Asylum and Residency Revocation Appeal Due to Crime and Deportation Risk
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertAn individual, who was initially granted asylum as a refugee and later received a residency permit through marriage to a citizen, had both revoked due to committing serious crimes, leading to a deportation order. The individual appealed, requesting the authorities petition for their temporary admission due to potential danger upon return to their home country. The court asserted its jurisdiction to review the case because cantonal authorities must consider the likelihood of deportation execution in their balancing of interests. Finding that the original authority failed to adequately address the appellant's specific claims regarding the danger of torture in their home country, relying instead on outdated information, the court annulled the decision and remanded the matter to the executive council to obtain a supplementary report from the federal office and re-decide the matter, while granting the request for legal aid.
Legislator-Regeste
AmtlichAufenthaltsbewilligung/Wegweisungsvollstreckung | Wegweisung eines Flüchtlings, dem das Asyl entzogen wurde Der Beschwerdeführer wurde in der Schweiz als Flüchtling anerkannt. Ihm wurde Asyl erteilt. Später heiratete er eine Schweizer Bürgerin und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung. Weil er schwere Verbrechen verübt hatte, wurde ihm das Asyl und die Aufenthaltsbewilligung entzogen. Vor Verwaltungsgericht verlangte er, die Sicherheitsdirektion sei anzuweisen, beim BFM seine vorläufige Aufnahme zu beantragen. Gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts haben die kantonalen Behörden die Frage, ob die Wegweisung vermutlich wird vollzogen werden können in ihre Interessenabwägung einzubeziehen. Das Verwaltungsgericht ist daher für die Behandlung der Beschwerde zuständig (E. 1.3). Im vorliegenden Fall liegen Anhaltspunkte dafür vor, dass die Wegweisung des (kurdischen) Beschwerdeführers in die Türkei sich als unmöglich, unzulässig oder unzumutbar erweisen könnte (E. 2.2). Der Regierungsrat hat zu den Vorbringen des Beschwerdeführers zur Foltergefahr in der Türkei nicht Stellung genommen, sondern sich auf die früheren Erwägungen des Migrationsamts, welche ihrerseits wesentlich auf einem Bericht des BFM aus dem Jahr 2007 beruhten, abgestellt. Das Verwaltungsgericht kann sich aufgrund der vorliegenden Unterlagen kein abschliessendes Bild über die Gefährdung des Beschwerdeführers in der Türkei machen. Die Sache ist deshalb an den Regierungsrat zurückzuweisen zur Einholung eines ergänzenden Berichts beim BFM und zum Neuentscheid (E. 3.5.). Gewährung UP/URB (E. 4). Rückweisung.
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KI-generiertThis provision, related to asylum law, is cited among the norms applied in the final decision's context.
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This provision, related to alien law, is cited among the norms applied in the final decision's context.
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This provision of the Federal Supreme Court Act is cited among the norms applied in the final decision's context.
This provision of the Federal Constitution is cited among the norms applied in the final decision's context.
This provision of the European Convention on Human Rights is cited among the norms applied in the final decision's context.
This provision of the first UN Covenant is cited among the norms applied in the final decision's context.
This provision of the Cantonal Regulation on Court Fees is cited among the norms applied in the final decision's context.
This procedural provision of the Cantonal Administrative Procedure Act is cited among the norms applied in the final decision's context.
This procedural provision of the Cantonal Administrative Procedure Act is cited among the norms applied in the final decision's context.
This procedural provision of the Cantonal Administrative Procedure Act is cited among the norms applied in the final decision's context.
This procedural provision of the Cantonal Administrative Procedure Act is cited among the norms applied in the final decision's context.
This procedural provision of the Cantonal Administrative Procedure Act is cited among the norms applied in the final decision's context.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2009.00154
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2009.00154 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 24.04.2009 · Spruchkörper: · 2. Abteilung/2. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Ausländerrecht · Betreff: · Aufenthaltsbewilligung/Wegweisungsvollstreckung · Wegweisung eines Flüchtlings, dem das Asyl entzogen wurde Der Beschwerdeführer wurde in der Schweiz als Flüchtling anerkannt. Ihm wurde Asyl erteilt. Später heiratete er eine Schweizer Bürgerin und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung.
Weil er schwere Verbrechen verübt hatte, wurde ihm das Asyl und die Aufenthaltsbewilligung entzogen. Vor Verwaltungsgericht verlangte er, die Sicherheitsdirektion sei anzuweisen, beim BFM seine vorläufige Aufnahme zu beantragen. Gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts haben die kantonalen Behörden die Frage, ob die Wegweisung vermutlich wird vollzogen werden können in ihre Interessenabwägung einzubeziehen. Das Verwaltungsgericht ist daher für die Behandlung der Beschwerde zuständig (E. 1.3). Im vorliegenden Fall liegen Anhaltspunkte dafür vor, dass die Wegweisung des (kurdischen) Beschwerdeführers in die Türkei sich als unmöglich, unzulässig oder unzumutbar erweisen könnte (E. 2.2).
Der Regierungsrat hat zu den Vorbringen des Beschwerdeführers zur Foltergefahr in der Türkei nicht Stellung genommen, sondern sich auf die früheren Erwägungen des Migrationsamts, welche ihrerseits wesentlich auf einem Bericht des BFM aus dem Jahr 2007 beruhten, abgestellt. Das Verwaltungsgericht kann sich aufgrund der vorliegenden Unterlagen kein abschliessendes Bild über die Gefährdung des Beschwerdeführers in der Türkei machen. Die Sache ist deshalb an den Regierungsrat zurückzuweisen zur Einholung eines ergänzenden Berichts beim BFM und zum Neuentscheid (E. 3.5.).
Gewährung UP/URB (E. 4). Rückweisung. · --- · Stichworte: · ASYL AUFENTHALT BESCHWERDEERGÄNZUNG BFM ERGÄNZENDER BERICHT FLÜCHTLING FOLTER INTERESSENABWÄGUNG LAGEBERICHT LANDESVERWEISUNG NACHFRIST NICHTVERLÄNGERUNG RECHTSWEGGARANTIE RÜCKWEISUNG SCHWEIZER EHEFRAU TÜRKEI UNENTGELTLICHE RECHTSPFLEGE (UP/URB) VERBRECHEN VOLLZUG DER WEGWEISUNG VORLÄUFIGE AUFNAHME WEGWEISUNG WEGWEISUNGSVOLLZUG WIDERRUF ZULÄSSIGKEIT ZUMUTBARKEIT ZUSTÄNDIGKEIT DES VERWALTUNGSGERICHTS · Rechtsnormen: · Art. 3 Abs. I AsylG Art. 3 Abs. II AsylG Art. 53 AsylG Art. 66 Abs. I AuG Art. 83 Abs. III AuG Art. 83 Abs. VI AuG Art. 130 Abs. III BGG Art. 29a BV Art. 3 EMRK § 13 Abs. II GebV VGr Art. 10 Ziff. I UNO-Pakt I § 13 Abs. II VRG § 16 Abs. I VRG § 16 Abs. II VRG § 17 Abs. II VRG § 36 Abs. II VRG § 70 VRG · Publikationen:
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