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Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume

29 Artikel / Bestimmungen · Österreich
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Inhaltsübersicht (29)

Gesetzestext (29 Artikel)

Bundesrecht Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume

Der Nationalrat hat beschlossen

1. Der Abschluß des nachstehenden Staatsvertrages samt Anhängen wird genehmigt.

2. Dieser Staatsvertrag ist im Sinne des Art. 50 Abs. 2 B-VG durch die Erlassung von Gesetzen zu erfüllen.

Die Regierung der Französischen Republik erklärt einen Vorbehalt hinsichtlich Anhang II „Streng geschützte Tierarten“ betreffend die Art „Chelonia mydas“ oder grüne Schildkröte.

Anlässlich der Hinterlegung seiner Ratifikationsurkunde hat Georgien folgende Vorbehalte erklärt

Bezüglich der in Anhang IV aufgeführten Verbote wird hinsichtlich der Verwendung halbautomatischer Waffen, deren Magazin mehr als zwei Patronen aufnehmen kann, für die Jagd auf die folgenden in Anhang III aufgeführten Arten ein Vorbehalt gemacht: Rothirsch (Cervus elaphus), Reh (Capreolus capreolus), Elch (Alces alces).

Dieser Vorbehalt gilt weiters für die Verwendung halbautomatischer Waffen für den im Einklang mit den norwegischen Gesetzen und Vorschriften durchgeführten Robben- und Walfang.

In Übereinstimmung mit Artikel 21 Absatz 1 findet dieses Übereinkommen auf das kontinentale Hoheitsgebiet des Königreiches Anwendung.

Bezüglich der beiden Hoheitsgebiete des Königreiches, Svalbard und Jan Mayen, wird die Regierung von Norwegen im Einklang mit diesem Übereinkommen mit einem Vorbehalt bezüglich der Erhaltung und der Hege und Nutzung der Population des arktischen Fuchses (Alopex lagopus) in Svalbard die nationale Politik zur Erhaltung wildlebender Pflanzen und Tiere sowie ihrer natürlichen Lebensräume fördern.

Die Regierung von Norwegen verpflichtet sich, ihre Bemühungen um den Schutz der in den Anhängen II und III aufgeführten wandernden Arten, deren Verbreitungsgebiet bis Svalbard oder Jan Mayen reicht, mit den Bemühungen anderer Vertragsparteien auf der Grundlage der Zusammenarbeit zu koordinieren.

Die Regierung von Norwegen bestätigt, daß nichts in dem Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume Norwegens Verpflichtungen gegenüber in bereits bestehenden internationalen Übereinkünften enthaltenen Bestimmungen bzw. bereits angenommenen – oder noch anzunehmenden – Beschlüssen beeinträchtigt.

Verbotene Mittel und Methoden des Tötens, Fangens und anderer Formen der Nutzung

Halbautomatische oder automatische Waffen, deren Magazin mehr als zwei Patronen aufnehmen kann.

Von den in Anhang I angeführten Pflanzenarten kommen in Ungarn drei Arten vor. Folgende Pflanzenarten sind nicht geschützt

In Ungarn gibt es 414 geschützte Pflanzenarten, die in Anhang I des Übereinkommens nicht angeführt sind.

Von den in Anhang II angeführten Arten sind in Ungarn folgende in keiner Weise geschützt

Folgende, in Anhang III angeführte Arten sind in Ungarn nicht geschützt

Zum Fangen von Cervidae ist in Ungarn die Verwendung eines betäubenden Schusses oder eines betäubenden Köders erlaubt. Zum Fangen von Lepcus capensis ist in Ungarn die Verwendung eines Netzes erlaubt.

Zum Töten folgender Arten ist in Ungarn die Verwendung einer halbautomatischen Waffe erlaubt

Die in Anhang IV aufgezählten Verbote sind Gegenstand der folgenden Vorbehalte

Kegelrobbe vom 1. Jänner bis einschließlich 31. August;

Gemeiner Seehund vom 1. September bis einschließlich 31. Mai;

Tonbandgeräte;

Elektrische Geräte, die töten oder betäuben können;

Künstliche Lichtquellen;

Spiegel und andere blendende Vorrichtungen;

Vorrichtungen zur Beleuchtung der Ziele;

Netze;

Fallen;

Flugzeuge;

Fahrende Kraftfahrzeuge.

Alle Arten

Die in Nordirland geltenden Vorbehalte sind, obwohl von ausgedehnter Tragweite, nur vorübergehend. Der Entwurf der Verordnung (Order in Council) betreffend die Erhaltung der Fauna in Nordirland, der die Regelung weitgehend derjenigen Großbritanniens angleichen wird, sollte im Dezember 1982 in Kraft treten und dann können die gesonderten Vorbehalte betreffend Nordirland durch einen Vorbehalt ersetzt werden, der weitgehend analog dem obig für Großbritannien gemachten Vorbehalt entsprechen wird.

Einer weiteren Mitteilung des Generalsekretärs der Vereinten Nationen zufolge hat das Vereinigte Königreich seine anläßlich der Hinterlegung der Ratifikationsurkunde erklärten Vorbehalte am 31. März 1987 wie folgt abgeändert

Gemäß Art. 22

Die im Anhang IV aufgezählten Verbote sind Gegenstand der folgenden Vorbehalte

Die Vorbehalte betreffend Nordirland werden zur Gänze zurückgezogen.

Weiteren Mitteilungen des Generalsekretärs des Europarats zufolge, hat das Vereinigte Königreich am 24. August 1992, 24. Oktober 2001 bzw. 25. Oktober 2002 folgende Erklärungen abgegeben

Gemäß Art. 21 Abs. 2 des Übereinkommens hat das Vereinigte Königreich die Erstreckung des Anwendungsbereichs dieses Übereinkommens mit Wirksamkeit vom 18. Dezember 2020 auf Gibraltar erklärt.

In Übereinstimmung mit Art. 22 Abs. 1 des gegenständlichen Übereinkommens erklärt die Republik Zypern folgende Vorbehalte

Die Mitgliedstaaten des Europarats und die anderen Unterzeichner dieses Übereinkommens –

in der Erwägung, daß es das Ziel des Europarats ist, eine engere Verbindung zwischen seinen Mitgliedern herbeizuführen;

in Anbetracht des Wunsches des Europarats, auf dem Gebiet des Naturschutzes mit anderen Staaten zusammenzuarbeiten;

in der Erkenntnis, daß wildlebende Pflanzen und Tiere ein Naturerbe von ästhetischem, wissenschaftlichem, kulturellem, erholungsbezogenem, wirtschaftlichem und ideellem Wert darstellen, das erhalten und an künftige Generationen weitergegeben werden muß;

in Anerkennung der wesentlichen Rolle, die wildlebende Pflanzen und Tiere bei der Erhaltung biologischer Gleichgewichte spielen;

in Anbetracht dessen, daß sich der Bestand vieler Arten wildlebender Pflanzen und Tiere erheblich verringert und daß einige Arten vom Aussterben bedroht sind;

in dem Bewußtsein, daß die Erhaltung natürlicher Lebensräume ein lebenswichtiges Element des Schutzes und der Erhaltung wildlebender Pflanzen und Tiere darstellt;

in der Erkenntnis, daß die Erhaltung wildlebender Pflanzen und Tiere von den Regierungen bei der Festlegung ihrer nationalen Ziele und Programme berücksichtigt und eine internationale Zusammenarbeit zum Schutz insbesondere der wandernden Arten herbeigeführt werden sollte;

eingedenk dessen, daß Regierungen oder internationale Gremien, vor allem die Konferenz der Vereinten Nationen von 1972 über die Umwelt des Menschen und die Beratende Versammlung des Europarats, in zahlreichen Forderungen ein gemeinsames Vorgehen verlangt haben;

insbesondere in dem Wunsch, im Bereich der Erhaltung wildlebender Pflanzen und Tiere die in der Entschließung Nr. 2 der Zweiten Europäischen Ministerkonferenz über die Umwelt ausgesprochenen Empfehlungen zu befolgen –

sind wie folgt übereingekommen

Bundesrecht Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume

ASPLENIACEAE

Asplenium hemionitis L.

