ploceidae
Sturnidae
Oriolidae
Corvidae
TESTUDINES
Testudinidae
Emydidae
Dermochelyidae
Cheloniidae
SAURIA
Gekkonidae
Agamidae
Chamaeleontidae
Lacertidae
Anguidae
OPHIDIA
Colubridae
Viperidae
CAUDATA
Salamandridae
Plethodontidae
Proteidae
ANURA
Discoglossidae
Pelobatidae
Bufonidae
Hylidae
Ranidae
ACIPENSERIFORMES
Acipenseridae
SALMONIFORMES
Umbridae
ATHERINIFORMES
Cyprinodontidae
PERCIFORMES
Percidae
INSECTA
Mantodea
Odonata
Orthoptera
Coleoptera
Lepidoptera
ARACHNIDA
Araneae
GASTROPODA
Stylommatophora
BIVALVIA
Unionoida
Die Vertragsparteien ergreifen die erforderlichen Maßnahmen, um die Population der wildlebenden Pflanzen und Tiere auf einem Stand zu erhalten oder auf einen Stand zu bringen, der insbesondere den ökologischen, wissenschaftlichen und kulturellen Erfordernissen entspricht, wobei den wirtschaftlichen und erholungsbezogenen Erfordernissen und den Bedürfnissen von örtlich bedrohten Unterarten, Varietäten oder Formen Rechnung getragen wird.
INSECTIVORA
Erinaceidae
Soricidae
MICROCHIROPTERA
Vespertilionidae
DUPLICIDENTATA
Leporidae
RODENTIA
Sciurdae
Castoridai
Gliridae
Microtidae
CETACEA
CARNIVORA
Mustelidae
Viverridae
Felidae
Phocidae
ARTIODACTYLA
Suidae
Cervidae
Bovidae
All species not included in Appendix II with the exception of
Toutes les especes non incluses dans l'annexe II a l'exception de
Alle nicht in Anhang II aufgenommenen Arten, ausgenommen
PETROMYZONIFORMES
Petromyzonidae
ACIPENSERIFORMES
Acipenseridae
CLUPEIFORMES
Clupeidae
SALMONIFORMES
Coregonidae
Thymallidae
Salmonidae
CYPRINIFORMES
Cyprinidae
Cobitidae
SILURIFORMES
Siluridae
ATHERINIFORMES
Cyprinodontidae
GASTEROSTEIFORMES
Syngnathidae
Gasterosteidae
SCORPAENIFORMES
Cottidae
PERCIFORMES
Percidae
Blenniidae
Gobiidae
INSECTA
Coleoptera
Lepidoptera
CRUSTACEA
Decapoda
GASTROPODA
Stylommatophora
BIVALVIA
Unionida
HIRUDINEA
Arhynchobdellae
____________________
1 The provisions for this appendix shall not apply to salmon in sea waters.
Les dispositions pour cette annexe ne s'appliquent pas aux saumons dans les eaux marines.
Die Bestimmungen für diesen Anhang finden auf Lachse in Meeresgewässern keine Anwendung.
1. Im Einklang mit diesem Übereinkommen unternimmt jede Vertragspartei die notwendigen Schritte, um die nationale Politik zur Erhaltung wildlebender Pflanzen und Tiere sowie ihrer natürlichen Lebensräume zu fördern, wobei den gefährdeten und den empfindlichen Arten, vor allem den endemischen Arten, sowie den gefährdeten Lebensräumen besondere Aufmerksamkeit zugewendet wird.
2. Jede Vertragspartei verpflichtet sich, bei ihrer Planungs- und Entwicklungspolitik sowie bei ihren Maßnahmen gegen die Umweltverschmutzung die Erhaltung wildlebender Pflanzen und Tiere zu berücksichtigen.
3. Jede Vertragspartei fördert die Erziehung und die Verbreitung allgemeiner Informationen in bezug auf die Notwendigkeit, wildlebende Pflanzen- und Tierarten sowie ihre Lebensräume zu erhalten.
