Assisted Suicide Drug Dispensing Denial Upheld
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA person requested authorization for the dispensing of sodium pentobarbital for the purpose of assisted suicide, asserting their well-considered and permanent wish to die despite being physically and psychologically healthy. The court upheld the prior decision to deny the request, reasoning that under relevant drug laws, the substance is prescription-only and cannot be dispensed without a doctor's prescription, reaffirming established case law that the state's obligations regarding liberty rights do not compel the government to provide access to the drug or issue a prescription for it, nor do international conventions or related case law override this prescription requirement.
Legislator-Regeste
AmtlichBetäubungsmittelabgabe | Begehren um Abgabe von Natrium-Pentobarbital zum Zweck des Suizids einer sterbewilligen Person: Bestätigung der Rechtsprechung (BGE 133 I 58). Die Abgabe von Natrium-Pentobarbital ist gemäss Heil- und Betäubungsmittelgesetz rezeptpflichtig und darf deshalb nicht ohne ärztliche Verschreibung erfolgen. Die Freiheitsrechte verpflichten den Staat nicht dazu, einer sterbewilligen Person den Zugang zu Natrium-Pentobarbital bzw. zu einem entsprechenden Rezept zu verschaffen, und auch weder die Oviedo-Konvention noch die Artico-Rechtsprechung stehen einer Rezeptpflicht entgegen (E. 3). Im vorliegenden Fall ist somit nicht zu beanstanden, dass die Gesundheitsdirektion das Gesuch der Beschwerdeführerin um Abgabe von Natrium-Pentobarbital bzw. eines entsprechenden Rezeptes abwies. Daran ändert auch ein Gutachten nichts, gemäss dem der Sterbewunsch der 1931 geborenen, körperlich und psychisch gesunden Beschwerdeführerin wohlerwogen und von dauerhafter Geltung ist. Dass die Beschwerdeführerin bisher keinen Arzt fand, der zur Ausstellung eines Rezepts zum Bezug von Natrium-Pentobarbital bereit war, führt nicht zu einer positiven staatlichen Pflicht, eine rezeptfreie Abgabe dieses Mittels zu gewähren bzw. den Zugang dazu zu verschaffen (E. 4). Abweisung der Beschwerde.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe court refers to this article regarding fundamental rights in its substantive reasoning which leads to the final decision.
The court refers to this article regarding fundamental rights in its substantive reasoning which leads to the final decision.
The court refers to this article regarding fundamental rights in its substantive reasoning which leads to the final decision.
The court refers to this article regarding the scope of the law in its substantive reasoning which leads to the final decision.
The court refers to this article regarding the scope of the law in its substantive reasoning which leads to the final decision.
The court refers to this article regarding the prescription requirement for the substance in its substantive reasoning which leads to the final decision.
The court refers to this article regarding the prescription requirement for the substance in its substantive reasoning which leads to the final decision.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2009.00298
--- · --- · --- · --- · --- · [Standard Suche](/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm) · [Erweiterte Suche](/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm) · [Hilfe](/findinfo/help/index.htm)
[Druckansicht](/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=209101&W10_KEY=13317121&nTrefferzeile=1&Template=standard/results/printviewdocument.fiw)
--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2009.00298 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 22.10.2009 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/3. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 12.04.2010 abgewiesen. · Rechtsgebiet: · Gesundheitswesen · Betreff: · Betäubungsmittelabgabe · Begehren um Abgabe von Natrium-Pentobarbital zum Zweck des Suizids einer sterbewilligen Person: Bestätigung der Rechtsprechung (BGE 133 I 58). Die Abgabe von Natrium-Pentobarbital ist gemäss Heil- und Betäubungsmittelgesetz rezeptpflichtig und darf deshalb nicht ohne ärztliche Verschreibung erfolgen.
Die Freiheitsrechte verpflichten den Staat nicht dazu, einer sterbewilligen Person den Zugang zu Natrium-Pentobarbital bzw. zu einem entsprechenden Rezept zu verschaffen, und auch weder die Oviedo-Konvention noch die Artico-Rechtsprechung stehen einer Rezeptpflicht entgegen (E. 3). Im vorliegenden Fall ist somit nicht zu beanstanden, dass die Gesundheitsdirektion das Gesuch der Beschwerdeführerin um Abgabe von Natrium-Pentobarbital bzw. eines entsprechenden Rezeptes abwies. Daran ändert auch ein Gutachten nichts, gemäss dem der Sterbewunsch der 1931 geborenen, körperlich und psychisch gesunden Beschwerdeführerin wohlerwogen und von dauerhafter Geltung ist.
Dass die Beschwerdeführerin bisher keinen Arzt fand, der zur Ausstellung eines Rezepts zum Bezug von Natrium-Pentobarbital bereit war, führt nicht zu einer positiven staatlichen Pflicht, eine rezeptfreie Abgabe dieses Mittels zu gewähren bzw. den Zugang dazu zu verschaffen (E. 4). Abweisung der Beschwerde. · --- · Stichworte: · ABGABEPFLICHT ARTICO-RECHTSPRECHUNG BETÄUBUNGSMITTEL FREIHEITSRECHTE NATRIUM-PENTOBARBITAL OVIEDO-KONVENTION REZEPTPFLICHT STERBEHILFE SUIZID ÜBRIGES FÜRSORGE UND GESUNDHEIT · Rechtsnormen: · § 9 BetmG § 10 Abs. I BetmG Art. 10 Abs. II BV Art. 36 BV Art. 8 EMRK Art. 24 HMG Art. 26 HMG Art. 115 StGB · Publikationen:
· - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 4