Asplenium jahandiezii (Litard.) Rouy

BLECHNACEAE

Woodwardia radicans (L.) Sm.

DICKSONIACEAE

Culcita macrocarpa C. Presl

DRYOPTERIDACEAE

Dryopteris corleyi Fraser-Jenk.

Polystichum drepanum (Swartz) C. Presl

HYMENOPHYLLACEAE

Hymenophyllum maderensis

Trichomanes speciosum Willd.

ISOETACEAE

Isoetes azorica Durieu ex Milde

Isoetes boryana Durieu

Isoetes malinverniana Ces. De Not.

MARSILEACEAE

Marsilea azorica Launert

Marsilea batardae Launert

Marsilea quadrifolia L.

Marsilea strigosa Willd.

Pilularia minuta Durieu ex A. Braun

OPHIOGLOSSACEAE

Botrychium simplex Hitchc.

Ophioglossum polyphyllum A. Braun

SALVINIACEAE

Salvinia natans (L.) All.

PINACEAE

Abies nebrodensis (Lojac.) Mattei

AGAVACEAE

Dracaena draco (L.) L.

ALISMATACEAE

Alisma wahlenbergii (O.R. Holmberg)

Caldesia parnassifolia (L.) Parl.

Juzepczuk

Luronium natans (L.) Raf.

AMARYLLIDACEAE

Leucojum nicaeense Ard.

Narcissus longispathus Pugsley

Narcissus nevadensis Pugsley

Narcissus scaberulus Henriq.

Narcissus triandrus L.

Narcissus viridiflorus Schousboe

Sternbergia candida B. Mathew Baytop

ARISTOLOCHIACEAE

Aristolochia samsunensis Davis

ASCLEPIADACEAE

Caralluma burchardii N.E. Brown

Ceropegia chrysantha Svent.

BERBERIDACEAE

Berberis maderensis Lowe

BORAGINACEAE

Alkanna pinardii Boiss.

Anchusa crispa Viv.

Echium gentianoides Webb ex Coincy

Lithodora nitida (H. Ern) R. Fernandes

Myosotis azorica H.C. Watson

Myosotis rehsteineri Wartm.

Omphalodes kuzinskyana Willk.

Omphalodes littoralis Lehm.

Onosma halophilum Boiss. Heldr.

Onosma proponticum Aznav.

Onosma troodi Kotschy

Solenanthus albanicus (Degen et al.)

Degen Baldacci

Symphytum cycladense Pawl.

CAMPANULACEAE

Asyneuma giganteum (Boiss.) Bornm.

Azorina vidalii (H.C. Watson) Feer

Campanula damboldtiana Davis

Campanula lycica Sorger Kit Tan

Campanula morettiana Reichenb.

Campanula sabatia De Not.

Jasione lusitanica A.DC.

Musschia aurea (L.f.) DC.

Musschia wollastonii Lowe

Physoplexis comosa (L.) Schur

CAPRIFOLIACEAE

Sambucus palmensis Link

CARYOPHYLLACEAE

Arenaria nevadensis Boiss. Reuter

Arenaria provincialis Chater Halliday

Dianthus rupicola Biv.

Gypsophila papillosa P. Porta

Herniaria algarvica Chaudri

Herniaria maritima Link

Moehringis fontqueri Pau

Moehringia tommasinii Marches.

Petrocoptis grandiflora Rothm.

Petrocoptis montsicciana O. Bolos Rivas Mart.

Petrocoptis pseudoviscosa Fernadez Casas

Saponaria halophila Hedge Hub.-Mor.

Silene furcata Raf. subsp. angustiflora (Rupr.) Walters

Silene hifacensis Rouy ex Willk.

Silene mariana Pau

Silene orphanidis Boiss.

Silene pompeiopolitana Gay ex Boiss.

Silene rothmaleri Pinto de Silva

Silene salsuginea Hub.-Mor.

Silene sangaria Coode Cullen

Silene velutina Pourret ex Loisel.

CHENOPODIACEAE

Beta trojana Pamuk. apud Aellen

Kalidiopsis wagenitzii Aellen

Kochia saxicola Guss.

Microcnemum coralloides (Loscos Pardo) subsp. anatolicum Wagenitz

Salicornia veneta Pignatti Lausi

Salsola anatolica Aellen

Suaeda cucullata Aellen

CISTACEAE

Helianthemum alypoides Losa Rivas Goday

Helianthemum bystropogophyllum Svent.

Helianthemum caput-felis Boiss.

Tuberaria major (Willk.) Pinto da Silva

COMPOSITAE

Anacyclus latealatus Hub.-Mor.

Anthemis glaberrima (Rech.f.) Greuter

Anthemis halophila Boiss. Bal.

Argyranthemum lidii Humphries

Argyranthemum pinnatifidum (L.F.) Lowe subsp. succulentum (Lowe) Humphries

Argyranthemum winterii (Svent.) Humphries

Artemisia insipida Vill.

Artemisia granatensis Boiss.

Artemisia laciniata Willd.

Artemisia pancicii (Janka) Ronn.

Aster pyrenaeus Desf: ex DC.

Aster sibiricus L.

Atractylis arbuscula Svent. Michaelis

Atractylis preauxiana Schultz Bip.

Carduus myriacanthus Salzm. ex DC.

Centaurea balearica J.D. Rodriguez

Centaurea borjae Valdes-Berm. Rivas Goday

Centaurea citricolor Font Quer

Centaurea corymbosa Pourret

Centaurea heldreichii Halacsy

Centaurea hermannii F. Hermann

Centaurea horrida Badaro

Centaurea kartschiana Scop.

Centaurea kalambakensis Freyn Sint.

Centaurea lactiflora Halacsy

Centaurea megarensis Halacsy Hayek

Centaurea niederi Heldr.

Centaurea peucedanifolia Boiss. Orph.

Centaurea pinnata Pau

Centaurea princeps Boiss. Heldr.

Centaurea pulvinata (G. Blanca) G. Blanca

Centaurea tchihatcheffii Fich. Mey.

Crepis granatensis (Willk.) G. Blanca M. Cueto

Crepis crocifolia Boiss. Heldr.

Crepis purpurea Willd. Bieb.

Erigeron frigidus Boiss. ex DC.

Helichrysum gossypinum Webb

Helichrysum sibthorpii Rouy

Hymenostemma pseudanthemis (Kunze) Willd.

Hypochoeris oligocephala (Svent. D. Bramwell) Lack

Jurinea cyanoides (L.) Reichenb.

Jurinea fontqueri Cuatrec.

Lactuca watsoniana Trelease

Lamyropsis microcephala (Moris)

Dittrich Greuter

Leontodon boryi Boiss. ex DC.

Leontodon microcephalus (Boiss. ex DC.) Boiss.

Leontodon siculus (Guss.) Finch Sell

Ligularia sibirica (L.) Cass.

Onopordum carduelinum Bolle

Onopordum nogalesii Svent.

Pericallis hadrosomus Svent.

Picris willkommii (Schultz Bip.) Nyman

Santolina elegans Boiss. ex DC.

Senecio elodes Boiss. ex DC.

Senecio nevadensis Boiss. Reuter

Sonchus erzincanicus Matthews

Stemmacantha cynaroides

Sventenia bupleuroides Font Quer

Tanacetum ptarmiciflorum (Webb) Schultz Bip.

Wagenitzia lancifolia (Sieber ex Sprengel) Dostal

CONVOLVULACEAE

Convolvulus argyrothamnos Greuter

Convolvulus caput-medusae Lowe

Convolvulus lopez-socasi Svent.