Snares
Collets
Schlingen
Live animals used as decoys which are blind or mutilated
Animaux vivants utilises comme appelants aveugles ou mutiles
als Lockmittel verwendete geblendete oder verstümmelte lebende Tiere
Tape recorders
Enregistreurs
Tonbandgeräte
Electrical devices capable of killing and stunning
Appareils electriques capables de tuer ou d'assommer
elektrische Geräte, die töten oder betäuben können
Artificial light sources
Sources lumineuses artificielles
künstliche Lichtquellen
Mirrors and other dazzling devices
Miroirs et autres objets aveuglants
Spiegel und andere blendende Vorrichtungen
Devices for illuminating targets
Dispositifs pour eclairer les cibles
Vorrichtungen zur Beleuchtung der Ziele
Sighting devices for night shooting comprising an electronic image magnifier or image converter
Dispositifs de visee comportant un convertisseur d'image ou un amplificateur d'image electronique pour tir de nuit
Visiervorrichtungen für das Schießen bei Nacht mit elektronischem Bildverstärker oder Bildumwandler
Explosives 1
Explosifs 1
Sprengstoffe 1
Nets 2
Filets 2
Netze 2
Traps 2
Pieges-trappes 2
Fallen 2
Poison and poisoned or anaesthetic bait
Poison et appats empoisonnes ou tranquillisants
Gift und vergiftete oder betäubende Köder
Gassing or smoking out
Gazage et enfumage
Begasen und Ausräuchern
Semi-automatic or automatic weapons with a magazine capable of holding more than two rounds of ammunition
Armes semi-automatiques ou automatiques dont le chargeur peut contenir plus de deux cartouches
halbautomatische oder automatische Waffen, deren Magazin mehr als zwei Patronen aufnehmen kann
Aircraft
Avions
Flugzeuge
Motor vehicles in motion
Vehicules automobiles en deplacement
fahrende Kraftfahrzeuge
Snares 3
Collets 3
Schlingen 3
Limes
Gluaux
Leimruten
Hooks
Hamecons
Haken
Live birds used as decoys which are blind or mutilated
Oiseaux vivants utilises comme appelants aveugles ou mutiles
als Lockmittel verwendete geblendete oder verstümmelte lebende Vögel
Tape recorders
Enregistreurs
Tonbandgeräte
Electrical devices capable of killing and stunning
Appareils electriques capables de tuer ou d'assommer
elektrische Geräte, die töten oder betäuben können
Artificial light sources
Sources lumineuses artificielles
künstliche Lichtquellen
Mirrors and other dazzling devices
Miroirs et autres objets aveuglants
Spiegel und andere blendende Vorrichtungen
Devices for illuminating targets
Dispositifs pour eclairer les cibles
Vorrichtungen zur Beleuchtung der Ziele
Sighting devices for night shooting comprising an electronic image magnifier or image converter
Dispositifs de visee comportant un convertisseur d'image ou un amplificateur d'image electronique pour tir de nuit
Visiervorrichtungen für das Schießen bei Nacht mit elektronischem Bildverstärker oder Bildumwandler
Explosives
Explosifs
Sprengstoffe
Nets
Filets
Netze
Traps
Pieges-trappes
Fallen
Poison and poisoned or anaesthetic bait
Poison et appats empoisonnes ou tranquillisants
Gift und vergiftete oder betäubende Köder
Semi-automatic or automatic weapons with a magazine capable of holding more than two rounds of ammunition
Armes semi-automatiques ou automatiques dont le chargeur peut contenir plus de deux cartouches
halbautomatische oder automatische Waffen, deren Magazin mehr als zwei Patronen aufnehmen kann
Aircraft
Avions
Flugzeuge
Motor vehicles in motion
Vehicules automobiles en deplacement
fahrende Kraftfahrzeuge
Explosives
Explosifs
Sprengstoffe
Firearms
Armes a feu
Feuerwaffen
Poisons
Poisons
Gifte
Anaesthetics
Anesthesiants
Anästhetika
Electricity with alternating current
Electricite au courant alternatif
Elektrizität mit Wechselstrom
Artificial lights sources
Sources lumineuses artificielles
künstliche Lichtquellen
Explosives
Explosifs
Sprengstoffe
Poisons
Poisons
Gifte
__________________________
1 Except for whale hunting/excepte pour la chasse aux baleines / außer für den Walfang
2 If applied for large scale or non-selective capture or killing/si applique pour la capture ou la mise a mort massive ou non selective / soweit Tiere in größeren Mengen und/oder wahllos gefangen oder getötet werden
3 Except Lagopus north of latitude 58 grade N/excepte Lagopus nord de latitude 58 grade N / außer Lagopus nördlich des 58. Breitengrads N
1. Jede Vertragspartei ergreift die geeigneten und erforderlichen gesetzgeberischen und Verwaltungsmaßnahmen, um die Erhaltung der Lebensräume wildlebender Pflanzen- und Tierarten, insbesondere der in den Anhängen I und II genannten Arten, sowie die Erhaltung gefährdeter natürlicher Lebensräume sicherzustellen.
