Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VB.2010.00372 • VG ZH VB.2010.00372 KI-generiert

Challenge to CHF 51 Commercial Register Fee Based on Lack of Jurisdiction

Geschäftsnummer VB.2010.00372
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The applicant challenged the rejection of their complaint regarding a CHF 51 fee for a certified extract from the Commercial Register, asserting that the prior administrative decision by the justice directorate was void due to a lack of jurisdiction, following recent federal court jurisprudence allowing direct appeals to the administrative court for such commercial register office directives. The court agreed that the justice directorate's decision was void for lack of competence, but ultimately dismissed the remainder of the appeal, finding that the fee for the certified extract was supported by a sufficient legal basis and did not violate the cost-covering principle, even though the Commercial Register office regularly generated surpluses, because potential supervisory authority costs would reduce the surplus, and some income derived from non-sovereign services, while the fee remained comparable to intercantonal standards and adjusted for inflation.

Legislator-Regeste

Amtlich

Handelsregistereintrag/Gebühr | Gebühren: Kosten von Fr. 51.- für Handelsregisterauszug. Gemäss der neusten bundesgerichtlichen Rechtsprechung sind Verfügungen des Handelsregisteramts direkt beim Verwaltungsgericht anfechtbar (E. 1.1). Die Verfügung der Justizdirektion erweist sich mangels Zuständigkeit als nichtig (E. 2). Rechtsprechung des Verwaltungsgericht zur gesetzlichen Grundlage und zur Höhe erhobener Handelsregistergebühren (E. 3.2). Die Gebühr für einen beglaubigten Handelsregisterauszug kann sich auf eine genügende gesetzliche Grundlage stützen (E. 5.1). Sie verletzt das Kostendeckungsprinzip nicht, obwohl das Handelsregisteramt regelmässig Gewinne erwirtschaftet. Würde man nämlich die Aufwendungen der Aufsichtsbehörde mitberücksichtigen, führte dies zu einer namhaften Verminderung des Überschusses. Daneben stammt ein Teil der Einnahmen aus in nichthoheitlicher Funktion erbrachten Dienstleistungen. Ferner bewegt sich die infrage stehende Gebühr sowohl im interkantonalen Vergleich als auch in Berücksichtigung der Teuerung immer noch im Rahmen (E. 5.2). Feststellung der Nichtigkeit der Verfügung der Direktion der Justiz und des Innern; im Übrigen Abweisung der Beschwerden der Beschwerdeführerin 1.

Schlagwörter

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sachliche Unzuständigkeit Handelsregister Verwaltungsgebühr Anfechtung von Verwaltungsverfügungen Dienstleistung Deckungsprinzip

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 9 Abs. I lit. i HRegGebV

This provision relates to the basis for the fee being challenged, although the primary reason for the order is based on competence.

Art. 165 Abs. I HRegV

This provision relates to the basis for the fee being challenged, although the primary reason for the order is based on competence.

Art. 165 Abs. II HRegV

This provision relates to the basis for the fee being challenged, although the primary reason for the order is based on competence.

Art. 929 Abs. I OR

This provision relates to the basis for the fee being challenged, although the primary reason for the order is based on competence.

Art. 936 OR

This provision relates to the basis for the fee being challenged, although the primary reason for the order is based on competence.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2010.00372

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2010.00372 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 13.07.2011 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/Einzelrichter · Weiterzug: · Das Bundesgericht ist auf eine Beschwerde in Zivilsachen gegen diesen Entscheid am 21.11.2011 nicht eingetreten. · Rechtsgebiet: · Abgaberecht ohne Steuern · Betreff: · Handelsregistereintrag/Gebühr · Gebühren: Kosten von Fr. 51.- für Handelsregisterauszug. Gemäss der neusten bundesgerichtlichen Rechtsprechung sind Verfügungen des Handelsregisteramts direkt beim Verwaltungsgericht anfechtbar (E. 1.1).

Die Verfügung der Justizdirektion erweist sich mangels Zuständigkeit als nichtig (E. 2). Rechtsprechung des Verwaltungsgericht zur gesetzlichen Grundlage und zur Höhe erhobener Handelsregistergebühren (E. 3.2). Die Gebühr für einen beglaubigten Handelsregisterauszug kann sich auf eine genügende gesetzliche Grundlage stützen (E. 5.1). Sie verletzt das Kostendeckungsprinzip nicht, obwohl das Handelsregisteramt regelmässig Gewinne erwirtschaftet. Würde man nämlich die Aufwendungen der Aufsichtsbehörde mitberücksichtigen, führte dies zu einer namhaften Verminderung des Überschusses.

Daneben stammt ein Teil der Einnahmen aus in nichthoheitlicher Funktion erbrachten Dienstleistungen. Ferner bewegt sich die infrage stehende Gebühr sowohl im interkantonalen Vergleich als auch in Berücksichtigung der Teuerung immer noch im Rahmen (E. 5.2). Feststellung der Nichtigkeit der Verfügung der Direktion der Justiz und des Innern; im Übrigen Abweisung der Beschwerden der Beschwerdeführerin 1. · --- · Stichworte: · ABGABEN DIREKTBESCHWERDE GEBÜHREN GEBÜHRENBEMESSUNG HANDELSREGISTERGEBÜHR HÖHE KOSTENDECKUNGSPRINZIP KOSTENRECHNUNG NICHTIGERKLÄRUNG NICHTIGKEIT · Rechtsnormen:

· Art. 9 Abs. I lit. i HRegGebV Art. 165 Abs. I HRegV Art. 165 Abs. II HRegV Art. 929 Abs. I OR Art. 936 OR · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3