Convolvulus massonii A. Dietr.

Convolvulus pulvinatus Sa'ad

Pharbitis preauxii Webb

CRASSULACEAE

Aeonium gomeraense Praeger

Aeonium saundersii Bolle

CRUCIFERAE

Alyssum akamasicum B.L. Burtt

Arabis kennedyae Meikle

Biscutella neustriaca Bonnet

Boleum asperum (Pers.) Desvaux

Brassica glabrescens Poldini

Brassica insularis Moris

Brassica hilarionis Post

Brassica macrocarpa Guss.

Braya purpurascens (R. Br.) Bunge

Coronopus navasii Pau

Crambe arborea Webb ex Christ

Crambe laevigata DC. ex Christ

Crambe sventenii B. Petters. ex Bramw. Sunding

Diplotaxis ibicensis (Pau) Gomez-Campo

Diplotaxis siettiana Maire

Erucastrum palustre (Pirona) Vis.

Hutera rupestris P. Porta

Iberis arbuscula Runemark

Ionopsidium acaule (Desf.) Reichenb.

Ionopsidium savianum (Caruel) Ball ex Arcang.

Murbeckiella sousae Rothm.

Parolinia schizogynoides Svent.

Ptilotrichum pyrenaicum (Lapeyr.) Boiss.

Sisymbrium confertum Stev.

Sisymbrium matritense P.W. Ball Heywood

Sisymbrium supinum L.

Thlaspi cariense A. Carlström

CYPERACEAE

Eleocharis carniolica Koch

DIOSCOREACEAE

Borderea chouardii (Gaussen) Heslot

DIPSACACEAE

Dipsacus cephalarioides Mathews Kupicha

DROSERACEAE

Aldrovanda vesiculosa L.

ERICACEAE

Erica scoparia L. subsp. azorica (Hochst.) D.A. Webb

EUPHORBIACEAE

Euphorbia handiensis Burchard

Euphorbia lambii Svent.

Euphorbia margalidiana Kuhbier Lewejohann

Euphorbia nevadensis Boiss. Reuter

Euphorbia stygiana H.C. Watson

GENTIANACEAE

Centaurium rigualii Esteve Chueca

Centaurium somedanum Lainz

Gentiana ligustica R. de Vilm. Chopinet

Gentianella anglica (Pugsley) E.F. Warburg

GERANIACEAE

Erodium astragaloides Boiss Reuter

Erodium paularense Fernandez-Gonzalez Izco

Erodium rupicola Boiss.

Geranium maderense Yeo

GESNERIACEAE

Jankaea heldreichii (Boiss.) Boiss.

Ramonda serbica Pancic

GRAMINEAE

Avenula hackelii (Henriq.) Holub

Bromus bromoideus (Lej.) Crepin

Bromus grossus Desf. ex DC.

Bromus interruptus (Hackel) Druce

Bromus psammophilus P.M. Smith

Coleanthus subtilis (Tratt.) Seidl

Eremopoa mardinensis R. Mill

Gaudinia hispanica Stace Tutin

Micropyropsis tuberosa Romero-Zarco Cabezudo

Puccinellia pungens (Pau) Paunero

Stipa austroitalica Martinovsky

Stipa bavarica Martinovsky H. Scholz

Stipa styriaca Martinovsky

Trisetum subalpestre (Hartm.) Neuman

GROSSULARIACEAE

Ribes sardoum Martelli

HYPERICACEAE

Hypericum aciferum (Greuter) N.K.B. Robson

Hypericum salsugineum Robson Hub.-Mor.

IRIDACEAE

Crocus abantensis T. Baytop Mathew

Crocus cyprius Boiss. Kotschy

Crocus etruscus Parl.

Crocus hartmannianus Holmboe

Iris marsica Ricci Colasante

LABIATAE

Amaracus cordifolium Montr. Auch.

Dracocephalum austriacum L.

Miromeria taygetea P.H. Davis

Nepeta dirphya (Boiss.) Heldr. ex Halacsy

Nepeta sphaciotica P.H. Davis

Origanum dictamnus L.

Phlomis brevibracteata Turrill

Phlomis cypria Post

Rosmarinus tomentosus Huber-Morath Maire

Salvia crassifolia Sibth. Smith

Sideritis cypria Post

Sideritis cystosiphon Svent.

Sideritis discolor (Webb ex de Noe) Bolle

Sideritis incana L. ssp. glauca (Cav.) Malagarriga

Sideritis infernalis Bolle

Sideritis javalambrensis Pau

Sideritis marmorea Bolle.

Sideritis serrata Cav. ex Lag.

Teucrium charidemi Sandwith

Teucrium lepicephalum Pau

Teucrium turredanum Losa Rivas Goday

Thymus aznavourii Velen.

Thymus camphoratus Hoffmanns. Link

Thymus carnosus Boiss.

Thymus cephalotos L.

LEGUMINOSAE

Anagyris latifolia Brouss. ex Willd.

Anthyllis hystrix Cardona, Contandr. E. Sierra

Astragalus algarbiensis Coss. ex Bunge

Astragalus aquilinus Anzalone

Astragalus centralpinus Braun-Blanquet

Astragalus macrocarpus DC. subsp. lefkarensis

Agerer-Kirchoff Meikle

Astragalus maritimus Moris

Astragalus tremolsianus Pau

Astragalus verrucosus Moris

Cytisus aeolicus Guss. ex Lindl.

Dorycnium spectabile Webb Berthel.

Genista dorycnifolia Font Quer

Genista holopetala (Fleischm. ex Koch) Baldacci

Glycyrrhiza iconica Hub.-Mor.

Lotus azoricus P.W. Ball

Lotus callis-viridis D. Bramwell D.H. Davis

Lotus kunkelii (E. Chueca) D. Bramwell et al.

Ononis maweana Ball

Oxytropis deflexa (Pallas) DC.

Sphaerophysa kotschyana Boiss.

Teline rosmarinifolia Webb Berthel.

Teline salsoloides Arco Acebes.

Thermopsis turcica Kit Tan, Vural Kücüködü

Trifolium pachycalyx Zoh.

Trifolium saxatile All.

Trigonella arenicola Hub.-Mor.

Trigonella halophila Boiss.

Trigonella polycarpa Boiss. Heldr.

Vicia bifoliolata J.D. Rodriguez

Vicia dennesiana H.C. Watson

LENTIBULARIACEAE

Pinguicula crystallina Sibth Smith

Pinguicula nevadensis (Lindb.) Casper

LILIACEAE

Allium grosii Fon Quer

Allium vuralii Kit Tan

Androcymbium europaeum (Lange) K. Richter

Androcymbium psammophilum Svent.

Androcymbium rechingeri Greuter

Asparagus lycaonicus Davis

Asphodelus bento-rainhae Pinto da Silva

Chionodoxa lochiae Meikle

Chionodoxa luciliae Boiss.

Colchicum arenarium Waldst. Kit.

Colchicum corsicum Baker

Colchicum cousturieri Greuter

Colchicum micranthum Boiss.

Fritillaria conica Boiss.

Fritillaria drenovskii Degen Stoy.

Fritillaria gussichiae (Degen Doerfler) Rix

Fritillaria obliqua Ker-Gawl.

Fritillaria rhodocanakis Orph. ex Baker

Muscari gussonei (Parl.) Tod.

Ornithogalum reverchonii Lange

Scilla morrisii Meikle

Scilla odorata Link

Tulipa cypria Stapf

Tulipa praecox Ten.

Tulipa sprengeri Baker

LYTHRACEAE

Lythrum flexuosum Lag.

Lythrum thesioides M. Bieb.

MALVACEAE

Kosteletzkya pentacarpos (L.) Ledeb.

MYRICACEAE

Myrica rivas-martinezii Santos.