2. Die Vertragsparteien berücksichtigen bei ihrer Planungs- und Entwicklungspolitik die Erfordernisse der Erhaltung der nach Absatz 1 geschützten Gebiete, um jede Beeinträchtigung dieser Gebiete zu vermeiden oder so gering wie möglich zu halten.
3. Die Vertragsparteien verpflichten sich, besondere Aufmerksamkeit dem Schutz derjenigen Gebiete zuzuwenden, die für die in den Anhängen II und III aufgeführten wandernden Arten von Bedeutung sind und die als Überwinterungs-, Sammel-, Futter-, Brut- oder Mauserplätze im Verhältnis zu den Wanderrouten günstig gelegen sind.
4. Die Vertragsparteien verpflichten sich, ihre Bemühungen um den Schutz der in diesem Artikel bezeichneten natürlichen Lebensräume, wenn diese in Grenzgebieten liegen, soweit erforderlich zu koordinieren.
Jede Vertragspartei ergreift die geeigneten und erforderlichen gesetzgeberischen und Verwaltungsmaßnahmen, um den besonderen Schutz der in Anhang I aufgeführten wildlebenden Pflanzenarten sicherzustellen. Es ist zu verbieten, diese Pflanzen absichtlich zu pflücken, zu sammeln, abzuschneiden, auszugraben oder auszureißen. Jede Vertragspartei verbietet, soweit erforderlich, den Besitz oder den Verkauf dieser Arten.
Jede Vertragspartei ergreift die geeigneten und erforderlichen gesetzgeberischen und Verwaltungsmaßnahmen, um den besonderen Schutz der in Anhang II aufgeführten wildlebenden Tierarten sicherzustellen.
In bezug auf diese Arten ist insbesondere zu verbieten
1. Jede Vertragspartei ergreift die geeigneten und erforderlichen gesetzgeberischen und Verwaltungsmaßnahmen, um den Schutz der in Anhang III aufgeführten wildlebenden Tierarten sicherzustellen.
2. Jegliche Nutzung der in Anhang III aufgeführten wildlebenden Tiere wird so geregelt, daß die Populationen in ihrem Bestand nicht gefährdet werden, wobei Artikel 2 Rechnung zu tragen ist.
3. Diese Maßnahmen umfassen unter anderem
Im Zusammenhang mit dem Fangen oder Töten der in Anhang III aufgeführten wildlebenden Tierarten und in Fällen, in denen nach Artikel 9 Ausnahmen für die in Anhang II aufgeführten Arten Anwendung finden, verbieten die Vertragsparteien die Verwendung aller zum wahllosen Fangen und Töten geeigneten Mittel sowie aller Mittel, die gebietsweise zum Verschwinden oder zu einer schweren Beunruhigung von Populationen einer Art führen können; dieses Verbot gilt insbesondere für die in Anhang IV aufgeführten Mittel.
1. Unter der Voraussetzung, daß es keine andere befriedigende Lösung gibt und die Ausnahme dem Bestand der betreffenden Population nicht schadet, kann jede Vertragspartei Ausnahmen von den Artikeln 4, 5, 6, 7 und vom Verbot der Verwendung der in Artikel 8 bezeichneten Mittel zulassen
2. Die Vertragsparteien erstatten dem Ständigen Ausschuß alle zwei Jahre über die nach Absatz 1 zugelassenen Ausnahmen Bericht. Diese Berichte müssen enthalten
1. Die Vertragsparteien verpflichten sich, zusätzlich zu den in den Artikeln 4, 6, 7 und 8 genannten Maßnahmen ihre Bemühungen um den Schutz der in den Anhängen II und III aufgeführten wandernden Arten, deren Verbreitungsgebiet in ihr Hoheitsgebiet hineinreicht, zu koordinieren.
2. Die Vertragsparteien ergreifen Maßnahmen, um sicherzustellen, daß die nach Artikel 7 Absatz 3 lit. a festgelegten Schonzeiten und/oder anderen Verfahren zur Regelung der Nutzung angemessen und so beschaffen sind, daß sie den Bedürfnissen der in Anhang III aufgeführten wandernden Arten gerecht werden.
1. Die Vertragsparteien verpflichten sich, bei der Durchführung dieses Übereinkommens
2. Jede Vertragspartei verpflichtet sich
3. Jede Vertragspartei teilt dem Ständigen Ausschuß die Arten mit, die in ihrem Hoheitsgebiet vollen Schutz genießen und nicht in den Anhängen I und II enthalten sind.
