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VB.2009.00211 • VG ZH VB.2009.00211 KI-generiert

Private Organization Recognition Non-Renewal Appeal

Geschäftsnummer VB.2009.00211
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The court reviewed an appeal concerning the non-renewal of official recognition for a private organization providing counseling services to male victims of violence under the Victims Assistance Act, which denied the organization cost-sharing eligibility. The court reasoned that while the initial decision to not renew recognition could not be based on allegedly high overhead costs, as the organization's costs were not disproportionately high in the relevant year, the recognition must still be denied because the administrative and financial oversight costs borne by the canton for this specific small operation are likely disproportionate to the benefit, and there is an assumed negative correlation between small operational size and the qualitative aspects of counseling services.

Legislator-Regeste

Amtlich

Opferhilfe (Nichtverlängerung der Anerkennung der Opferberatungsstelle für gewaltbetroffene Jungen und Männer) | Es besteht kein Anspruch privater Organisationen auf Anerkennung als (kostenanteilsberechtigte) Beratungsstelle im Sinn des Opferhilfegesetzes, ebenso wenig ein Anspruch auf Verlängerung der Anerkennung (E. 3.1). Vorliegend kann die Nichtverlängerung der Anerkennung der Beratungsstelle des Beschwerdeführers nicht mit den angeblich hohen Overheadkosten begründet werden, da die Beratungsstelle im Jahr 2008 keine überdurchschnittlichen Kosten aufwies (E. 7). Dennoch ist die Anerkennung der Beratungsstelle nicht zu verlängern, weil davon auszugehen ist, dass die Kosten für Beaufsichtigung sowie Finanzierung durch den Kanton (Transaktionskosten) unverhältnismässig hoch sind und nach allgemeiner Lebenserfahrung ein sich zuungunsten des Beschwerdeführers auswirkender Zusammenhang zwischen Betriebsgrösse sowie qualitativen Aspekten der Beratungstätigkeit besteht (E.8-10). Abweisung.

Schlagwörter

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Rechtliche Aspekte Opferhilfegesetz Verwaltungskosten Finanzhilfe fehlende Verbandsbeschwerdebefugnis Finanzdienstleistungsgesetz

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 83 lit. k BGG

This provision is cited alongside other rules in the section listing the legal norms used, suggesting it was relevant to the final decision, though the specific substantive grounds are further detailed by cantonal law.

Art. 9 BV

This constitutional basis is listed among the legal norms relevant to the decision.

Art. 29 Abs. II BV

This constitutional basis is listed among the legal norms relevant to the decision.

§ 5 Abs. II VRG

This provision of the Cantonal Administrative Procedure Act is cited, indicating its role in the final disposition.

§ 7 Abs. II lit. a VRG

This provision of the Cantonal Administrative Procedure Act is cited, indicating its role in the final disposition.

§ 60 Abs. I VRG

This provision of the Cantonal Administrative Procedure Act is cited, indicating its role in the final disposition (likely related to costs or final procedure).

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2009.00211

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2009.00211 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 16.09.2009 · Spruchkörper: · 4. Abteilung/4. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Übriges Verwaltungsrecht · Betreff: · Opferhilfe (Nichtverlängerung der Anerkennung der Opferberatungsstelle für gewaltbetroffene Jungen und Männer) · Es besteht kein Anspruch privater Organisationen auf Anerkennung als (kostenanteilsberechtigte) Beratungsstelle im Sinn des Opferhilfegesetzes, ebenso wenig ein Anspruch auf Verlängerung der Anerkennung (E. 3.1).

Vorliegend kann die Nichtverlängerung der Anerkennung der Beratungsstelle des Beschwerdeführers nicht mit den angeblich hohen Overheadkosten begründet werden, da die Beratungsstelle im Jahr 2008 keine überdurchschnittlichen Kosten aufwies (E. 7). Dennoch ist die Anerkennung der Beratungsstelle nicht zu verlängern, weil davon auszugehen ist, dass die Kosten für Beaufsichtigung sowie Finanzierung durch den Kanton (Transaktionskosten) unverhältnismässig hoch sind und nach allgemeiner Lebenserfahrung ein sich zuungunsten des Beschwerdeführers auswirkender Zusammenhang zwischen Betriebsgrösse sowie qualitativen Aspekten der Beratungstätigkeit besteht (E.8-10).

Abweisung. · --- · Stichworte: · ANERKENNUNG BERATUNGSLOKAL ERMESSEN ERMESSENSKONTROLLE OPFERHILFE OPFERHILFEGESETZ OPFERHILFESTELLE PROGNOSE SACHVERHALTSFESTSTELLUNG VERLÄNGERUNG VERTRAUENSSCHUTZ WEITERLEITUNG · Rechtsnormen: · Art. 83 lit. k BGG Art. 9 BV Art. 29 Abs. II BV § 5 Abs. II VRG § 7 Abs. II lit. a VRG § 60 Abs. I VRG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3