Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VB.2012.00146 • VG ZH VB.2012.00146 KI-generiert

Claimant v. Social Assistance Office Regarding Integration Allowances and Disclosure of Internal Directive

Geschäftsnummer VB.2012.00146
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

A litigant filed a complaint with the Administrative Court seeking an order compelling a social assistance office to pay integration allowances and to disclose whether an internal directive prevented their payment to new recipients, arguing the municipality unlawfully refused an arrangement. The court held that an alleged refusal to issue a directive should ordinarily be appealed to the district council as the first instance; however, since the refusal to act complaint is not time-bound, transferring the matter was not strictly necessary. Crucially, the court ruled that it could only rule on matters already subject to the challenged decision, thus refusing to consider the novel request for disclosure of internal instructions made for the first time at the administrative court level, but ultimately upheld the social assistance office's discretion in awarding the allowances from the time the claimant began additional employment rather than the initial support period.

Legislator-Regeste

Amtlich

Sozialhilfe | Sozialhilfe: Auszahlung von Integrationszulagen (IZU). Das unrechtmässige Verweigern einer Anordnung durch eine Gemeinde ist zunächst an den zuständigen Bezirksrat als Rekursinstanz weiterzuziehen. Das Verwaltungsgericht ist vorliegend zur Beurteilung der Rechtsverweigerungsbeschwerde nicht zuständig (E. 1.2). Die Rechtsverweigerungsbeschwerde ist jedoch nicht fristgebunden, weshalb eine Überweisung an den Bezirksrat in diesem Fall nicht zwingend erforderlich ist (E. 1.3). Gegenstand eines Rechtsmittelverfahrens kann nur sein, was bereits Gegenstand des angefochtenen Entscheids war bzw. nach richtiger Gesetzesanwendung hätte sein sollen. Auf den vor Verwaltungsgericht erstmals erhobenen Antrag, das Sozialzentrum sei anzuweisen, schriftlich darüber Auskunft zu geben, ob eine interne Weisung bestehe, die besage, dass an beim Intake anhängige Sozialhilfebezüger keine IZU ausgerichtet werde, ist folglich nicht einzutreten (E. 2.1). Da der zuständigen Sozialarbeiterin bekannt war, dass der Beschwerdeführer einer ehrenamtlichen Arbeit nachging, bedurfte es für die Abklärung betreffend IZU keines speziellen Antrags mehr. Der Beschwerdeführer nahm aber erst im April 2010 eine zusätzliche Arbeit in der Personalvermittlung auf. Dass das Sozialzentrum ihm die Integrationszulagen erst ab diesem Zeitpunkt und nicht bereits im ersten Monat des Unterstützungszeitraums ausbezahlt hat, ist angesichts des grossen Ermessensspielraums der Sozialbehörde nicht zu beanstanden (E. 3) Abweisung der Beschwerde, soweit Eintreten.

Schlagwörter

KI-generiert
Sozialhilfebezüger Verwaltungsbeschwerde Eingliederung in den Arbeitsprozess Richtlinie sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit Zahlungsbefehl

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
§ 10 SHG

The court applied this provision concerning the decision on the merits regarding the payment of integration supplements (IZU).

§ 8 SHG

The court implicitly used this provision regarding the general entitlement to social assistance when assessing the entitlement to IZU.

§ 19b Abs. II lit. c VRG

This provision governs the conditions under which the Administrative Court has jurisdiction, relevant for the inadmissibility ruling regarding the scope of the complaint.

§ 5 Abs. II VRG

This procedural provision was relevant to the court's determination on entering the case concerning the subject matter of the appeal.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2012.00146

--- · --- · --- · --- · --- · [Standard Suche](/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm) · [Erweiterte Suche](/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm) · [Hilfe](/findinfo/help/index.htm)

[Druckansicht](/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=211766&W10_KEY=13317107&nTrefferzeile=1&Template=standard/results/printviewdocument.fiw)

--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2012.00146 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 27.04.2012 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/Einzelrichter · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Fürsorgerecht · Betreff: · Sozialhilfe · Sozialhilfe: Auszahlung von Integrationszulagen (IZU). Das unrechtmässige Verweigern einer Anordnung durch eine Gemeinde ist zunächst an den zuständigen Bezirksrat als Rekursinstanz weiterzuziehen. Das Verwaltungsgericht ist vorliegend zur Beurteilung der Rechtsverweigerungsbeschwerde nicht zuständig (E. 1.2).

Die Rechtsverweigerungsbeschwerde ist jedoch nicht fristgebunden, weshalb eine Überweisung an den Bezirksrat in diesem Fall nicht zwingend erforderlich ist (E. 1.3). Gegenstand eines Rechtsmittelverfahrens kann nur sein, was bereits Gegenstand des angefochtenen Entscheids war bzw. nach richtiger Gesetzesanwendung hätte sein sollen. Auf den vor Verwaltungsgericht erstmals erhobenen Antrag, das Sozialzentrum sei anzuweisen, schriftlich darüber Auskunft zu geben, ob eine interne Weisung bestehe, die besage, dass an beim Intake anhängige Sozialhilfebezüger keine IZU ausgerichtet werde, ist folglich nicht einzutreten (E. 2.1).

Da der zuständigen Sozialarbeiterin bekannt war, dass der Beschwerdeführer einer ehrenamtlichen Arbeit nachging, bedurfte es für die Abklärung betreffend IZU keines speziellen Antrags mehr. Der Beschwerdeführer nahm aber erst im April 2010 eine zusätzliche Arbeit in der Personalvermittlung auf. Dass das Sozialzentrum ihm die Integrationszulagen erst ab diesem Zeitpunkt und nicht bereits im ersten Monat des Unterstützungszeitraums ausbezahlt hat, ist angesichts des grossen Ermessensspielraums der Sozialbehörde nicht zu beanstanden (E.

3) Abweisung der Beschwerde, soweit Eintreten. · --- · Stichworte: · EMPFANG INTEGRATIONSZULAGE RECHTSVERWEIGERUNG RECHTSVERWEIGERUNGSBESCHWERDE SOZIALHILFE STREITGEGENSTAND TREU UND GLAUBEN ÜBERWEISUNG ÜBERWEISUNGSPFLICHT WIRTSCHAFTLICHE HILFE ZUSTÄNDIGKEIT · Rechtsnormen: · § 8 SHG § 10 SHG § 5 Abs. II VRG § 19b Abs. II lit. c VRG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 4