Die Vertragsparteien können strengere als die nach diesem Übereinkommen vorgesehenen Maßnahmen zur Erhaltung wildlebender Pflanzen und Tiere sowie ihrer natürlichen Lebensräume treffen.
1. Für die Zwecke dieses Übereinkommens wird ein Ständiger Ausschuß eingesetzt.
2. Jede Vertragspartei kann durch einen oder mehrere Delegierte im Ständigen Ausschuß vertreten sein. Jede Delegation hat eine Stimme. In ihrem Zuständigkeitsbereich übt die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft ihr Stimmrecht mit einer Stimmenzahl aus, die der Anzahl ihrer Mitgliedstaaten entspricht, die Vertragsparteien dieses Übereinkommens sind; die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft übt ihr Stimmrecht nicht aus, wenn die betreffenden Mitgliedstaaten ihr Stimmrecht ausüben, und umgekehrt.
3. Jeder Mitgliedstaat des Europarats, der nicht Vertragspartei des Übereinkommens ist, kann durch einen Beobachter im Ausschuß vertreten sein.
Der Ständige Ausschuß kann durch einstimmigen Beschluß jeden Nichtmitgliedstaat des Europarats, der nicht Vertragspartei des Übereinkommens ist, einladen, sich durch einen Beobachter auf einer der Tagungen des Ständigen Ausschusses vertreten zu lassen.
Sonstige Gremien oder Organisationen der nachstehenden Kategorien, die auf dem Gebiet des Schutzes, der Erhaltung und der Hege und Nutzung wildlebender Pflanzen und Tiere sowie ihrer Lebensräume fachlich qualifiziert sind
4. Der Ständige Ausschuß wird vom Generalsekretär des Europarats einberufen. Seine erste Tagung findet innerhalb eines Jahres nach dem Tag des Inkrafttretens des Übereinkommens statt. In der Folge tritt er mindestens alle zwei Jahre sowie immer dann zusammen, wenn die Mehrheit der Vertragsparteien dies beantragt.
5. Die Mehrheit der Vertragsparteien kann die Abhaltung einer Tagung des Ständigen Ausschusses beschließen.
6. Vorbehaltlich der Bestimmungen dieses Übereinkommens gibt sich der Ständige Ausschuß eine Geschäftsordnung.
1. Der Ständige Ausschuß ist verantwortlich für die Überwachung der Einhaltung dieses Übereinkommens. Er kann insbesondere
2. Zur Wahrnehmung seiner Aufgaben kann der Ständige Ausschuß von sich aus Tagungen von Sachverständigengruppen veranstalten.
Nach jeder Tagung übermittelt der Ständige Ausschuß dem Ministerkomitee des Europarats einen Bericht über seine Arbeit und die Durchführung des Übereinkommens.
1. Jede von einer Vertragspartei oder dem Ministerkomitee vorgeschlagene Änderung der Artikel dieses Übereinkommens wird dem Generalsekretär des Europarats übermittelt und von ihm spätestens zwei Monate vor der Tagung des Ständigen Ausschusses an die Mitgliedstaaten des Europarats, jeden Unterzeichner, jede Vertragspartei, jeden nach Artikel 19 zur Unterzeichnung dieses Übereinkommens eingeladenen Staat und jeden nach Artikel 20 zum Beitritt eingeladenen Staat weitergeleitet.
2. Jede nach Absatz 1 vorgeschlagene Änderung wird vom Ständigen Ausschuß geprüft, der
3. Jede Änderung tritt am dreißigsten Tag nach dem Tag in Kraft, an dem alle Vertragsparteien dem Generalsekretär die Annahme dieser Änderung mitgeteilt haben.
4. Die Absätze 1, 2 lit. a und 3 gelten auch für die Annahme neuer Anhänge zu diesem Übereinkommen.
1. Jede von einer Vertragspartei oder dem Ministerkomitee vorgeschlagene Änderung der Anhänge dieses Übereinkommens wird dem Generalsekretär des Europarats übermittelt und von ihm spätestens zwei Monate vor der Tagung des Ständigen Ausschusses an die Mitgliedstaaten des Europarats, jeden Unterzeichner, jede Vertragspartei, jeden nach Artikel 19 zur Unterzeichnung dieses Übereinkommens eingeladenen Staat und jeden nach Artikel 20 zum Beitritt eingeladenen Staat weitergeleitet.