NAJADACEAE

Najas flexilis (Willd.) Rostk. W.L. Schmidt

Najas tenuissima (A. Braun ) Magnus

ORCHIDACEAE

Cephalanthera cucullata Boiss. Heldr.

Cypripedium calceolus L.

Dactylorhiza chuhensis Renz Taub.

Goodyera macrophylla Lowe

Liparis loeselii (L.) Rich.

Ophrys argolica Fleischm.

Ophrys isaura Renz Taub.

Ophrys kotschyi Fleischm. Soo

Ophrys lunulata Parl.

Ophrys lycia Renz Taub.

Orchis scopulorum Summerh.

Platanthera obtusata (Pursh) Lindl. subsp. oligantha (Turcz.) Hulten

PAEONIACEAE

Paeonia cambessedesii (Willk.) Willk.

Paeonia clusii F.C. Stern subsp. rhodia (Stearn)

Tzanoudakis

Paeonia parnassica Tzanoudakis

PALMAE

Phoenix theophrasti Greuter

PAPAVERACEAE

Papaver lapponicum (Tolm.) Nordh.

Rupicapnos africana (Lam.) Pomel

PITTOSPORACEAE

Pittosporum coriaceum Dryander ex Aiton

PLUMBAGINACEAE

Armeria pseudarmeria (Murray) Mansfeld

Armeria rouyana Daveau

Armeria soleirolii (Duby) Godron

Armeria velutina Welv. ex Boiss. Reuter

Limonium anatolicum Hedge

Limonium arborescens (Brouss.) Kuntze

Limonium dendroides Svent.

Limonium spectabile (Svent.) Kunkel Sunding

Limonium sventenii Santos Fernandez Galvan

Limonium tamaricoides Bokhari

POLEMONIACEAE

Polemonium boreale Adams

POLYGONACEAE

Polygonum praelongum Coode Cullen

Rumex rupestris Le Gall

PRIMULACEAE

Androsace cylindrica DC.

Androsace mathildae Levier

Androsace pyrenaica Lam.

Cyclamen mirabile Hildebr.

Lysimachia minoricensis J.D. Rodriguez

Primula apennina Widmer

Primula egaliksensis Wormsk.

Primula glaucescens Moretti

Primula palinuri Petagna

Primula spectabilis Tratt.

Soldanella villosa Darracq

RANUNCULACEAE

Aconitum corsicum Gayer

Adonis distorta Ten.

Aquilegia bertolonii Schott

Aquilegia cazorlensis Heywood

Aquilegia kitaibelii Schott

Consolida samia P.H. Davis

Delphinium caseyi B.L. Burtt

Pulsatilla patens (L.) Miller

Ranunculus kykkoensis Meikle

Ranunculus weyleri Mares

RESEDACEAE

Reseda decursiva Forssk. Gibraltar

ROSACEAE

Bencomia brachystachya Svent.

Bencomia sphaerocarpa Svent.

Chamaemeles coriacea Lindl.

Crataegus dikmensis Pojark

Dendriopoterium pulidoi Svent.

Potentilla delphinensis Gren. Godron

Pyrus anatolica Browicz

RUBIACEAE

Galium globuliferum Hub.-Mor. Reese

Galium litorale Guss.

Galium viridiflorum Boiss. Reuter

RUTACEAE

Ruta microcarpa Svent.

SANTALACEAE

Kunkeliella subsucculenta Kammer

Thesium ebracteatum Hayne

SAPOTACEAE

Sideroxylon marmulano Banks ex Lowe

SAXIFRAGACEAE

Saxifraga berica (Beguinot ) D.A. Webb

Saxifraga cintrana Kuzinsky ex Willk.

Saxifraga florulenta Moretti

Saxifraga hirculus L.

Saxifraga portosanctana Boiss.

Saxifraga presolanensis Engl.

Saxifraga tombeanensis Boiss. ex Engl.

Saxifraga valdensis DC.

Saxifraga vayredana Luizet

SCROPHULARIACEAE

Antirrhinum charidemi Lange

Euphrasia azorica H.C. Watson

Euphrasia marchesettii Wettst. ex Marches.

Euphrasia grandiflora Hochst.

Isoplexis chalcantha Svent. O'Shanahan

Isoplexis isabelliana (Webb Berthel.) Masferrer

Linaria algarviana Chav.

Linaria ficalhoana Rouy

Linaria flava (Poiret) Desf.

Linaria ricardoi Cout.

Linaria tursica B. Valdes Cabezudo

Lindernia procumbens (Krocker) Philcox

Odontites granatensis Boiss.

Verbascum afyonense Hub.-Mor.

Verbascum basivelatum Hub.-Mor.

Verbascum degenii Hal.

Verbascum stepporum Hub.-Mor.

Veronica oetaea L.-A. Gustavsson

SELAGINACEAE

Globularia ascanii D. Bramwell Kunkel

Globularia sarcophylla Svent.

Globularia stygia Orph. ex Boiss.

SOLANACEAE

Atropa baetica Willk.

Mandragora officinarum L.

Solanum lidii Sunding

THYMELAEACEAE

Daphne petraea Leybold

Daphne rodriguezii Texidor

Thymelea broterana Coutinho

ULMACEAE

Zelkova abelicea (Lam.) Boiss.

UMBELLIFERAE

Angelica heterocarpa Lloyd

Angelica palustris (Besser) Hoffman

Apium bermejoi Llorens

Apium repens (Jacq.) Lag.

Athamanta cortiana Ferrarini

Bunium brevifolium Lowe

Bupleurum capillare Boiss. Heldr.

Bupleurum handiense (Bolle) Kunkel

Bupleurum kakiskalae Greuter

Eryngium alpinum L.

Eryngium viviparum Gay

Ferula halophila H. Pesmen

Ferula latipinna Santos

Laserpitium longiradium Boiss.

Naufraga balearica Constance Cannon

Oenanthe conioides Lange

Petagnia saniculifolia Guss.

Rouya polygama (Desf.) Coincy

Seseli intricatum Boiss.

Thorella verticillatinundata (Thore) Briq.

VALERIANACEAE

Centranthus trinervis (Viv.) Beguinot

VIOLACEAE

Viola athois W. Becker

Viola cazorlensis Gandoger

Viola cryana Gillot

Viola delphinantha Boiss.

Viola hispida Lam.

Viola jaubertiana Mares Vigineix

APOCYNACEAE

Rhazya orientalis (Decaisne) A.DC.

CHENOPODIACEAE

Beta adanensis Pamuk. apud Aellen

ORCHIDACEAE

Comperia comperiana (Steven) Aschers. Graebner

Spiranthes aestivalis (Poiret) L.C.M. Richard

RANUNCULACEAE

Ranunculus fontanus C. Presl

TRAPACEAE

Trapa natans L.

TYPHACEAE

Typha minima Funk

Typha shuttleworthii Koch Sonder

ARACEAE

Arum purpureospathum Boyce

CAMPANULACEAE

Trachelium asperuloides Boiss. Orph.

CARYOPHYLLACEAE

Silene haussknechtii Heldr. ex Hausskn.

Silene holzmannii Heldr. ex Boiss.

COMPOSITAE

Carlina diae (Rech. f.) Meusel Kastener

GERANIACEAE

Erodium chrysanthum L'Herit. ex DC.

IRIDACEAE

Crocus robertianus C.D. Brickell

LABIATAE

Origanum scabrum Boiss. Heldr.

LILIACEAE

Fritillaria epirotica Turrill ex Rix

Fritillaria euboeica (Rix Doerfler) Rix

Fritillaria tuntasia Heldr. ex Halacsy

Tulipa goulimyi Sealy Turrill

RANUNCULACEAE

Adonis cyllenea Boiss., Heldr. Orph.

Aquilegia ottonis subsp. taygetea (Orph.) Strid

SCROPHULARIACEAE

Linaria hellenica Turrill

Verbascum cylleneum (Boiss. Heldr.) Kuntze

UMBELLIFERAE

Bupleurum capillare Boiss. Heldr.

