Appeal Dismissed: Expired Residence Permit Based on Marriage; New Grounds Raised Late
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court declined to rule on a request for a residence permit based on a new cohabitation relationship and the birth of a child, as these grounds were raised for the first time on appeal. The court confirmed that the appellant's derived right to reside, initially based on marriage to a Swiss citizen, had expired due to an undisputed separation of nearly two years, signifying the dissolution of the family unit. Furthermore, because the marriage lasted less than three years, the exception under Art. 50 para. 1 lit. a of the Foreign Nationals Act did not apply, and there was no compelling reason under Art. 50 para. 1 lit. b as the appellant, as a recognized political refugee, held a valid residence permit for Italy, making resettlement there possible and reasonable, thus dismissing the appeal to the extent it was considered.
Legislator-Regeste
AmtlichAufenthaltsbewilligung | Aufenthaltsbewilligung: Soweit der Beschwerdeführer erstmals mit der Beschwerde die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung gestützt auf seine neue Konkubinatsbeziehung mit einer deutschen Staatsangehörigen sowie auf seine Beziehung zu seinem im Juli 2012 geborenen Sohn beantragt, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten (E. 1.2). Vorliegend hat der Beschwerdeführer eine Aufenthaltsbewilligung als Ehemann einer Schweizerin erhalten. Die Eheleute leben unbestritten seit knapp zwei Jahren getrennt, weshalb von einer definitiven Trennung und der Auflösung der Familiengemeinschaft auszugehen ist, sodass das abgeleitete Aufenthaltsrecht des Beschwerdeführers erloschen ist (E. 2.1). Weil die eheliche Gemeinschaft unbestritten keine drei Jahre gedauert hat, gelangt auch Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG nicht zur Anwendung. Auch fehlt es an einem wichtigen Grund im Sinn von Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG, da der Beschwerdeführer als anerkannter politischer Flüchtling über eine Aufenthaltsbewilligung für Italien, gültig bis November 2013, verfügt und es ihm deshalb möglich und zumutbar ist, sich in Italien niederzulassen (E. 2.2). Der Beschwerdeführer kann sich auch nicht auf das FZA berufen, da er kein italienischer Staatsangehöriger ist und von Italien anerkannte Flüchtlinge nicht italienischen Staatsangehörigen gleichgestellt werden (E. 3). Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten wird.
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KI-generiertCited because the condition for its application (marriage lasting three years) was not met.
Cited because the court found that no important reason existed for the continuation of the stay.
This provision, cited in the dispositive (though not explicitly in the provided snippet's reasoning summary, it is the standard procedural article for costs in this context, implied by the context of rejecting the appeal), would usually be included if the dispositive ordered costs based on it, but since the explicit dispositive orders are not fully shown, I must rely only on explicitly cited provisions in the reasoning summary that relate to the final ruling, which are the substantive ones above. However, looking closely at the provided text, the explicit citation list under 'Rechtsnormen' is likely comprehensive, and the final orders are only summarized as 'Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten wird.' Since no specific cost/procedural article is explicitly named in the *dispositive summary* itself (like Art. 66 VRG), I must strictly follow the rule: only include what is explicitly cited in the final orders. As the final orders are not verbatim shown, and only substantive reasons are detailed in the summary, I will only include the substantive rules leading to the dismissal.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2012.00447
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2012.00447 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 31.10.2012 · Spruchkörper: · 2. Abteilung/2. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Ausländerrecht · Betreff: · Aufenthaltsbewilligung · Aufenthaltsbewilligung: Soweit der Beschwerdeführer erstmals mit der Beschwerde die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung gestützt auf seine neue Konkubinatsbeziehung mit einer deutschen Staatsangehörigen sowie auf seine Beziehung zu seinem im Juli 2012 geborenen Sohn beantragt, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten (E. 1.2).
Vorliegend hat der Beschwerdeführer eine Aufenthaltsbewilligung als Ehemann einer Schweizerin erhalten. Die Eheleute leben unbestritten seit knapp zwei Jahren getrennt, weshalb von einer definitiven Trennung und der Auflösung der Familiengemeinschaft auszugehen ist, sodass das abgeleitete Aufenthaltsrecht des Beschwerdeführers erloschen ist (E. 2.1). Weil die eheliche Gemeinschaft unbestritten keine drei Jahre gedauert hat, gelangt auch Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG nicht zur Anwendung. Auch fehlt es an einem wichtigen Grund im Sinn von Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG, da der Beschwerdeführer als anerkannter politischer Flüchtling über eine Aufenthaltsbewilligung für Italien, gültig bis November 2013, verfügt und es ihm deshalb möglich und zumutbar ist, sich in Italien niederzulassen (E. 2.2).
Der Beschwerdeführer kann sich auch nicht auf das FZA berufen, da er kein italienischer Staatsangehöriger ist und von Italien anerkannte Flüchtlinge nicht italienischen Staatsangehörigen gleichgestellt werden (E. 3). Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten wird. · --- · Stichworte: · AUFENTHALTSBERECHTIGUNG AUFENTHALTSBEWILLIGUNG FAMILIENGEMEINSCHAFT FLÜCHTLING FREIZÜGIGKEITSABKOMMEN (FZA) TRENNUNG · Rechtsnormen: · Art. 50 AsylG Art. 3 AuG Art. 42 AuG Art. 49 AuG Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG Art. 83 Abs. 2 AuG Art. 96 Abs. 1 AuG Art. 2 VEV Art. 4 VEV § 16 Abs. 1 VRG Art. 54 VZAE · Publikationen:
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