Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VB.2010.00479 • VG ZH VB.2010.00479 KI-generiert

Hamlet Structure Preservation Upheld in Building Permit Dispute

Geschäftsnummer VB.2010.00479
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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A building permit was challenged for failing to adhere to a development plan's requirement to preserve the structure of a hamlet. The court held that "structure" refers to the layout and relationship of existing buildings, not necessarily the preservation of the physical substance. Because the new construction maintained the existing building mass, ridge lines, number and placement of structures, and adopted features like pitched roofs and wooden cladding, it was deemed to preserve and continue the hamlet's structure. The court found the lower instances' approval of the design was well-reasoned and therefore upheld the building permit.

Legislator-Regeste

Amtlich

Baubewilligung | Baubewilligung: Anwendbarkeit und Auslegung von Gestaltungsplanvorschriften, kernzonengerechte Gestaltung. Anforderungen an die Begründung einer Baubewilligung und an die Zulässigkeit des Aufschubs von Einzelfragen (E. 3). Wenn der Gestaltungsplan den Erhalt der baulichen Struktur des Weilers verlangt, besteht keine absolute Verpflichtung, die vorhandene Bausubstanz zu erhalten (E. 5.4.1). Unter dem Begriff "Struktur" ist die Gliederung bzw. das Muster der vorherrschenden Bebauung, der Bezug der einzelnen Elemente des Weilers zueinander zu verstehen (E. 5.4.2). Dank der Orientierung an der heutigen Baumasse, der Beibehaltung der Firstrichtungen, der Anzahl Bauten, deren Stellung, der Erstellung von Schrägdächern und geschlossenen Baukörpern mit Holzverkleidung durfte die Vorinstanz ohne Rechtsverletzung annehmen, die Struktur des Weilers werde übernommen und fortgeführt (E. 5.4.6). Die positive Beurteilung der Gestaltung des Bauvorhabens durch die Vorinstanzen stützt sich auf eine ausführliche und nachvollziehbare Begründung, weshalb das Verwaltungsgericht nicht korrigierend einzugreifen hat (E. 6). Abweisung.

Schlagwörter

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Baubewilligung Richtplan Baulinie städtebauliche Vorschrift öffentlich-rechtliches Bauverbot Stellung der Baute

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 50 Abs. I PBG

Cited as a legal norm in relation to the decision regarding building permits and procedures.

§ 83 Abs. I PBG

Cited as a legal norm in relation to the decision regarding building permits and procedures.

§ 238 Abs. II PBG

Cited as a legal norm in relation to the decision regarding building permits and procedures.

§ 13 Abs. II VRG

Cited as a legal norm in relation to the decision regarding administrative procedure.

§ 17 Abs. III VRG

Cited as a legal norm in relation to the decision regarding administrative procedure.

§ 52 Abs. II VRG

Cited as a legal norm in relation to the decision regarding administrative procedure.

Art./§ 24 Abs. I aBauO Winterthur

Cited as a legal norm in relation to Winterthur building regulations.

Art./§ 30 aBauO Winterthur

Cited as a legal norm in relation to Winterthur building regulations.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2010.00479

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2010.00479 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 23.03.2011 · Spruchkörper: · 1. Abteilung/1. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 27.07.2011 abgewiesen. · Rechtsgebiet: · Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht · Betreff: · Baubewilligung · Baubewilligung: Anwendbarkeit und Auslegung von Gestaltungsplanvorschriften, kernzonengerechte Gestaltung. Anforderungen an die Begründung einer Baubewilligung und an die Zulässigkeit des Aufschubs von Einzelfragen (E. 3).

Wenn der Gestaltungsplan den Erhalt der baulichen Struktur des Weilers verlangt, besteht keine absolute Verpflichtung, die vorhandene Bausubstanz zu erhalten (E. 5.4.1). Unter dem Begriff "Struktur" ist die Gliederung bzw. das Muster der vorherrschenden Bebauung, der Bezug der einzelnen Elemente des Weilers zueinander zu verstehen (E. 5.4.2). Dank der Orientierung an der heutigen Baumasse, der Beibehaltung der Firstrichtungen, der Anzahl Bauten, deren Stellung, der Erstellung von Schrägdächern und geschlossenen Baukörpern mit Holzverkleidung durfte die Vorinstanz ohne Rechtsverletzung annehmen, die Struktur des Weilers werde übernommen und fortgeführt (E. 5.4.6).

Die positive Beurteilung der Gestaltung des Bauvorhabens durch die Vorinstanzen stützt sich auf eine ausführliche und nachvollziehbare Begründung, weshalb das Verwaltungsgericht nicht korrigierend einzugreifen hat (E. 6). Abweisung. · --- · Stichworte: · BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN BÄUERLICH BEGRÜNDUNGSANFORDERUNG EINHEIT DER BAUBEWILLIGUNG EINORDNUNG GESTALTUNGSPLAN KERNZONENVORSCHRIFTEN NACHSCHIEBEN PLANUNGSWETTBEWERB RÜCKWIRKUNG, UNECHTE STRUKTUR SUBSTANZERHALTUNG UMGEBUNGSGESTALTUNG WEILER · Rechtsnormen: · § 50 Abs. I PBG § 83 Abs. I PBG § 238 Abs. II PBG § 13 Abs. II VRG § 17 Abs. III VRG § 52 Abs. II VRG Art./§ 24 Abs. I aBauO Winterthur Art./§ 30 aBauO Winterthur · Publikationen:

· - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3