BRYOPHYTES

Cephalozia macounii (Aust.) Aust.

Frullania parvistipula Steph.

Jungermannia handelii (Schiffn.) Amak.

Mannia triandra (Scop.) Grolle

Marsupella profunda Lindb.

Petallophyllum ralfsii Nees et Gott. ex Lehm.

Riccia breldleri Jur. ex Steph.

Riella helicophylla (Mont.) Hook.

Scapania massalongi (K. Muell.) K. Muell.

Nothothylas orbicularis (Schwein.) Sull.

Atractylocarpus alpinus (Schimp. ex Milde) Lindb.

Bruchia vogesiaca Schwaegr.

Bryoerythrophyllum machadoanum (Sergio) M. Hill

Buxbaumia viridis (Moug. ex Lam. DC.) Brid. ex Moug. Nestl.

Cynodontium suecicum (H. Arn. C. Jens.) I. Hag.

Dichelyma capillaceum (With.) Myr.

Dicranum viride (Sull. Lesq.) Lindb.

Distichophyllum carinatum Dix. Nich.

Drepanocladus vernicosus (Mitt.) Warnst.

Echinodium spinosum (Mitt.) Jur.

Meesia longiseta Hedw.

Orthotrichum rogeri Brid.

Pyramidula Tetragona (Brid.) Brid.

Sphagnum pylaisii Brid.

Tayloria rudolphiana (Gasrov) B. G.

Thamnobryum fernandesii Sergio

LYCOPODIACEAE

CUPRESACEAE

BORAGINACEAE

ANGIOSPERMAE

COMPOSITAE

Bundesrecht Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume

1. Ziel dieses Übereinkommens ist es, wildlebende Pflanzen und Tiere sowie ihre natürlichen Lebensräume, insbesondere die Arten und Lebensräume, deren Erhaltung die Zusammenarbeit mehrerer Staaten erfordert, zu erhalten und eine solche Zusammenarbeit zu fördern.

2. Besondere Aufmerksamkeit gilt den gefährdeten und empfindlichen Arten einschließlich der gefährdeten und der empfindlichen wandernden Arten.

Bundesrecht Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume

INSECTIVORA

Erinaceidae

Soricidae

Talpidae

MICROCHIROPTERA

RODENTIA

Sciuridae

Cricetidae

Microtidae

Zapodidae

Hystricidae

Muridae

Gliridae

CARNIVORA

Canidae

Ursidae

Mustelidae

Felidae

Odobenidae

Phocidae

ARTIODACTYLA

Cervidae

Bovidae

CETACEA

Delphinidae

Phocaenidae

Ziphiidae

Balaenopteridae

Balaenidae

Monodontidae

Physeteridae

PINNIPEDIA

Phocidae

GAVIIFORMES

Gaviidae

PODICIPEDIFORMES

Podicipedidae

PROCELLARIIFORMES

Hyrdrobatidae

Procellariidae

PELECANIFORMES

Phalacrocoracidae

Pelecanidae

CICONIIFORMES

Ardeidae

Ciconiidae

Threskiornithidae

Phoenicopteridae

ANSERIFORMES

Anatidae

FALCONIFORMES

GALLIFORMES

Tetraonidae

GRUIFORMES

Turnicidae

Gruidae

Rallidae

Otitidae

CHARADRIIFORMES

Charadriidae

Scolopacidae

Recurvirostridae

Phalaropodidae

Burhinidae

Glareolidae

Laridae

COLUMBIFORMES

Pteroclididae

Columbidae

CUCULIFORMES

Cuculidae

STRIGIFORMES

CAPRIMULGIFORMES

Caprimulgidae

APODIFORMES

Apodidae

CORACIIFORMES

Alcedinidae

Meropidae

Coraciidae

Upopidae

PICIFORMES

PASSERIFORMES

Alaudidae

Hirundinidae

Motacillidae

Pycnonotidae

Laniidae

Bombycillidae

Cinclidae

Troglodytidae

Prunellidae

Muscicapidae

Sylviinae

Regulinae

Muscicapinae

Timaliinae

Paridae

Sittidae

Certhiidae

Emberizidae

Fringillidae

Ploceidae

Sturnidae

Oriolidae

Corvidae

TESTUDINES

Testudinidae

Emydidae

Dermochelyidae

Cheloniidae

SAURIA

Gekkonidae

Agamidae

Chamaeleontidae

Lacertidae

Anguidae

OPHIDIA

Colubridae

Viperidae

CAUDATA

Salamandridae

Plethodontidae

Proteidae

ANURA

Discoglossidae

Pelobatidae

Bufonidae

Hylidae

Ranidae

ACIPENSERIFORMES

Acipenseridae

SALMONIFORMES

Umbridae

ATHERINIFORMES

Cyprinodontidae

PERCIFORMES

Percidae

INSECTA

Mantodea

Odonata

Orthoptera

Coleoptera

Lepidoptera

ARACHNIDA

Araneae

GASTROPODA

Stylommatophora

BIVALVIA

Unionoida

Bundesrecht Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume

Die Vertragsparteien ergreifen die erforderlichen Maßnahmen, um die Population der wildlebenden Pflanzen und Tiere auf einem Stand zu erhalten oder auf einen Stand zu bringen, der insbesondere den ökologischen, wissenschaftlichen und kulturellen Erfordernissen entspricht, wobei den wirtschaftlichen und erholungsbezogenen Erfordernissen und den Bedürfnissen von örtlich bedrohten Unterarten, Varietäten oder Formen Rechnung getragen wird.

Bundesrecht Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume

INSECTIVORA

Erinaceidae

Soricidae

MICROCHIROPTERA

Vespertilionidae

DUPLICIDENTATA

Leporidae

RODENTIA

Sciurdae

Castoridai

Gliridae

Microtidae

CETACEA

CARNIVORA

Mustelidae

Viverridae

Felidae

Phocidae

ARTIODACTYLA

Suidae

Cervidae

Bovidae

All species not included in Appendix II with the exception of

Toutes les especes non incluses dans l'annexe II a l'exception de

Alle nicht in Anhang II aufgenommenen Arten, ausgenommen

PETROMYZONIFORMES

Petromyzonidae

ACIPENSERIFORMES

Acipenseridae

CLUPEIFORMES

Clupeidae

SALMONIFORMES

Coregonidae

Thymallidae

Salmonidae

CYPRINIFORMES

Cyprinidae

Cobitidae

SILURIFORMES

Siluridae

ATHERINIFORMES

Cyprinodontidae

GASTEROSTEIFORMES

Syngnathidae

Gasterosteidae

SCORPAENIFORMES

Cottidae

PERCIFORMES

Percidae

Blenniidae

Gobiidae

INSECTA

Coleoptera

Lepidoptera

CRUSTACEA

Decapoda

GASTROPODA

Stylommatophora

BIVALVIA

Unionida

HIRUDINEA

Arhynchobdellae

____________________

1 The provisions for this appendix shall not apply to salmon in sea waters.

Les dispositions pour cette annexe ne s'appliquent pas aux saumons dans les eaux marines.

Die Bestimmungen für diesen Anhang finden auf Lachse in Meeresgewässern keine Anwendung.

Bundesrecht Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume

1. Im Einklang mit diesem Übereinkommen unternimmt jede Vertragspartei die notwendigen Schritte, um die nationale Politik zur Erhaltung wildlebender Pflanzen und Tiere sowie ihrer natürlichen Lebensräume zu fördern, wobei den gefährdeten und den empfindlichen Arten, vor allem den endemischen Arten, sowie den gefährdeten Lebensräumen besondere Aufmerksamkeit zugewendet wird.

