In Re: Extension of Protective Order and Standard of Proof for Domestic Violence
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court addressed the extension of a protective order under the Violence Protection Act, specifically concerning a conflict involving alleged threats against family members, including minors. The court reasoned that due to the urgent nature of these proceedings, which serve to protect highly valued legal interests like victim safety and violence de-escalation over limited durations, the requisite standard of proof for establishing domestic violence is mere credibility rather than full proof. Consequently, the lower court's finding that the petitioner credibly threatened other family members justified the conclusion of a continuing danger warranting a three-month protective contact ban, leading to the dismissal of the appeal.
Legislator-Regeste
AmtlichMassnahmen nach Gewaltschutzgesetz | Verlängerung eines gewaltschutzrechtlichen Kontaktverbots. Kammerbesetzung wegen Fragen von grundsätzlicher Bedeutung in Bezug auf das Beweismass (E. 1.2). Häusliche Gewalt darf im Gewaltschutzverfahren bereits dann als erstellt erachtet werden, wenn sie glaubhaft gemacht wird. Das Beweismass der Glaubhaftmachung rechtfertigt sich, weil solche Verfahren dringlich sind, dem Schutz hochwertiger Rechtsgüter dienen (Opferschutz / Gewaltdeeskalation) und nur begrenzte Zeit - 14 Tage bzw. 3 Monate - dauern (E. 4.3). Angesichts der Beweissituation im vorliegenden Fall ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz es als glaubhaft erachtete, dass die Beschwerdeführerin die übrigen Familienmitglieder mehrfach - teilweise massiv - bedroht hat. Daraus wiederum durfte die Vorinstanz auf einen glaubhaft gemachten Gefährdungsfortbestand schliessen, der ein dreimonatiges Kontaktverbot (auch) gegenüber den minderjährigen Kindern rechtfertigt (E. 4.6-4.7). Abweisung.
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KI-generiertThis provision is part of the legal basis that justified the extension of the protective order, as implied by the overall ruling.
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This procedural provision is listed among the norms governing the decision, suggesting its application in the context of the administrative procedure.
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Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2011.00228
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2011.00228 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 26.05.2011 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/3. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Übriges Verwaltungsrecht · Betreff: · Massnahmen nach Gewaltschutzgesetz · Verlängerung eines gewaltschutzrechtlichen Kontaktverbots. Kammerbesetzung wegen Fragen von grundsätzlicher Bedeutung in Bezug auf das Beweismass (E. 1.2). Häusliche Gewalt darf im Gewaltschutzverfahren bereits dann als erstellt erachtet werden, wenn sie glaubhaft gemacht wird.
Das Beweismass der Glaubhaftmachung rechtfertigt sich, weil solche Verfahren dringlich sind, dem Schutz hochwertiger Rechtsgüter dienen (Opferschutz / Gewaltdeeskalation) und nur begrenzte Zeit - 14 Tage bzw. 3 Monate - dauern (E. 4.3). Angesichts der Beweissituation im vorliegenden Fall ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz es als glaubhaft erachtete, dass die Beschwerdeführerin die übrigen Familienmitglieder mehrfach - teilweise massiv - bedroht hat. Daraus wiederum durfte die Vorinstanz auf einen glaubhaft gemachten Gefährdungsfortbestand schliessen, der ein dreimonatiges Kontaktverbot (auch) gegenüber den minderjährigen Kindern rechtfertigt (E. 4.6-4.7).
Abweisung. · --- · Stichworte: · BEWEISMASS BEWEISWÜRDIGUNG DRINGLICHKEIT DROHUNG GEFÄHRDUNGSFORTBESTAND GEWALTSCHUTZ GLAUBHAFTMACHUNG GLAUBWÜRDIGKEIT HÄUSLICHE GEWALT KONFLIKTENTSCHÄRFUNG KONTAKTVERBOT NACHWEIS OPFERSCHUTZ POLIZEI-, SICHERHEITS- UND ORDNUNGSRECHT VORSORGLICHE MASSNAHME · Rechtsnormen: · Art. 2 Abs. I GSG Art. 3 Abs. I GSG Art. 3 Abs. III GSG Art. 6 Abs. III GSG Art. 9 Abs. I GSG Art. 10 Abs. I GSG § 38b Abs. II VRG § 8 ZPO § 261 Abs. I ZPO · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3