2. Jede nach Absatz 1 vorgeschlagene Änderung wird vom Ständigen Ausschuß geprüft, der sie mit Zweidrittelmehrheit der Vertragsparteien beschließen kann. Der beschlossene Wortlaut wird den Vertragsparteien zugeleitet.
3. Sofern nicht ein Drittel der Vertragsparteien Einwände notifiziert hat, tritt eine Änderung für die Vertragsparteien, die keine Einwände notifiziert haben, drei Monate nach der Beschlußfassung durch den Ständigen Ausschuß in Kraft.
1. Der Ständige Ausschuß bemüht sich eine gütliche Beilegung jeder Schwierigkeit zu erleichtern, die sich bei der Durchführung dieses Übereinkommens ergibt.
2. Jede Streitigkeit zwischen Vertragsparteien über die Auslegung oder Anwendung dieses Übereinkommens, die nicht nach Absatz 1 oder durch Verhandlungen zwischen den betroffenen Parteien beigelegt worden ist, wird, sofern die betreffenden Parteien nichts anderes vereinbaren, auf Antrag einer dieser Parteien einem Schiedsverfahren unterworfen. Jede Partei bestimmt einen Schiedsrichter, und die beiden Schiedsrichter bestimmen einen dritten Schiedsrichter. Vorbehaltlich des Absatzes 3 gilt folgendes: Hat eine der Parteien drei Monate nach Beantragung eines Schiedsverfahrens noch keinen Schiedsrichter bestimmt, so wird dieser auf Antrag der anderen Partei innerhalb von weiteren drei Monaten vom Präsidenten des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte bestimmt. Können sich die Schiedsrichter innerhalb von drei Monaten nach Bestimmung der ersten beiden Schiedsrichter nicht auf einen dritten Schiedsrichter einigen, so wird das gleiche Verfahren angewendet.
3. Ist in einer Streitigkeit zwischen zwei Vertragsparteien die eine Vertragspartei zugleich Mitgliedstaat der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und diese selbst ebenfalls Vertragspartei, so richtet die andere Vertragspartei den Antrag auf ein Schiedsverfahren sowohl an diesen Staat als auch an die Gemeinschaft; diese notifizieren ihr gemeinsam innerhalb von zwei Monaten nach Eingang des Antrags, ob der Mitgliedstaat oder die Gemeinschaft oder der Mitgliedstaat und die Gemeinschaft gemeinsam Streitpartei sein werden. Erfolgt innerhalb dieser Frist keine solche Notifikation, so gelten der Mitgliedstaat und die Gemeinschaft als eine Streitpartei für die Zwecke der Anwendung der Bestimmungen über die Errichtung und das Verfahren des Schiedsgerichts. Dasselbe gilt, wenn der Mitgliedstaat und die Gemeinschaft gemeinsam als Streitpartei auftreten.
4. Das Schiedsgericht gibt sich eine Verfahrensordnung. Es entscheidet mit Stimmenmehrheit. Sein Schiedsspruch ist endgültig und bindend.
5. Jede Streitpartei übernimmt die Kosten des von ihr bestimmten Schiedsrichters; die Kosten des dritten Schiedsrichters sowie die sonstigen durch das Schiedsverfahren entstehenden Kosten werden von den Parteien zu gleichen Teilen getragen.
1. Dieses Übereinkommen liegt für die Mitgliedstaaten des Europarats, für Nichtmitgliedstaaten, die sich an der Ausarbeitung des Übereinkommens beteiligt haben, und für die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft zur Unterzeichnung auf.
Bis zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Übereinkommens liegt es auch für jeden anderen vom Ministerkomitee dazu eingeladenen Staat zur Unterzeichnung auf.
Das Übereinkommen bedarf der Ratifikation, Annahme oder Genehmigung. Die Ratifikations-, Annahme- oder Genehmigungsurkunden werden beim Generalsekretär des Europarats hinterlegt.
2. Das Übereinkommen tritt am ersten Tag des Monats in Kraft, der auf einen Zeitabschnitt von drei Monaten nach dem Tag folgt, an dem fünf Staaten, darunter mindestens vier Mitgliedstaaten des Europarats, nach Absatz 1 ihre Zustimmung ausgedrückt haben, durch das Übereinkommen gebunden zu sein.