2. Jede Vertragspartei verpflichtet sich, bei ihrer Planungs- und Entwicklungspolitik sowie bei ihren Maßnahmen gegen die Umweltverschmutzung die Erhaltung wildlebender Pflanzen und Tiere zu berücksichtigen.

3. Jede Vertragspartei fördert die Erziehung und die Verbreitung allgemeiner Informationen in bezug auf die Notwendigkeit, wildlebende Pflanzen- und Tierarten sowie ihre Lebensräume zu erhalten.

Bundesrecht Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume

Snares

Collets

Schlingen

Live animals used as decoys which are blind or mutilated

Animaux vivants utilises comme appelants aveugles ou mutiles

als Lockmittel verwendete geblendete oder verstümmelte lebende Tiere

Tape recorders

Enregistreurs

Tonbandgeräte

Electrical devices capable of killing and stunning

Appareils electriques capables de tuer ou d'assommer

elektrische Geräte, die töten oder betäuben können

Artificial light sources

Sources lumineuses artificielles

künstliche Lichtquellen

Mirrors and other dazzling devices

Miroirs et autres objets aveuglants

Spiegel und andere blendende Vorrichtungen

Devices for illuminating targets

Dispositifs pour eclairer les cibles

Vorrichtungen zur Beleuchtung der Ziele

Sighting devices for night shooting comprising an electronic image magnifier or image converter

Dispositifs de visee comportant un convertisseur d'image ou un amplificateur d'image electronique pour tir de nuit

Visiervorrichtungen für das Schießen bei Nacht mit elektronischem Bildverstärker oder Bildumwandler

Explosives 1

Explosifs 1

Sprengstoffe 1

Nets 2

Filets 2

Netze 2

Traps 2

Pieges-trappes 2

Fallen 2

Poison and poisoned or anaesthetic bait

Poison et appats empoisonnes ou tranquillisants

Gift und vergiftete oder betäubende Köder

Gassing or smoking out

Gazage et enfumage

Begasen und Ausräuchern

Semi-automatic or automatic weapons with a magazine capable of holding more than two rounds of ammunition

Armes semi-automatiques ou automatiques dont le chargeur peut contenir plus de deux cartouches

halbautomatische oder automatische Waffen, deren Magazin mehr als zwei Patronen aufnehmen kann

Aircraft

Avions

Flugzeuge

Motor vehicles in motion

Vehicules automobiles en deplacement

fahrende Kraftfahrzeuge

Snares 3

Collets 3

Schlingen 3

Limes

Gluaux

Leimruten

Hooks

Hamecons

Haken

Live birds used as decoys which are blind or mutilated

Oiseaux vivants utilises comme appelants aveugles ou mutiles

als Lockmittel verwendete geblendete oder verstümmelte lebende Vögel

Tape recorders

Enregistreurs

Tonbandgeräte

Electrical devices capable of killing and stunning

Appareils electriques capables de tuer ou d'assommer

elektrische Geräte, die töten oder betäuben können

Artificial light sources

Sources lumineuses artificielles

künstliche Lichtquellen

Mirrors and other dazzling devices

Miroirs et autres objets aveuglants

Spiegel und andere blendende Vorrichtungen

Devices for illuminating targets

Dispositifs pour eclairer les cibles

Vorrichtungen zur Beleuchtung der Ziele

Sighting devices for night shooting comprising an electronic image magnifier or image converter

Dispositifs de visee comportant un convertisseur d'image ou un amplificateur d'image electronique pour tir de nuit

Visiervorrichtungen für das Schießen bei Nacht mit elektronischem Bildverstärker oder Bildumwandler

Explosives

Explosifs

Sprengstoffe

Nets

Filets

Netze

Traps

Pieges-trappes

Fallen

Poison and poisoned or anaesthetic bait

Poison et appats empoisonnes ou tranquillisants

Gift und vergiftete oder betäubende Köder

Semi-automatic or automatic weapons with a magazine capable of holding more than two rounds of ammunition

Armes semi-automatiques ou automatiques dont le chargeur peut contenir plus de deux cartouches

halbautomatische oder automatische Waffen, deren Magazin mehr als zwei Patronen aufnehmen kann

Aircraft

Avions

Flugzeuge

Motor vehicles in motion

Vehicules automobiles en deplacement

fahrende Kraftfahrzeuge

Explosives

Explosifs

Sprengstoffe

Firearms

Armes a feu

Feuerwaffen

Poisons

Poisons

Gifte

Anaesthetics

Anesthesiants

Anästhetika

Electricity with alternating current

Electricite au courant alternatif

Elektrizität mit Wechselstrom

Artificial lights sources

Sources lumineuses artificielles

künstliche Lichtquellen

Explosives

Explosifs

Sprengstoffe

Poisons

Poisons

Gifte

__________________________

1 Except for whale hunting/excepte pour la chasse aux baleines / außer für den Walfang

2 If applied for large scale or non-selective capture or killing/si applique pour la capture ou la mise a mort massive ou non selective / soweit Tiere in größeren Mengen und/oder wahllos gefangen oder getötet werden

3 Except Lagopus north of latitude 58 grade N/excepte Lagopus nord de latitude 58 grade N / außer Lagopus nördlich des 58. Breitengrads N

Bundesrecht Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume

1. Jede Vertragspartei ergreift die geeigneten und erforderlichen gesetzgeberischen und Verwaltungsmaßnahmen, um die Erhaltung der Lebensräume wildlebender Pflanzen- und Tierarten, insbesondere der in den Anhängen I und II genannten Arten, sowie die Erhaltung gefährdeter natürlicher Lebensräume sicherzustellen.

2. Die Vertragsparteien berücksichtigen bei ihrer Planungs- und Entwicklungspolitik die Erfordernisse der Erhaltung der nach Absatz 1 geschützten Gebiete, um jede Beeinträchtigung dieser Gebiete zu vermeiden oder so gering wie möglich zu halten.

3. Die Vertragsparteien verpflichten sich, besondere Aufmerksamkeit dem Schutz derjenigen Gebiete zuzuwenden, die für die in den Anhängen II und III aufgeführten wandernden Arten von Bedeutung sind und die als Überwinterungs-, Sammel-, Futter-, Brut- oder Mauserplätze im Verhältnis zu den Wanderrouten günstig gelegen sind.

4. Die Vertragsparteien verpflichten sich, ihre Bemühungen um den Schutz der in diesem Artikel bezeichneten natürlichen Lebensräume, wenn diese in Grenzgebieten liegen, soweit erforderlich zu koordinieren.

Bundesrecht Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume

Jede Vertragspartei ergreift die geeigneten und erforderlichen gesetzgeberischen und Verwaltungsmaßnahmen, um den besonderen Schutz der in Anhang I aufgeführten wildlebenden Pflanzenarten sicherzustellen. Es ist zu verbieten, diese Pflanzen absichtlich zu pflücken, zu sammeln, abzuschneiden, auszugraben oder auszureißen. Jede Vertragspartei verbietet, soweit erforderlich, den Besitz oder den Verkauf dieser Arten.

Bundesrecht Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume

Jede Vertragspartei ergreift die geeigneten und erforderlichen gesetzgeberischen und Verwaltungsmaßnahmen, um den besonderen Schutz der in Anhang II aufgeführten wildlebenden Tierarten sicherzustellen.

In bezug auf diese Arten ist insbesondere zu verbieten

Bundesrecht Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume

1. Jede Vertragspartei ergreift die geeigneten und erforderlichen gesetzgeberischen und Verwaltungsmaßnahmen, um den Schutz der in Anhang III aufgeführten wildlebenden Tierarten sicherzustellen.

2. Jegliche Nutzung der in Anhang III aufgeführten wildlebenden Tiere wird so geregelt, daß die Populationen in ihrem Bestand nicht gefährdet werden, wobei Artikel 2 Rechnung zu tragen ist.

