Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VB.2012.00143 • VG ZH VB.2012.00143 KI-generiert

Wildlife Permit Jurisdiction and Mootness Appeal

Geschäftsnummer VB.2012.00143
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The court addressed an appeal concerning a commercial wildlife holding permit for birds of prey, where the appellant challenged the administrative assessment for the permit and the territorial jurisdiction of the issuing authority. The court declined to rule on the permit assessment since the permit was granted as requested, and dismissed the appeal as moot regarding the jurisdiction challenge because the permit had expired during the appeal process, finding no basis to waive the current legal interest requirement. Furthermore, the court summarily reviewed the jurisdictional objections to assess the legality of procedural costs, reasoning that where an animal keeper alternates holding locations across cantons, inter-cantonal coordination via an exchange of opinions is permissible and reasonable, thereby upholding the agreement assigning administrative responsibility to the veterinary office in the canton where the keeper resided and kept the animals, leading to the dismissal of the appeal insofar as it was not rendered moot.

Legislator-Regeste

Amtlich

Wildtierhaltebewilligung | Gewerbsmässige Haltung von Greifvögeln. Soweit der Beschwerdeführer die behördliche Beurteilung der Voraussetzungen für eine gewerbliche Wildtierhaltebewilligung beanstandet, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten, da die Bewilligung gesuchsgemäss erteilt wurde (E. 1.2). Abschreibung des Verfahrens wegen Gegenstandslosigkeit, soweit der Beschwerdeführer die örtliche Zuständigkeit der Bewilligungsbehörde rügt: Die befristet erteilte Wildtierhaltebewilligung ist im Verlauf des Beschwerdeverfahrens abgelaufen und es liegen keine Gründe vor, auf das Legitimationserfordernis des aktuellen Rechtsschutzinteresses ausnahmsweise zu verzichten (E. 1.3). Nichteintreten in Bezug auf zwei aufsichtsrechtliche Begehren (E. 1.4). Die Zuständigkeitsrügen des Beschwerdeführers sind summarisch zu prüfen, um die Rechtmässigkeit der erstinstanzlich auferlegten Bewilligungs- und Verfahrenskosten zu beurteilen (E. 2.2). Das Tierschutzrecht regelt nicht, welche kantonale Behörde für die Erteilung einer Wildtierhaltebewilligung zuständig ist, wenn die gesuchstellende Person ihre Greifvögel abwechslungsweise in verschiedenen Kantonen hält und die Bewilligungserteilung eine gesamtheitliche Betrachtung der Situation erfordert (E. 2.3). In einem solchen Fall ist es sinnvoll und zulässig, wenn die betroffenen Behörden das Bewilligungsverfahren im Rahmen eines Meinungsaustauschs koordinieren (E. 2.4). Den Behörden ist dabei ein grosses Ermessen einzuräumen. Im vorliegenden Fall ist nicht zu beanstanden, dass sich die Thurgauer und Zürcher Tierschutzbehörden darauf einigten, dass die administrative Zuständigkeit dem Zürcher Veterinäramt obliege, zumal sachliche Gründe (Haltestandort, Geschäfts- und Wohnsitz des Beschwerdeführers) für eine solche Lösung sprechen (E. 2.5). Abweisung, soweit auf die Beschwerde einzutreten und das Verfahren nicht als gegenstandslos geworden abzuschreiben ist.

Schlagwörter

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örtliche Zuständigkeit Rechtsgutachten Verwaltungsbehörde Jagdregal Verfahrensrügen naturschutzrechtliche Bewilligung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 94 Abs. II TSchV

This provision appears to be related to the substantive issue that the court decided not to rule upon based on inadmissibility/lapse.

Art. 94 Abs. III TSchV

This provision appears to be related to the substantive issue that the court decided not to rule upon based on inadmissibility/lapse.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2012.00143

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2012.00143 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 31.05.2012 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/3. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Übriges Verwaltungsrecht · Betreff: · Wildtierhaltebewilligung · Gewerbsmässige Haltung von Greifvögeln. Soweit der Beschwerdeführer die behördliche Beurteilung der Voraussetzungen für eine gewerbliche Wildtierhaltebewilligung beanstandet, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten, da die Bewilligung gesuchsgemäss erteilt wurde (E. 1.2).

Abschreibung des Verfahrens wegen Gegenstandslosigkeit, soweit der Beschwerdeführer die örtliche Zuständigkeit der Bewilligungsbehörde rügt: Die befristet erteilte Wildtierhaltebewilligung ist im Verlauf des Beschwerdeverfahrens abgelaufen und es liegen keine Gründe vor, auf das Legitimationserfordernis des aktuellen Rechtsschutzinteresses ausnahmsweise zu verzichten (E. 1.3). Nichteintreten in Bezug auf zwei aufsichtsrechtliche Begehren (E. 1.4). Die Zuständigkeitsrügen des Beschwerdeführers sind summarisch zu prüfen, um die Rechtmässigkeit der erstinstanzlich auferlegten Bewilligungs- und Verfahrenskosten zu beurteilen (E. 2.2).

Das Tierschutzrecht regelt nicht, welche kantonale Behörde für die Erteilung einer Wildtierhaltebewilligung zuständig ist, wenn die gesuchstellende Person ihre Greifvögel abwechslungsweise in verschiedenen Kantonen hält und die Bewilligungserteilung eine gesamtheitliche Betrachtung der Situation erfordert (E. 2.3). In einem solchen Fall ist es sinnvoll und zulässig, wenn die betroffenen Behörden das Bewilligungsverfahren im Rahmen eines Meinungsaustauschs koordinieren (E. 2.4). Den Behörden ist dabei ein grosses Ermessen einzuräumen. Im vorliegenden Fall ist nicht zu beanstanden, dass sich die Thurgauer und Zürcher Tierschutzbehörden darauf einigten, dass die administrative Zuständigkeit dem Zürcher Veterinäramt obliege, zumal sachliche Gründe (Haltestandort, Geschäfts- und Wohnsitz des Beschwerdeführers) für eine solche Lösung sprechen (E. 2.5).

Abweisung, soweit auf die Beschwerde einzutreten und das Verfahren nicht als gegenstandslos geworden abzuschreiben ist. · --- · Stichworte: · GEGENSTANDSLOSIGKEIT GREIFVÖGEL HALTEORT INTERKANTONALE ZUSTÄNDIGKEIT KOORDINATION KOSTEN MEINUNGSAUSTAUSCH ÖRTLICHE ZUSTÄNDIGKEIT RECHTSSCHUTZINTERESSE SUMMARISCHE PRÜFUNG TIERHALTUNG TIERSCHUTZ WILDTIERHALTEBEWILLIGUNG WILDTIERHALTUNG WINTERQUARTIER ZIRKUS ZUSTÄNDIGKEIT · Rechtsnormen: · Art. 94 Abs. II TSchV Art. 94 Abs. III TSchV · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3