Permanent Residency Revocation Over Drug Offenses and Proportionality of Deportation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe administrative court reviewed the case of a person born in the country who had accrued over five years in prison sentences between 1989 and 2010, primarily due to drug-related offenses, and faced revocation of their permanent residency permit under the Free Movement of Persons Agreement. The court acknowledged the high probability of future criminal activity stemming from drug addiction but ultimately overturned the revocation, reasoning that such a measure would be disproportionate because the nearly 44-year-old appellant had never lived in their country of origin, had minimal ties there, and all close family resided in the country, making re-establishment in the home country virtually impossible given their limited vocational qualifications and employment history outside protected frameworks.
Legislator-Regeste
AmtlichNiederlassungsbewilligung EG/EFTA (Widerruf) | Niederlassungsbewilligung EG/EFTA (Widerruf): Der 1969 in der Schweiz geborene Beschwerdeführer wurde in der Zeit zwischen 1989 und 2010 zu Gefängnis- und Freiheitsstrafen von etwas über fünf Jahren verurteilt. Die Taten standen allesamt im Zusammenhang mit seiner Drogensucht. Auch wenn davon ausgegangen werden muss, dass der drogensüchtige Beschwerdeführer wieder straffällig werden wird, kann die Niederlassungsbewilligung vorliegend nicht widerrufen werden, weil eine solche Massnahme nicht verhältnismässig wäre. Der knapp 44-jährige, gesundheitlich angeschlagene, Beschwerdeführer hat nie in seinem Heimatland Spanien gelebt und auch kaum noch Verwandte dort. Sämtliche näheren Angehörigen, zu denen der Beschwerdeführer regelmässig Kontakt unterhält, d.h. Mutter und Schwester sowie deren Familie, leben in der Schweiz und sind hier gut integriert. Auch dürfte es für den Beschwerdeführer faktisch unmöglich sein, sich in Spanien eine neue wirtschaftliche Existenz aufzubauen; er hat lediglich eine Anlehre zum Topfpflanzengärtner absolviert und seit Jahren nicht mehr ausserhalb eines geschützten Rahmens gearbeitet. Bewilligung des URB-Gesuchs. Gutheissung der Beschwerde.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis provision regarding the right to respect for private and family life was considered in granting the appeal against the revocation.
This provision regarding limitations on the right to respect for private and family life was considered in granting the appeal against the revocation.
This provision of the Free Movement of Persons Agreement was considered in granting the appeal against the revocation.
This provision of Annex I of the Free Movement of Persons Agreement was considered in granting the appeal against the revocation.
This provision of the Ordinance on the Entry and Residence of Foreigners was considered in granting the appeal against the revocation.
Although cited, the substantive ground for the decision appears to rest on proportionality related to Art. 8 EMRK, but this article regarding revocation was subject to the Court's balancing exercise.
Although cited, the substantive ground for the decision appears to rest on proportionality related to Art. 8 EMRK, but this article regarding revocation was subject to the Court's balancing exercise.
Although cited, the substantive ground for the decision appears to rest on proportionality related to Art. 8 EMRK, but this article regarding revocation was subject to the Court's balancing exercise.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2012.00556
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2012.00556 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 13.03.2013 · Spruchkörper: · 2. Abteilung/2. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Ausländerrecht · Betreff: · Niederlassungsbewilligung EG/EFTA (Widerruf) · Niederlassungsbewilligung EG/EFTA (Widerruf):
Der 1969 in der Schweiz geborene Beschwerdeführer wurde in der Zeit zwischen 1989 und 2010 zu Gefängnis- und Freiheitsstrafen von etwas über fünf Jahren verurteilt. Die Taten standen allesamt im Zusammenhang mit seiner Drogensucht. Auch wenn davon ausgegangen werden muss, dass der drogensüchtige Beschwerdeführer wieder straffällig werden wird, kann die Niederlassungsbewilligung vorliegend nicht widerrufen werden, weil eine solche Massnahme nicht verhältnismässig wäre. Der knapp 44-jährige, gesundheitlich angeschlagene, Beschwerdeführer hat nie in seinem Heimatland Spanien gelebt und auch kaum noch Verwandte dort.
Sämtliche näheren Angehörigen, zu denen der Beschwerdeführer regelmässig Kontakt unterhält, d.h. Mutter und Schwester sowie deren Familie, leben in der Schweiz und sind hier gut integriert. Auch dürfte es für den Beschwerdeführer faktisch unmöglich sein, sich in Spanien eine neue wirtschaftliche Existenz aufzubauen; er hat lediglich eine Anlehre zum Topfpflanzengärtner absolviert und seit Jahren nicht mehr ausserhalb eines geschützten Rahmens gearbeitet. Bewilligung des URB-Gesuchs.
Gutheissung der Beschwerde. · --- · Stichworte: · BETÄUBUNGSMITTELDELIKT FREIZÜGIGKEITSABKOMMEN (FZA) NIEDERLASSUNGSBEWILLIGUNG VERHÄLTNISMÄSSIGKEIT WIDERRUF DER NIEDERLASSUNGSBEWILLIGUNG ZWEITE GENERATION · Rechtsnormen: · Art. 2 Abs. 2 AuG Art. 62 lit. b AuG Art. 63 Abs. 1 lit. b AuG Art. 63 Abs. 2 AuG Art. 8 Abs. 1 EMRK Art. 8 Abs. 2 EMRK Art. 2 Abs. 1 FZA Art. 2 Abs. 1 Anhang I FZA Art. 5 Anhang I FZA Art. 5 VEP Art. 23 Abs. 2 VEP · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 2