3. Diese Maßnahmen umfassen unter anderem

Bundesrecht Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume

Im Zusammenhang mit dem Fangen oder Töten der in Anhang III aufgeführten wildlebenden Tierarten und in Fällen, in denen nach Artikel 9 Ausnahmen für die in Anhang II aufgeführten Arten Anwendung finden, verbieten die Vertragsparteien die Verwendung aller zum wahllosen Fangen und Töten geeigneten Mittel sowie aller Mittel, die gebietsweise zum Verschwinden oder zu einer schweren Beunruhigung von Populationen einer Art führen können; dieses Verbot gilt insbesondere für die in Anhang IV aufgeführten Mittel.

Bundesrecht Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume

1. Unter der Voraussetzung, daß es keine andere befriedigende Lösung gibt und die Ausnahme dem Bestand der betreffenden Population nicht schadet, kann jede Vertragspartei Ausnahmen von den Artikeln 4, 5, 6, 7 und vom Verbot der Verwendung der in Artikel 8 bezeichneten Mittel zulassen

2. Die Vertragsparteien erstatten dem Ständigen Ausschuß alle zwei Jahre über die nach Absatz 1 zugelassenen Ausnahmen Bericht. Diese Berichte müssen enthalten

Bundesrecht Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume

1. Die Vertragsparteien verpflichten sich, zusätzlich zu den in den Artikeln 4, 6, 7 und 8 genannten Maßnahmen ihre Bemühungen um den Schutz der in den Anhängen II und III aufgeführten wandernden Arten, deren Verbreitungsgebiet in ihr Hoheitsgebiet hineinreicht, zu koordinieren.

2. Die Vertragsparteien ergreifen Maßnahmen, um sicherzustellen, daß die nach Artikel 7 Absatz 3 lit. a festgelegten Schonzeiten und/oder anderen Verfahren zur Regelung der Nutzung angemessen und so beschaffen sind, daß sie den Bedürfnissen der in Anhang III aufgeführten wandernden Arten gerecht werden.

Bundesrecht Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume

1. Die Vertragsparteien verpflichten sich, bei der Durchführung dieses Übereinkommens

2. Jede Vertragspartei verpflichtet sich

3. Jede Vertragspartei teilt dem Ständigen Ausschuß die Arten mit, die in ihrem Hoheitsgebiet vollen Schutz genießen und nicht in den Anhängen I und II enthalten sind.

Bundesrecht Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume

Die Vertragsparteien können strengere als die nach diesem Übereinkommen vorgesehenen Maßnahmen zur Erhaltung wildlebender Pflanzen und Tiere sowie ihrer natürlichen Lebensräume treffen.

Bundesrecht Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume

1. Für die Zwecke dieses Übereinkommens wird ein Ständiger Ausschuß eingesetzt.

2. Jede Vertragspartei kann durch einen oder mehrere Delegierte im Ständigen Ausschuß vertreten sein. Jede Delegation hat eine Stimme. In ihrem Zuständigkeitsbereich übt die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft ihr Stimmrecht mit einer Stimmenzahl aus, die der Anzahl ihrer Mitgliedstaaten entspricht, die Vertragsparteien dieses Übereinkommens sind; die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft übt ihr Stimmrecht nicht aus, wenn die betreffenden Mitgliedstaaten ihr Stimmrecht ausüben, und umgekehrt.

3. Jeder Mitgliedstaat des Europarats, der nicht Vertragspartei des Übereinkommens ist, kann durch einen Beobachter im Ausschuß vertreten sein.

Der Ständige Ausschuß kann durch einstimmigen Beschluß jeden Nichtmitgliedstaat des Europarats, der nicht Vertragspartei des Übereinkommens ist, einladen, sich durch einen Beobachter auf einer der Tagungen des Ständigen Ausschusses vertreten zu lassen.

Sonstige Gremien oder Organisationen der nachstehenden Kategorien, die auf dem Gebiet des Schutzes, der Erhaltung und der Hege und Nutzung wildlebender Pflanzen und Tiere sowie ihrer Lebensräume fachlich qualifiziert sind

4. Der Ständige Ausschuß wird vom Generalsekretär des Europarats einberufen. Seine erste Tagung findet innerhalb eines Jahres nach dem Tag des Inkrafttretens des Übereinkommens statt. In der Folge tritt er mindestens alle zwei Jahre sowie immer dann zusammen, wenn die Mehrheit der Vertragsparteien dies beantragt.

5. Die Mehrheit der Vertragsparteien kann die Abhaltung einer Tagung des Ständigen Ausschusses beschließen.

6. Vorbehaltlich der Bestimmungen dieses Übereinkommens gibt sich der Ständige Ausschuß eine Geschäftsordnung.

Bundesrecht Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume

1. Der Ständige Ausschuß ist verantwortlich für die Überwachung der Einhaltung dieses Übereinkommens. Er kann insbesondere

2. Zur Wahrnehmung seiner Aufgaben kann der Ständige Ausschuß von sich aus Tagungen von Sachverständigengruppen veranstalten.

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Nach jeder Tagung übermittelt der Ständige Ausschuß dem Ministerkomitee des Europarats einen Bericht über seine Arbeit und die Durchführung des Übereinkommens.

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1. Jede von einer Vertragspartei oder dem Ministerkomitee vorgeschlagene Änderung der Artikel dieses Übereinkommens wird dem Generalsekretär des Europarats übermittelt und von ihm spätestens zwei Monate vor der Tagung des Ständigen Ausschusses an die Mitgliedstaaten des Europarats, jeden Unterzeichner, jede Vertragspartei, jeden nach Artikel 19 zur Unterzeichnung dieses Übereinkommens eingeladenen Staat und jeden nach Artikel 20 zum Beitritt eingeladenen Staat weitergeleitet.

2. Jede nach Absatz 1 vorgeschlagene Änderung wird vom Ständigen Ausschuß geprüft, der

3. Jede Änderung tritt am dreißigsten Tag nach dem Tag in Kraft, an dem alle Vertragsparteien dem Generalsekretär die Annahme dieser Änderung mitgeteilt haben.

4. Die Absätze 1, 2 lit. a und 3 gelten auch für die Annahme neuer Anhänge zu diesem Übereinkommen.

Bundesrecht Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume

1. Jede von einer Vertragspartei oder dem Ministerkomitee vorgeschlagene Änderung der Anhänge dieses Übereinkommens wird dem Generalsekretär des Europarats übermittelt und von ihm spätestens zwei Monate vor der Tagung des Ständigen Ausschusses an die Mitgliedstaaten des Europarats, jeden Unterzeichner, jede Vertragspartei, jeden nach Artikel 19 zur Unterzeichnung dieses Übereinkommens eingeladenen Staat und jeden nach Artikel 20 zum Beitritt eingeladenen Staat weitergeleitet.

2. Jede nach Absatz 1 vorgeschlagene Änderung wird vom Ständigen Ausschuß geprüft, der sie mit Zweidrittelmehrheit der Vertragsparteien beschließen kann. Der beschlossene Wortlaut wird den Vertragsparteien zugeleitet.

3. Sofern nicht ein Drittel der Vertragsparteien Einwände notifiziert hat, tritt eine Änderung für die Vertragsparteien, die keine Einwände notifiziert haben, drei Monate nach der Beschlußfassung durch den Ständigen Ausschuß in Kraft.

Bundesrecht Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume

1. Der Ständige Ausschuß bemüht sich eine gütliche Beilegung jeder Schwierigkeit zu erleichtern, die sich bei der Durchführung dieses Übereinkommens ergibt.

