Residence Permit Under FZA Despite Expired Transitional Measures
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case concerns an application for a short-term residence permit under the Free Movement of Persons Agreement (FZA) by an individual who possessed an indefinite employment contract concluded in September 2009, but whose situation was complicated by the expiry of transitional measures for new EU member states on May 1, 2011. The court reasoned that, despite the change in legal circumstances concerning the transitional provisions, the individual fundamentally retained the right to a residence permit based on the FZA and the relevant ordinance, and therefore remanded the matter to the cantonal authority for a new decision regarding the final factual determination of eligibility. The court upheld the cost allocation of the prior administrative appeal but imposed the administrative court costs on the opposing party due to the remand being based on a subsequent change in the legal situation.
Legislator-Regeste
AmtlichKurzaufenthaltsbewilligung EG/EFTA | Vereinigung mit VB.2011.00115 (E. 1). Eine Verlängerung der Übergangsmassnahmen des FZA hinsichtlich der neuen EG-Mitgliedstaaten hat sich die Schweiz letztmals bis 30. April 2011 ausbedingen können. Per 1. Mai 2011 ist diese Regelung - ausser für Bulgarien und Rumänien - folglich dahingefallen (E. 3.1). Gestützt auf den von der Bfin und ihrem Arbeitgeber am 29. September 2009 unbefristet abgeschlossenen Arbeitsvertrag hat sie grundsätzlich Anspruch auf eine Aufenthaltserlaubnis EU/EFTA (vgl. die entsprechende Änderung im Titel der Verordnung; SR 142.203) gestützt auf FZA Anhang I (Art. 2 in Verbindung mit Art. 6 Abs. 1) und der VEP. Zur abschliessenden Feststellung des dafür massgebenden Sachverhalts rechtfertigt es sich, die Sache zum Neuentscheid an das Migrationsamt als die zur Bewilligungserteilung zuständige kantonale Behörde (Art. 26 VEP) zurückzuweisen (E. 3.3). Da sich der Entscheid des Regierungsrats angesichts des Sachverhalts sowie der Rechtslage im massgebenden Zeitpunkt als zutreffend erweist, rechtfertigt sich keine Neuverteilung der Kostenfolgen des Rekursverfahrens (E. 4.3). Bei diesem Verfahrensausgang und weil die Rückweisung nur auf einer veränderter Rechtslage beruht, rechtfertigt es sich, die Gerichtskosten des Verfahrens vor Verwaltungsgericht dem Beschwerdegegner aufzuerlegen (E. 5). Vereinigungsbeschluss; teilweise Gutheissung/Rückweisung.
Schlagwörter
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KI-generiertCited as the provision designating the Cantonal Authority responsible for issuing the residence permit (Migrationsamt).
Cited as a legal basis for the right to an EU/EFTA residence permit based on the indefinite employment contract.
Cited in conjunction with Art. 2 Anhang I FZA as a legal basis for the right to an EU/EFTA residence permit based on the indefinite employment contract.
The court ordered that the court costs of the administrative court proceedings be borne by the respondent in the final order.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2011.00029
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2011.00029 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 25.05.2011 · Spruchkörper: · 2. Abteilung/2. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Ausländerrecht · Betreff: · Kurzaufenthaltsbewilligung EG/EFTA · Vereinigung mit VB.2011.00115 (E. 1). Eine Verlängerung der Übergangsmassnahmen des FZA hinsichtlich der neuen EG-Mitgliedstaaten hat sich die Schweiz letztmals bis 30. April 2011 ausbedingen können. Per 1. Mai 2011 ist diese Regelung - ausser für Bulgarien und Rumänien - folglich dahingefallen (E. 3.1). Gestützt auf den von der Bfin und ihrem Arbeitgeber am 29. September 2009 unbefristet abgeschlossenen Arbeitsvertrag hat sie grundsätzlich Anspruch auf eine Aufenthaltserlaubnis EU/EFTA (vgl. die entsprechende Änderung im Titel der Verordnung; SR 142.203) gestützt auf FZA Anhang I (Art. 2 in Verbindung mit Art. 6 Abs.
1) und der VEP. Zur abschliessenden Feststellung des dafür massgebenden Sachverhalts rechtfertigt es sich, die Sache zum Neuentscheid an das Migrationsamt als die zur Bewilligungserteilung zuständige kantonale Behörde (Art. 26 VEP) zurückzuweisen (E. 3.3). Da sich der Entscheid des Regierungsrats angesichts des Sachverhalts sowie der Rechtslage im massgebenden Zeitpunkt als zutreffend erweist, rechtfertigt sich keine Neuverteilung der Kostenfolgen des Rekursverfahrens (E. 4.3). Bei diesem Verfahrensausgang und weil die Rückweisung nur auf einer veränderter Rechtslage beruht, rechtfertigt es sich, die Gerichtskosten des Verfahrens vor Verwaltungsgericht dem Beschwerdegegner aufzuerlegen (E. 5).
Vereinigungsbeschluss; teilweise Gutheissung/Rückweisung. · --- · Stichworte: · ANSPRUCH ARBEITSVERTRAG FREIZÜGIGKEITSABKOMMEN (FZA) RECHTSKRAFT RECHTSLAGE (ÄNDERUNG) REKURSKOSTEN SLOWAKEI ÜBERGANGSBESTIMMUNG VEREINIGUNG VORENTSCHEID · Rechtsnormen: · Art. 4 FZA Art. 10 Abs. II lit. A FZA Art. 10 Abs. III lit. A FZA Art. 10 Abs. IV lit. a FZA Art. 2 Anhang I FZA Art. 6 Abs. I Anhang I FZA Art. 38 VEP Art. 38 Abs. III VEP Art. 38 Abs. IV VEP · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: