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VB.2010.00161 • VG ZH VB.2010.00161 KI-generiert

Appeal Regarding Psychotherapist Employment Permit Denial Upheld Based on Intertemporal Law

Geschäftsnummer VB.2010.00161
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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A direct appeal to the administrative court regarding the refusal to grant a permit for the employment of a psychotherapist was deemed admissible under intertemporal procedural law. The court interpreted a transitional provision of the Psychotherapy Ordinance (§ 26 Para. 2 PsyV) to mean that individuals employed as non-physician psychotherapists before June 1, 2005, who did not meet the subsequent primary training requirements (§ 17 Para. 2 lit. b PsyV), were permitted to continue this activity indefinitely. Consequently, the court ruled that a permit to employ such a person must be granted to a self-employed physician, irrespective of when the application was filed or whether the position was in the same or a different practice, overturning the health authority's contrary view.

Legislator-Regeste

Amtlich

Bewilligung zur Anstellung einer Psychotherapeutin | Verweigerung der Bewilligung zur Beschäftigung einer Psychotherapeutin. Die Direktbeschwerde an das Verwaltungsgericht ist aufgrund des intertemporalen Verfahrensrechts zulässig (E. 1.1). Die Auslegung einer Übergangsbestimmung der Psychotherapieverordnung (§ 26 Abs. 2 PsyV) ergibt, dass Personen, die vor dem 1. Juni 2005 als unselbständige, nichtärztliche Psychotherapeut(inn)en tätig waren, ohne die seit diesem Zeitpunkt geltenden Anforderungen an die Erstausbildung zu erfüllen (§ 17 Abs. 2 lit. b PsyV), diese Tätigkeit ohne zeitliche Beschränkung weiterhin ausüben dürfen. Ersucht eine selbständig tätige Ärztin um Beschäftigung einer solchen Person, so muss die Bewilligung entgegen der Auffassung der Gesundheitsbehörden unabhängig davon erteilt werden, ob das Gesuch vor oder nach dem 31. Mai 2008 gestellt wurde und ob es sich um eine Stelle in der gleichen oder einer anderen Arztpraxis handelt (E. 4.3). Gutheissung (E. 5).

Schlagwörter

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Gesuch an eine Behörde Übergangsvorschriften Prozessvoraussetzung öffentliches Personalrecht provisorische Berufsausübungsbewilligung Arbeitsbewilligungen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 27 BV
Cited in the context of the right to economic freedom, which underpins the entitlement to the permit.
§ 26 Abs. II PsyV
This provision, relating to the interpretation of a transitional rule, was the central basis for allowing the continuation of the professional activity.
§ 17 Abs. II lit. b PsyV
Cited in connection with the required initial training conditions that were superseded by the transitional rule.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 26 Abs. II PsyV

This provision, relating to the interpretation of a transitional rule, was the central basis for allowing the continuation of the professional activity.

Art. 27 BV

Cited in the context of the right to economic freedom, which underpins the entitlement to the permit.

§ 17 Abs. II lit. b PsyV

Cited in connection with the required initial training conditions that were superseded by the transitional rule.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2010.00161

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2010.00161 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 26.08.2010 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/3. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Gesundheitswesen · Betreff: · Bewilligung zur Anstellung einer Psychotherapeutin · Verweigerung der Bewilligung zur Beschäftigung einer Psychotherapeutin. Die Direktbeschwerde an das Verwaltungsgericht ist aufgrund des intertemporalen Verfahrensrechts zulässig (E. 1.1). Die Auslegung einer Übergangsbestimmung der Psychotherapieverordnung (§ 26 Abs. 2 PsyV) ergibt, dass Personen, die vor dem 1.

Juni 2005 als unselbständige, nichtärztliche Psychotherapeut(inn)en tätig waren, ohne die seit diesem Zeitpunkt geltenden Anforderungen an die Erstausbildung zu erfüllen (§ 17 Abs. 2 lit. b PsyV), diese Tätigkeit ohne zeitliche Beschränkung weiterhin ausüben dürfen. Ersucht eine selbständig tätige Ärztin um Beschäftigung einer solchen Person, so muss die Bewilligung entgegen der Auffassung der Gesundheitsbehörden unabhängig davon erteilt werden, ob das Gesuch vor oder nach dem 31. Mai 2008 gestellt wurde und ob es sich um eine Stelle in der gleichen oder einer anderen Arztpraxis handelt (E. 4.3).

Gutheissung (E. 5). · --- · Stichworte: · ANSTELLUNGSBEWILLIGUNG AUSLEGUNG BEFRISTUNG BERUFSAUSÜBUNG BESCHÄFTIGUNGSANSPRUCH BEWILLIGUNG BEWILLIGUNGSVORAUSSETZUNGEN DIREKTBESCHWERDE ERSTAUSBILDUNG INTERTEMPORALES RECHT LEGITIMATION PSYCHOTHERAPEUT/-IN STELLENWECHSEL ÜBERGANGSBESTIMMUNG UNSELBSTÄNDIGE ERWERBSTÄTIGKEIT WIRTSCHAFTSFREIHEIT · Rechtsnormen: · Art. 27 BV § 28 GesundheitsG § 17 PsyV § 17 Abs. II lit. b PsyV § 26 PsyV § 26 Abs. II PsyV · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3