2. Jede Streitigkeit zwischen Vertragsparteien über die Auslegung oder Anwendung dieses Übereinkommens, die nicht nach Absatz 1 oder durch Verhandlungen zwischen den betroffenen Parteien beigelegt worden ist, wird, sofern die betreffenden Parteien nichts anderes vereinbaren, auf Antrag einer dieser Parteien einem Schiedsverfahren unterworfen. Jede Partei bestimmt einen Schiedsrichter, und die beiden Schiedsrichter bestimmen einen dritten Schiedsrichter. Vorbehaltlich des Absatzes 3 gilt folgendes: Hat eine der Parteien drei Monate nach Beantragung eines Schiedsverfahrens noch keinen Schiedsrichter bestimmt, so wird dieser auf Antrag der anderen Partei innerhalb von weiteren drei Monaten vom Präsidenten des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte bestimmt. Können sich die Schiedsrichter innerhalb von drei Monaten nach Bestimmung der ersten beiden Schiedsrichter nicht auf einen dritten Schiedsrichter einigen, so wird das gleiche Verfahren angewendet.

3. Ist in einer Streitigkeit zwischen zwei Vertragsparteien die eine Vertragspartei zugleich Mitgliedstaat der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und diese selbst ebenfalls Vertragspartei, so richtet die andere Vertragspartei den Antrag auf ein Schiedsverfahren sowohl an diesen Staat als auch an die Gemeinschaft; diese notifizieren ihr gemeinsam innerhalb von zwei Monaten nach Eingang des Antrags, ob der Mitgliedstaat oder die Gemeinschaft oder der Mitgliedstaat und die Gemeinschaft gemeinsam Streitpartei sein werden. Erfolgt innerhalb dieser Frist keine solche Notifikation, so gelten der Mitgliedstaat und die Gemeinschaft als eine Streitpartei für die Zwecke der Anwendung der Bestimmungen über die Errichtung und das Verfahren des Schiedsgerichts. Dasselbe gilt, wenn der Mitgliedstaat und die Gemeinschaft gemeinsam als Streitpartei auftreten.

4. Das Schiedsgericht gibt sich eine Verfahrensordnung. Es entscheidet mit Stimmenmehrheit. Sein Schiedsspruch ist endgültig und bindend.

5. Jede Streitpartei übernimmt die Kosten des von ihr bestimmten Schiedsrichters; die Kosten des dritten Schiedsrichters sowie die sonstigen durch das Schiedsverfahren entstehenden Kosten werden von den Parteien zu gleichen Teilen getragen.

Bundesrecht Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume

1. Dieses Übereinkommen liegt für die Mitgliedstaaten des Europarats, für Nichtmitgliedstaaten, die sich an der Ausarbeitung des Übereinkommens beteiligt haben, und für die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft zur Unterzeichnung auf.

Bis zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Übereinkommens liegt es auch für jeden anderen vom Ministerkomitee dazu eingeladenen Staat zur Unterzeichnung auf.

Das Übereinkommen bedarf der Ratifikation, Annahme oder Genehmigung. Die Ratifikations-, Annahme- oder Genehmigungsurkunden werden beim Generalsekretär des Europarats hinterlegt.

2. Das Übereinkommen tritt am ersten Tag des Monats in Kraft, der auf einen Zeitabschnitt von drei Monaten nach dem Tag folgt, an dem fünf Staaten, darunter mindestens vier Mitgliedstaaten des Europarats, nach Absatz 1 ihre Zustimmung ausgedrückt haben, durch das Übereinkommen gebunden zu sein.

3. Für jeden Unterzeichnerstaat oder die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft, die später ihre Zustimmung ausdrücken, durch das Übereinkommen gebunden zu sein, tritt es am ersten Tag des Monats in Kraft, der auf einen Zeitabschnitt von drei Monaten nach Hinterlegung der Ratifikations-, Annahme- oder Genehmigungsurkunde folgt.

Bundesrecht Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume

1. Nach Inkrafttreten dieses Übereinkommens kann das Ministerkomitee des Europarats nach Konsultation der Vertragsparteien jeden Nichtmitgliedstaat des Rates, der nach Artikel 19 zur Unterzeichnung eingeladen worden ist, dies jedoch noch nicht getan hat, sowie jeden anderen Nichtmitgliedstaat einladen, dem Übereinkommen beizutreten.

2. Für jeden beitretenden Staat tritt das Übereinkommen am ersten Tag des Monats in Kraft, der auf einen Zeitabschnitt von drei Monaten nach Hinterlegung der Beitrittsurkunde beim Generalsekretär des Europarats folgt.

Bundesrecht Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume

1. Jeder Staat kann bei der Unterzeichnung oder bei der Hinterlegung seiner Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunde einzelne oder mehrere Hoheitsgebiete bezeichnen, auf die dieses Übereinkommen Anwendung findet.

2. Jede Vertragspartei kann bei der Hinterlegung ihrer Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunde oder jederzeit danach durch eine an den Generalsekretär des Europarats gerichtete Erklärung die Anwendung dieses Übereinkommens auf jedes weitere in der Erklärung bezeichnete Hoheitsgebiet erstrecken, dessen internationale Beziehungen sie wahrnimmt oder für das sie Vereinbarungen treffen kann.

3. Jede nach Absatz 2 abgegebene Erklärung kann in bezug auf jedes darin genannte Hoheitsgebiet durch eine an den Generalsekretär gerichtete Notifikation zurückgenommen werden. Die Zurücknahme wird am ersten Tag des Monats wirksam, der auf einen Zeitabschnitt von sechs Monaten nach Eingang der Notifikation beim Generalsekretär folgt.

Bundesrecht Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume

1. Jeder Staat kann bei der Unterzeichnung oder bei der Hinterlegung seiner Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunde einen oder mehrere Vorbehalte in bezug auf bestimmte in den Anhängen I bis III aufgeführte Arten und/oder für bestimmte in dem oder den Vorbehalten genannte Arten in bezug auf bestimmte in Anhang IV aufgeführte Mittel oder Methoden des Tötens, Fangens oder der sonstigen Nutzung machen. Vorbehalte allgemeiner Art sind nicht zulässig.

2. Jede Vertragspartei, welche die Anwendung dieses Übereinkommens auf ein Hoheitsgebiet ausdehnt, das in der in Artikel 21 Absatz 2 bezeichneten Erklärung genannt ist, kann für das betreffende Hoheitsgebiet einen oder mehrere Vorbehalte nach Maßgabe des Absatzes 1 machen.

3. Sonstige Vorbehalte sind nicht zulässig.

4. Jede Vertragspartei, die einen Vorbehalt nach den Absätzen 1 und 2 gemacht hat, kann diesen durch eine an den Generalsekretär des Europarats gerichtete Notifikation ganz oder teilweise zurücknehmen Die Zurücknahme wird mit dem Eingang der Notifikation beim Generalsekretär wirksam.

Bundesrecht Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume

1. Jede Vertragspartei kann dieses Übereinkommen jederzeit durch eine an den Generalsekretär des Europarats gerichtete Notifikation kündigen.

2. Die Kündigung wird am ersten Tag des Monats wirksam, der auf einen Zeitabschnitt von sechs Monaten nach Eingang der Notifikation beim Generalsekretär folgt.

Bundesrecht Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume

Der Generalsekretär des Europarats notifiziert den Mitgliedstaaten des Europarats, jedem Unterzeichnerstaat, der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, sofern sie Unterzeichner dieses Übereinkommens ist, und jeder Vertragspartei

Zu Urkund dessen haben die hierzu gehörig befugten Unterzeichneten dieses Übereinkommen unterschrieben.

Geschehen zu Bern, am 19. September 1979 in englischer und französischer Sprache, wobei jeder Wortlaut gleichermaßen verbindlich ist, in einer Urschrift, die im Archiv des Europarats hinterlegt wird. Der Generalsekretär des Europarats übermittelt jedem Mitgliedstaat des Europarats, jedem Unterzeichnerstaat, der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, sofern sie Unterzeichner ist, sowie jedem Staat, der zur Unterzeichnung dieses Übereinkommens oder zum Beitritt zu diesem Übereinkommen eingeladen worden ist, beglaubigte Abschriften.

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