Candidate Appeal on Disability Accommodation in University Licensing Exam
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA candidate failed the written portion of a university licensing exam and was subsequently barred from further examinations, leading to an appeal concerning the application of disability equality legislation and the denial of requested examination accommodations. The court reasoned that disability equality legislation is generally inapplicable to cantonal educational offerings, except for primary schools, but mandates formal examination accommodations for disabled candidates without lowering substantive requirements; however, a candidate must inform the examination authority of their disability and needed adjustments beforehand, and proceeding with an examination without complaint despite a delayed response to an accommodation request constitutes a breach of good faith when negative results are subsequently received. Due to prior reliance on the now-changed application of the relevant statute, the court ultimately dismissed the appeal but ordered the court costs to be borne by the court treasury.
Legislator-Regeste
AmtlichNichtbestehen des schriftlichen Teils der Lizenziat II-Prüfungen und Ausschluss von weiteren Prüfungen | Lizentiatsprüfungen Das Behindertengleichstellungsgesetz ist entgegen der bisherigen Praxis auf kantonale Bildungsangebote nicht anwendbar. Eine Ausnahme besteht für den Bereich der Grundschule (E. 2.1). Behinderten Prüfungskandidaten sind formale Prüfungserleichterungen zu gewähren. Die fachlichen Anforderungen sind jedoch nicht herabzusetzen (E. 2.5). Ein Kandidat hat die Prüfungsbehörde vorgängig über seine Behinderung und die erforderlichen Anpassungen des Prüfungsablaufs zu informieren (E. 2.6). Für die Frage der Rechtsverweigerung ist nicht massgebend, ob eine Anfrage den formellen und materiellen Anforderungen an ein Gesuch um Prüfungserleichterungen genügt hat; diese Anforderungen sind ausschliesslich für die Beantwortung des Gesuchs entscheidend (E. 3.3). Wer sich, obschon die Zeit drängt, trotz ausbleibender Antwort nicht selber bei der Prüfungsbehörde erkundigt, die Prüfung absolviert und erst nach Kenntnisnahme der negativen Resultate das Ausbleiben einer Antwort geltend macht, handelt treuwidrig (E. 3.3). Die frühere Anwendung des Behindertengleichstellungsgesetzes in Fällen wie dem vorliegenden rechtfertigt es, die Verfahrenskosten nochmals auf die Gerichtskasse zu nehmen (E. 5). Abweisung der Beschwerde
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KI-generiertThis article is cited in the section listing the legal norms applied, suggesting it was relevant to the procedural framework of the decision, although its exact application in the dispositive is not fully detailed without the full text.
This constitutional norm related to non-discrimination was cited among the applicable legal norms.
This constitutional norm regarding equality was cited among the applicable legal norms.
This specific article from the Disability Equality Act was cited as an applicable legal norm.
This article from the Cantonal Constitution was cited as an applicable legal norm.
This regulation article concerning promotions was cited as an applicable legal norm.
This specific paragraph of the Promotion Regulation was cited as an applicable legal norm.
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Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2010.00525
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2010.00525 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 12.01.2011 · Spruchkörper: · 4. Abteilung/4. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Subsidiäre Verfassungsbeschwerde gegen diesen Entscheid am 19.05.2011 abgewiesen. · Rechtsgebiet: · Bildung · Betreff: · Nichtbestehen des schriftlichen Teils der Lizenziat II-Prüfungen und Ausschluss von weiteren Prüfungen · Lizentiatsprüfungen Das Behindertengleichstellungsgesetz ist entgegen der bisherigen Praxis auf kantonale Bildungsangebote nicht anwendbar.
Eine Ausnahme besteht für den Bereich der Grundschule (E. 2.1). Behinderten Prüfungskandidaten sind formale Prüfungserleichterungen zu gewähren. Die fachlichen Anforderungen sind jedoch nicht herabzusetzen (E. 2.5). Ein Kandidat hat die Prüfungsbehörde vorgängig über seine Behinderung und die erforderlichen Anpassungen des Prüfungsablaufs zu informieren (E. 2.6). Für die Frage der Rechtsverweigerung ist nicht massgebend, ob eine Anfrage den formellen und materiellen Anforderungen an ein Gesuch um Prüfungserleichterungen genügt hat; diese Anforderungen sind ausschliesslich für die Beantwortung des Gesuchs entscheidend (E. 3.3).
Wer sich, obschon die Zeit drängt, trotz ausbleibender Antwort nicht selber bei der Prüfungsbehörde erkundigt, die Prüfung absolviert und erst nach Kenntnisnahme der negativen Resultate das Ausbleiben einer Antwort geltend macht, handelt treuwidrig (E. 3.3). Die frühere Anwendung des Behindertengleichstellungsgesetzes in Fällen wie dem vorliegenden rechtfertigt es, die Verfahrenskosten nochmals auf die Gerichtskasse zu nehmen (E. 5). Abweisung der Beschwerde · --- · Stichworte: · BEHINDERTE DISKRIMINIERUNGSVERBOT ERZIEHUNG, BILDUNG, WISSENSCHAFT KOSTENAUFLAGE LIZENTIAT PRAXISÄNDERUNG PRÜFUNG PRÜFUNGSERGEBNIS PRÜFUNGSVERFAHREN RECHTSWISSENSCHAFT UNIVERSITÄT VERSCHIEBUNGSGESUCH · Rechtsnormen:
· Art. 3 lit. f BehiG Art. 8 Abs. II BV Art. 8 Abs. IV BV Art. 11 Abs. IV KV § 3 PromotionsO RWF § 3 Abs. II PromotionsO RWF § 3 Abs. III PromotionsO RWF § 13 Abs. II VRG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 2