Wildökologische Raumplanungsverordnung
Inhaltsübersicht (9)
Gesetzestext (9 Artikel)
Salzburg
N1199711784U
VfGH-Feststellung einer Verfassungswidrigkeit
Gemäß Art. 140 Abs. 4 und 5 B-VG und gemäß §§ 64 Abs. 2 und 65 des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, BGBl. Nr. 85, wird kundgemacht
Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 4. März 1989, G 232, 233/88-6, dem Bundeskanzler zugestellt am 13. April 1989, ausgesprochen, daß im § 26 Abs. 3 Z 3 des Gehaltsgesetzes 1956, BGBl. Nr. 54, in der Fassung der 41. Gehaltsgesetz-Novelle, BGBl. Nr. 656/1983, die erste der beiden Wortfolgen „innerhalb von 6 Monaten'', die Wortfolge „das das erste Lebensjahr noch nicht vollendet hat und'' sowie das Wort „solchen'' verfassungswidrig waren.
Entsprechend den natürlichen und künstlichen Begrenzungen der Lebensräume der jeweiligen Wildart werden folgende Wildräume festgelegt
A. Für Rotwild
B. Für Gamswild
Das Landesgebiet wird in folgende Wildregionen eingeteilt
1. Hohe Tauern West (Pinzgau Südwest)
1.1 Krimml
1.2 Sulzbachtäler - Habach - Hollersbach
1.3 Felbertal - Stubachtal
1.4 Mühlbach
2. Hohe Tauern Ost (Pinzgau Südost - Gastein West)
2.1 Kaprun - Fusch
2.2 Rauris
2.3 Gastein West
3. Schieferalpen (Pinzgau Mitte)
3.1 Paß Thurn
3.2 Pinzgauer Schieferalpen West
3.3 Pinzgauer Schieferalpen Ost
4. Steinberge (Pinzgau Nord)
4.1 Loferer und Leoganger Steinberge
4.2 Unkental
4.3 Reiter Steinberge - Weißbach
5. Dientener Grasberge - Steinernes Meer
5.1 Steinernes Meer - Hundstein
5.2 Schneeberg - Hochglocker - Hochkeil
5.3 Blühnbach - Imlau
5.4 Tennengau West (Bluntau - Roßfeld - Gutratberg)
6. Pongau Südwest - Lungau West
6.1 Gastein Ost - Anlauftal
6.2 Großarltal
6.3 Kleinarltal
6.4 Hochgründeck - Blümeck
6.5 Oberes Murtal - Zederhaustal Südwest
7. Nockberge (Lungau Süd)
7.1 St Margarethen - Unternberg - Ramingstein
8. Niedere Tauern - Gstoder
8.1 Flachau - Zauchtal
8.2 Taurachtal - Forstautal
8.3 Zederhaustal Sonnseite
8.4 Twenger Tal - Lantschfeld
8.5 Weißpriachtal - Lignitztal
8.6 Göriachtal - Lessachtal - Überling - Lasaberg - Sauerfeld - Gstoder
9. Gerzkopf
9.1 Annaberg - Neubachtal - Gosaukamm
9.2 Lammertal - St Martin - Fritzbachtal - Roßbrand - Dachstein
9.3 Südwestliches Tennengebirge - Pfarrwerfen - Werfenweng
10. Osterhorn - Schafberg
10.1 Aubach - Lienbach - Rigausbach - Rußbachtal
10.2 Taugl - Mörtlbach - Wiesbachtal (St Koloman - Gaißau)
10.3 Nördliches Tennengebirge - Schwarzerberg (Scheffau - Abtenau)
10.4 Strobl - St Gilgen - Schafberg - Fuschl
10.5 Hintersee
10.6 Thalgau - Hof - Plainfeld
10.7 Elsbethen - Schwarzenberg - Gaisberg - Koppl - Ebenau
11. Untersberg
11.1 Untersberg
12. Nördlicher Flachgau
12.1 Anthering - Bergheim - Elixhausen
12.2 St Georgen - Bürmoos - Lamprechtshausen - Dorfbeuern
12.3 Göming - Weitwörth - Nußdorf
12.4 Seekirchen - Schleedorf - Mattsee
12.5 Hallwang - Eugendorf
12.6 Straßwalchen - Köstendorf - Neumarkt - Henndorf
12.7 Obertrum - Seeham - Berndorf
12.8 Stadt Salzburg
Für die im § 1 festgelegten Wildräume werden entsprechend der unterschiedlichen Eignung der Gebiete als Lebensraum von Rot- oder Gamswild Kernzonen, Randzonen und Freizonen festgelegt.