3. Für jeden Unterzeichnerstaat oder die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft, die später ihre Zustimmung ausdrücken, durch das Übereinkommen gebunden zu sein, tritt es am ersten Tag des Monats in Kraft, der auf einen Zeitabschnitt von drei Monaten nach Hinterlegung der Ratifikations-, Annahme- oder Genehmigungsurkunde folgt.
1. Nach Inkrafttreten dieses Übereinkommens kann das Ministerkomitee des Europarats nach Konsultation der Vertragsparteien jeden Nichtmitgliedstaat des Rates, der nach Artikel 19 zur Unterzeichnung eingeladen worden ist, dies jedoch noch nicht getan hat, sowie jeden anderen Nichtmitgliedstaat einladen, dem Übereinkommen beizutreten.
2. Für jeden beitretenden Staat tritt das Übereinkommen am ersten Tag des Monats in Kraft, der auf einen Zeitabschnitt von drei Monaten nach Hinterlegung der Beitrittsurkunde beim Generalsekretär des Europarats folgt.
1. Jeder Staat kann bei der Unterzeichnung oder bei der Hinterlegung seiner Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunde einzelne oder mehrere Hoheitsgebiete bezeichnen, auf die dieses Übereinkommen Anwendung findet.
2. Jede Vertragspartei kann bei der Hinterlegung ihrer Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunde oder jederzeit danach durch eine an den Generalsekretär des Europarats gerichtete Erklärung die Anwendung dieses Übereinkommens auf jedes weitere in der Erklärung bezeichnete Hoheitsgebiet erstrecken, dessen internationale Beziehungen sie wahrnimmt oder für das sie Vereinbarungen treffen kann.
3. Jede nach Absatz 2 abgegebene Erklärung kann in bezug auf jedes darin genannte Hoheitsgebiet durch eine an den Generalsekretär gerichtete Notifikation zurückgenommen werden. Die Zurücknahme wird am ersten Tag des Monats wirksam, der auf einen Zeitabschnitt von sechs Monaten nach Eingang der Notifikation beim Generalsekretär folgt.
1. Jeder Staat kann bei der Unterzeichnung oder bei der Hinterlegung seiner Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunde einen oder mehrere Vorbehalte in bezug auf bestimmte in den Anhängen I bis III aufgeführte Arten und/oder für bestimmte in dem oder den Vorbehalten genannte Arten in bezug auf bestimmte in Anhang IV aufgeführte Mittel oder Methoden des Tötens, Fangens oder der sonstigen Nutzung machen. Vorbehalte allgemeiner Art sind nicht zulässig.
2. Jede Vertragspartei, welche die Anwendung dieses Übereinkommens auf ein Hoheitsgebiet ausdehnt, das in der in Artikel 21 Absatz 2 bezeichneten Erklärung genannt ist, kann für das betreffende Hoheitsgebiet einen oder mehrere Vorbehalte nach Maßgabe des Absatzes 1 machen.
3. Sonstige Vorbehalte sind nicht zulässig.
4. Jede Vertragspartei, die einen Vorbehalt nach den Absätzen 1 und 2 gemacht hat, kann diesen durch eine an den Generalsekretär des Europarats gerichtete Notifikation ganz oder teilweise zurücknehmen Die Zurücknahme wird mit dem Eingang der Notifikation beim Generalsekretär wirksam.
1. Jede Vertragspartei kann dieses Übereinkommen jederzeit durch eine an den Generalsekretär des Europarats gerichtete Notifikation kündigen.
2. Die Kündigung wird am ersten Tag des Monats wirksam, der auf einen Zeitabschnitt von sechs Monaten nach Eingang der Notifikation beim Generalsekretär folgt.
Der Generalsekretär des Europarats notifiziert den Mitgliedstaaten des Europarats, jedem Unterzeichnerstaat, der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, sofern sie Unterzeichner dieses Übereinkommens ist, und jeder Vertragspartei
Zu Urkund dessen haben die hierzu gehörig befugten Unterzeichneten dieses Übereinkommen unterschrieben.
Geschehen zu Bern, am 19. September 1979 in englischer und französischer Sprache, wobei jeder Wortlaut gleichermaßen verbindlich ist, in einer Urschrift, die im Archiv des Europarats hinterlegt wird. Der Generalsekretär des Europarats übermittelt jedem Mitgliedstaat des Europarats, jedem Unterzeichnerstaat, der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, sofern sie Unterzeichner ist, sowie jedem Staat, der zur Unterzeichnung dieses Übereinkommens oder zum Beitritt zu diesem Übereinkommen eingeladen worden ist, beglaubigte Abschriften.