Ambulance Cost Reimbursement: Canton of Residence Liability for Non-Social Assistance Recipient
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA person residing in one canton was hospitalized in another canton due to an emergency, incurring ambulance costs. The providing canton sought reimbursement from the person's canton of residence, which refused, arguing the person was not receiving social assistance at the time of the transport. The court ruled that reimbursement is dependent on the individual's inability to pay, irrespective of their social assistance status. Since collection efforts by the ambulance service failed, resulting in a loss certificate, the requesting canton was not obligated to conduct further investigations in the other canton, thus the canton of residence was liable for the costs.
Legislator-Regeste
AmtlichSozialhilfe - interkantonale Vergütungspflicht | Vergütungspflicht des Kantons Bern für Kosten eines Notfalltransports im Kanton Zürich. [Eine in Bern wohnende Frau musste während ihres Aufenthalts in Zürich notfallmässig hospitalisiert werden, was Sanitätstransportkosten in der Höhe von Fr. 592.50 verursachte. Nachdem der Sanitätsdienst vergeblich versucht hatte, die Transportkosten bei der Patientin erhältlich zu machen, ersuchte er das Sozialamt des Kantons Zürich um Kostenübernahme. Dieses wiederum ersuchte den Kanton Bern um Kostenvergütung. Vor Verwaltungsgericht wehrt sich der Kanton Bern gegen die Kostenübernahme mit der Begründung, die Patientin habe zum Zeitpunkt des Notfalltransports keine Sozialhilfe bezogen.] Eine Vergütungspflicht des Kantons Bern gegenüber dem Kanton Zürich setzt voraus, dass die in Bern wohnhafte Patientin die Kosten für den Notfalltransport in Zürich nicht selber - mit oder ohne Versicherungsdeckung - begleichen kann (Subsidiaritätsprinzip; E. 4.1). Im vorliegenden Fall ist die Bedürftigkeit der Patientin zu bejahen: Die Inkassobemühungen des Sanitätsdienstes bei der Patientin führten zur Ausstellung eines Verlustscheins, und die Zürcher Behörden waren nicht dazu verpflichtet, im Kanton Bern weitergehende Abklärungen vorzunehmen bzw. sämtliche denkbaren Ansprüche der Patientin gegen Dritte zu prüfen (E. 4.4). Abweisung der Beschwerde (E. 5).
Schlagwörter
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KI-generiertThe court used this provision to establish the subsidiarity principle, meaning the client must be unable to cover costs themselves before intercantonal compensation applies.
This provision likely relates to the conditions under which a canton can seek compensation from another canton for social assistance costs.
This provision likely deals with the determination of the responsible canton for social assistance costs.
This provision likely governs the process of seeking and granting compensation between cantons for social assistance.
This provision likely concerns the enforcement or recovery of costs between cantons.
This provision may relate to the finality of decisions or appeals concerning intercantonal social assistance.
This provision likely addresses the procedural aspects of intercantonal cooperation in social assistance.
This provision is likely a cantonal law regarding social assistance, possibly concerning intercantonal cooperation or cost allocation.
This provision is likely a cantonal law regarding social assistance, possibly concerning the location of the support and the duties of the canton of residence.
This provision might relate to supplementary benefits and the conditions under which costs incurred in another canton are covered.
This provision is likely a cantonal law regarding social assistance, possibly concerning the assessment of need or the eligibility for assistance.
This provision concerns health insurance and may be relevant for determining if insurance coverage was available or sufficient.
This provision likely relates to the Federal Act on General Matters of Social Insurance and might be relevant for determining competence or procedural rules.
This provision likely establishes the general principle of intercantonal cooperation in social assistance matters.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2010.00343
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2010.00343 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 22.09.2010 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/Einzelrichter · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 20.04.2011 abgewiesen. · Rechtsgebiet: · Fürsorgerecht · Betreff: · Sozialhilfe - interkantonale Vergütungspflicht · Vergütungspflicht des Kantons Bern für Kosten eines Notfalltransports im Kanton Zürich. [Eine in Bern wohnende Frau musste während ihres Aufenthalts in Zürich notfallmässig hospitalisiert werden, was Sanitätstransportkosten in der Höhe von Fr. 592.50 verursachte.
Nachdem der Sanitätsdienst vergeblich versucht hatte, die Transportkosten bei der Patientin erhältlich zu machen, ersuchte er das Sozialamt des Kantons Zürich um Kostenübernahme. Dieses wiederum ersuchte den Kanton Bern um Kostenvergütung. Vor Verwaltungsgericht wehrt sich der Kanton Bern gegen die Kostenübernahme mit der Begründung, die Patientin habe zum Zeitpunkt des Notfalltransports keine Sozialhilfe bezogen.] Eine Vergütungspflicht des Kantons Bern gegenüber dem Kanton Zürich setzt voraus, dass die in Bern wohnhafte Patientin die Kosten für den Notfalltransport in Zürich nicht selber - mit oder ohne Versicherungsdeckung - begleichen kann (Subsidiaritätsprinzip;
E. 4.1). Im vorliegenden Fall ist die Bedürftigkeit der Patientin zu bejahen: Die Inkassobemühungen des Sanitätsdienstes bei der Patientin führten zur Ausstellung eines Verlustscheins, und die Zürcher Behörden waren nicht dazu verpflichtet, im Kanton Bern weitergehende Abklärungen vorzunehmen bzw. sämtliche denkbaren Ansprüche der Patientin gegen Dritte zu prüfen (E. 4.4). Abweisung der Beschwerde (E. 5). · --- · Stichworte: · AUFENTHALTSORT BEDÜRFTIGKEIT BERN ERGÄNZUNGSLEISTUNGEN INTERKANTONAL KOSTENERSATZ NOTFALL NOTFALLANZEIGE SOZIALHILFE SOZIALVERSICHERUNG SUBSIDIARITÄT UNTERSTÜTZUNGSORT VERGÜTUNG VERLUSTSCHEIN WIRTSCHAFTLICHE HILFE WOHNKANTON · Rechtsnormen:
· § 22 Abs. II lit. a ATSG Art. 14 Abs. VII ELG Art. 25 Abs. II lit. g KVG § 14 SHG § 33 SHG § 42 SHG Art. 2 Abs. I ZUG Art. 2 Abs. II ZUG Art. 12 ZUG Art. 13 ZUG Art. 14 ZUG Art. 30 ZUG Art. 33 ZUG Art. 34 ZUG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3