Die Grenzen der in den §§ 1 bis 3 genannten Wildräume, Wildregionen und Wildbehandlungszonen sind in Lageplänen im Maßstab 1 : 50.000 sowie in zwei Übersichtskarten im Maßstab 1 : 165.000 festgelegt. Diese Pläne und Übersichtskarten sind ein wesentlicher Inhalt dieser Verordnung. Sie liegen während der für den Parteienverkehr betimmten Amtsstunden (§ 13 Abs. 5 AVG) beim Amt der Salzburger Landesregierung, bei den Bezirkshauptmannschaften und beim Magistrat Salzburg zur allgemeinen Einsicht auf.
Diese Verordnung tritt mit 1. Jänner 1998 in Kraft.
(1) In Abänderung der bisherigen Festlegung als Freizonen sind jeweils Rotwildrandzonen
(2) Die einen Bestandteil der Verordnung LGBl Nr 13/2000 bildenden Blätter Nr 124 bis 126 mit Lageplan und Übersichtskarten, in denen die Änderungen gemäß Abs 1 enthalten sind, sind in jene Plansätze einzufügen, die bei den im § 4 letzter Satz genannten Stellen aufliegen.
(3) Die Abs 1 und 2 treten mit 1. Jänner 2000 in Kraft.
(4) Die bestehenden Festlegungen werden wie folgt geändert
(5) Die einen Bestandteil der Verordnung LGBl Nr 117/2000 bildenden Blätter Nr 93 bis 95, 124 bis 126, 155 und 156 mit Lageplan und Übersichtskarten, in denen die Änderungen gemäß Abs 1 enthalten sind, sind in jene Plansätze einzufügen, die bei den im § 4 letzter Satz genannten Stellen aufliegen.
(6) Die Abs 4 und 5 treten mit 1. Jänner 2001 in Kraft.
(7) Die bestehenden Festlegungen werden geändert wie folgt
(8) Die einen Bestandteil der Verordnung LGBl Nr 114/2001 bildenden Blätter Nr 92 – Lofer Gamswild, 93 – Reichenhall Gamswild, 121 – Neukirchen Gamswild, 122 – Kitzbühel Gamswild, 123 – Zell am See Gamswild, 124 – Saalfelden Gamswild, 151 – Krimml Gamswild, 152 – Matrei Gamswild, 152 – Matrei Rotwild, 153 – Großglockner Gamswild, 153 – Großglockner Rotwild, 154 - Rauris Gamswild, 154 - Rauris Rotwild, 155 - Bad Hofgastein Gamswild und 155 - Bad Hofgastein Rotwild, mit Lageplan und Übersichtskarten, in denen die Änderungen gemäß Abs 7 enthalten sind, sind in jene Plansätze einzufügen, die bei den im § 4 letzter Satz genannten Stellen aufliegen.
(9) Die Abs 7 und 8 treten mit 1. Jänner 2002 in Kraft.
(10) Die bestehenden Festlegungen werden wie folgt geändert
(11) Die einen Bestandteil der Verordnung LGBl Nr 5/2002 bildenden Blätter Nr 94 Hallein - Gamswild, 94 Hallein - Rotwild, 64 Straßwalchen - Rotwild, 124 Saalfelden - Gamswild, 64 Straßwalchen - Gamswild, 63 Salzburg - Rotwild, mit Lageplan und Übersichtskarten, in denen die Änderungen gemäß Abs 10 enthalten sind, sind in jene Plansätze einzufügen, die bei den im § 4 letzter Satz genannten Stellen aufliegen.
