Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VB.2010.00713 • VG ZH VB.2010.00713 KI-generiert

Administrative Delay Complaint Assessment Scope

Geschäftsnummer VB.2010.00713
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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A litigant filed a complaint with the administrative court alleging procedural delay or refusal to rule against a higher administrative authority, which was itself reviewing a similar complaint against a lower authority concerning the dispensing of a medicinal product. The court reasoned that the complaint regarding delay must be assessed only concerning the proceedings pending before the higher authority (which was reviewing the delay claim against the lower authority), not the underlying medicinal product dispensing matter itself, and found the higher authority's actions were not unjustified as it had sought a response from the lower authority within a reasonable timeframe and no exceptional urgency was demonstrated.

Legislator-Regeste

Amtlich

Heilmittelabgabe/Rechtsverweigerung | Rechtsverweigerungs- / -verzögerungsbeschwerde gegenüber einer oberen Behörde, die eine Rechtsverweigerung / -verzögerung einer unteren Behörde prüft. Die Beschwerdeführerin hatte gegenüber der Gesundheitsdirektion geltend gemacht, im Zusammenhang mit einem Heilmittelabgabe-Verfahren sei der Heilmittelkontrolle Rechtsverweigerung / -verzögerung vorzuwerfen. Noch vor Abschluss dieses Verfahrens gelangte die Beschwerdeführerin mit Rechtsverweigerungs- / -verzögerungsbeschwerde an das Verwaltungsgericht. Der Vorwurf der Rechtsververweigerung / -verzögerung ist demnach einzig in Bezug auf das bei der Gesundheitsdirektion hängige Rechtsverweigerungs- / -verzögerungsverfahren zu prüfen, nicht aber in Bezug auf das bei der Heilmittelkontrolle hängige Heilmittelabgabe-Verfahren (E. 1.2). Der Vorwurf der Rechtsverweigerung erweist sich als unbegründet, denn nichts deutet darauf hin, dass sich die Gesundheitsdirektion weigern wird, über die Eingabe der Beschwerdeführerin zu entscheiden. Der zeitliche Verfahrensablauf ist als angemessen zu bezeichnen: Weniger als einen Monat nach Beschwerdeeingang holte die Gesundheitsdirektion eine Stellungnahme bei der Heilmittelkontrolle ein, und besondere Dringlichkeitsgründe sind nicht ersichtlich (E. 2.3). Abweisung, soweit Eintreten.

Schlagwörter

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Verwaltungsbeschwerde Rechtsverzögerung hängiges Verfahren Verfahrensüberprüfung nachgewiesene Dringlichkeit Beurteilung der Verwaltung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 18 Abs. II KV

This provision is likely related to the general legal framework governing the administrative court's jurisdiction or procedure, as it appears in the cited legal norms alongside the provisions ultimately applied.

§ 19 Abs. I lit. b VRG

This procedural provision was applied to rule on the admissibility or merits of the appeal concerning denial or delay of justice.

§ 4a VRG

This provision was cited in relation to the procedure for handling the legal action (Rechtsverweigerungs- / -verzögerungsbeschwerde).

Art. 29 Abs. I BV

This constitutional provision concerning the right to a decision was relevant to the core issue of the legal delay claim, although the judgment rests on the specific procedural laws cited.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2010.00713

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2010.00713 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 27.01.2011 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/3. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht ist auf eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 11.04.2011 nicht eingetreten. · Rechtsgebiet: · Gesundheitswesen · Betreff: · Heilmittelabgabe/Rechtsverweigerung · Rechtsverweigerungs- / -verzögerungsbeschwerde gegenüber einer oberen Behörde, die eine Rechtsverweigerung / -verzögerung einer unteren Behörde prüft.

Die Beschwerdeführerin hatte gegenüber der Gesundheitsdirektion geltend gemacht, im Zusammenhang mit einem Heilmittelabgabe-Verfahren sei der Heilmittelkontrolle Rechtsverweigerung / -verzögerung vorzuwerfen. Noch vor Abschluss dieses Verfahrens gelangte die Beschwerdeführerin mit Rechtsverweigerungs- / -verzögerungsbeschwerde an das Verwaltungsgericht. Der Vorwurf der Rechtsververweigerung / -verzögerung ist demnach einzig in Bezug auf das bei der Gesundheitsdirektion hängige Rechtsverweigerungs- / -verzögerungsverfahren zu prüfen, nicht aber in Bezug auf das bei der Heilmittelkontrolle hängige Heilmittelabgabe-Verfahren (E. 1.2).

Der Vorwurf der Rechtsverweigerung erweist sich als unbegründet, denn nichts deutet darauf hin, dass sich die Gesundheitsdirektion weigern wird, über die Eingabe der Beschwerdeführerin zu entscheiden. Der zeitliche Verfahrensablauf ist als angemessen zu bezeichnen: Weniger als einen Monat nach Beschwerdeeingang holte die Gesundheitsdirektion eine Stellungnahme bei der Heilmittelkontrolle ein, und besondere Dringlichkeitsgründe sind nicht ersichtlich (E. 2.3). Abweisung, soweit Eintreten. · --- · Stichworte: · BESCHLEUNIGUNGSGEBOT HEILMITTELABGABE RECHTSVERWEIGERUNG RECHTSVERZÖGERUNG ÜBRIGES ALLGEMEINES VERWALTUNGSPROZESSRECHT · Rechtsnormen:

· Art. 29 Abs. I BV Art. 18 Abs. II KV § 4a VRG § 19 Abs. I lit. b VRG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 4