(12) Die Abs 10 und 11 und § 2 in der Fassung der Verordnung LGBl Nr 5/2002 treten mit 15. Februar 2002 in Kraft.
(13) Die bestehenden Festlegungen werden wie folgt geändert
(14) Die einen Bestandteil der Verordnung LGBl Nr 30/2007 bildenden Blätter Nr 94 (Hallein - Rotwild), 95 (St Wolfgang im Salzkammergut - Gamswild), 121 (Neukirchen am Großvenediger - Gamswild), 126 (Radstadt - Gamswild), 151 (Krimml - Gamswild), Nr 158 (Stadl an der Mur - Gamswild) und Nr 158 (Stadl an der Mur - Rotwild) mit Lageplan und Übersichtskarten, in denen die Änderungen gemäß Abs 13 enthalten sind, sind in jene Plansätze einzufügen, die bei den im § 4 letzter Satz genannten Stellen aufliegen.
(15) Die Abs 13 und 14 in der Fassung der Verordnung LGBl Nr 30/2007 treten mit 1. Mai 2007 in Kraft.
(16) Im Rotwildraum 5 werden die bestehenden Festlegungen wie folgt geändert
Die bisher als Rotwildfreizone festgelegten, südlich des Mühlbaches gelegenen Jagdgebietsteile der Gemeinschaftsjagd Mühlbach-Ost (Jagdgebietsnummer 4069) und der Gemeinschaftsjagd Haidberg-Gainfeld (Jagdgebietsnummer 4070) sind Rotwildrandzonen.
(17) Die einen Bestandteil der Verordnung LGBl Nr 22/2013 bildende Übersichtskarte und Blatt Nr 125 Bischofshofen – Rotwild, in denen die Änderungen gemäß Abs 16 enthalten sind, sind in jene Plansätze einzufügen, die bei den im § 4 letzter Satz genannten Stellen aufliegen.
(18) Die Abs 16 und 17 in der Fassung der Verordnung LGBl Nr 22/2013 treten mit 23. März 2013 in Kraft.
(19) Die bestehenden Festlegungen werden wie folgt geändert
(20) Die einen Bestandteil der Verordnung LGBl Nr 23/2021 bildenden Übersichtskarten und Blätter Nr 63 (Salzburg – Gamswild), 64 (Straßwalchen – Gamswild), 93 (Bad Reichenhall – Gamswild), 94 (Hallein – Gamswild), 94 (Hallein – Rotwild), 95 (St. Wolfgang im Salzkammergut – Gamswild), 95 (St. Wolfgang im Salzkammergut – Rotwild), 121 (Neukirchen am Großvenediger – Gamswild), 122 (Kitzbühel – Gamswild), 123 (Zell am See – Gamswild), 123 (Zell am See – Rotwild), 124 (Saalfelden am Steinernen Meer – Gamswild), 124 (Saalfelden am Steinernen Meer – Rotwild), 125 (Bischofshofen – Gamswild), 125 (Bischofshofen – Rotwild), 126 (Radstadt – Gamswild), 151 (Krimml – Gamswild) und 157 (Tamsweg – Gamswild), in denen die Änderungen gemäß Abs 19 enthalten sind, sind in jene Plansätze einzufügen, die bei den im § 4 letzter Satz genannten Stellen aufliegen.
(21) Die Abs 19 und 20 sowie § 1 Abschnitt B in der Fassung der Verordnung LGBl Nr 23/2021 treten mit 9. März 2021 in Kraft.
(22) Die bestehenden Festlegungen werden wie folgt geändert
Das neu gebildete Eigenjagdgebiet Hagengebirge Nord (Jagdgebietsnummer 2015) wird der Wildregion 5.4 zugeordnet.
(23) Die einen Bestandteil der Verordnung LGBl Nr 126/2025 bildenden Übersichtskarte und Blatt Nr 94 Hallein, in denen die Änderungen gemäß Abs 22 enthalten sind, sind in jene Plansätze einzufügen, die bei den im § 4 letzter Satz genannten Stellen aufliegen.
(24) Die Abs 22 und 23 in der Fassung der Verordnung LGBl Nr 126/2025 treten mit 1. Jänner 2026 in Kraft.