Hungarian National's Right of Residence Under AFMP Subject to Review Due to Insufficient Threat Assessment
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA Hungarian national married to a Swiss citizen was convicted and sentenced to three and a quarter years imprisonment. The court held that her right of residence should be assessed under the Agreement on the Free Movement of Persons (AFMP), not solely national law, as the AFMP does not prioritize criminal convictions but requires an assessment of a current threat to public order and security. Since this specific threat was not sufficiently investigated by the lower authority, the case was remanded for further review.
Legislator-Regeste
AmtlichAufenthaltsbewilligung | Aufenthaltsbewilligung (EG/EFTA) Die ungarische, mit einem Schweizer verheiratete Beschwerdeführerin wurde zu einer Freiheitsstrafe von dreieinviertel Jahren verurteilt. Die Beurteilung, ob ihr eine Aufenthaltsberechtigung zustehe, erfolgt nach ANAG und nach FZA. Letzteres ist aufgrund ihrer eigenen Staatsangehörigkeit auf sie anwendbar, zumal die Anwendung des rein nationalen Rechts nicht lösungsorientiert wäre. Anders als das nationale Recht stellt das FZA nicht massgeblich auf die strafrechtliche Verurteilung ab; diese vermag für sich allein eine Nichterteilung bzw. Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung nicht zu rechtfertigen. Vielmehr ist eine von der gesuchstellenden Person ausgehende gegenwärtige aktuelle Gefährdung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit vorausgesetzt. Vorliegend wurde ebendiese Gefährdung durch die Beschwerdeführerin nicht zureichend untersucht. Rückweisung. Gewährung UP/URb.
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KI-generiertThe court used this provision to determine that the Free Movement Agreement (FZA) was applicable to the applicant's situation.
This provision was applied as the FZA, unlike national law, does not give decisive weight to criminal convictions alone for refusing or not extending a residence permit.
This provision was relevant in assessing whether the applicant posed a current and present danger to public order and security, a prerequisite under the FZA.
This provision was considered in the context of evaluating the grounds for refusal or revocation of a residence permit under the FZA.
This provision was relevant to the assessment of whether the applicant's criminal conviction could justify the refusal or non-extension of a residence permit under the FZA.
This provision was considered in relation to the assessment of public order and security concerns under the FZA.
This provision was cited as a basis for evaluating the applicant's residence permit under Swiss law.
This provision was cited as a basis for evaluating the applicant's residence permit under Swiss law.
This provision was cited as a basis for evaluating the applicant's residence permit under Swiss law.
This provision was cited as a basis for evaluating the applicant's residence permit under Swiss law.
This provision was cited in the context of the applicant's right to family life, particularly given her marriage to a Swiss citizen.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2009.00053
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2009.00053 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 20.05.2009 · Spruchkörper: · 2. Abteilung/2. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Ausländerrecht · Betreff: · Aufenthaltsbewilligung · Aufenthaltsbewilligung (EG/EFTA) Die ungarische, mit einem Schweizer verheiratete Beschwerdeführerin wurde zu einer Freiheitsstrafe von dreieinviertel Jahren verurteilt. Die Beurteilung, ob ihr eine Aufenthaltsberechtigung zustehe, erfolgt nach ANAG und nach FZA.
Letzteres ist aufgrund ihrer eigenen Staatsangehörigkeit auf sie anwendbar, zumal die Anwendung des rein nationalen Rechts nicht lösungsorientiert wäre. Anders als das nationale Recht stellt das FZA nicht massgeblich auf die strafrechtliche Verurteilung ab; diese vermag für sich allein eine Nichterteilung bzw. Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung nicht zu rechtfertigen. Vielmehr ist eine von der gesuchstellenden Person ausgehende gegenwärtige aktuelle Gefährdung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit vorausgesetzt. Vorliegend wurde ebendiese Gefährdung durch die Beschwerdeführerin nicht zureichend untersucht.
Rückweisung. Gewährung UP/URb. · --- · Stichworte: · AUFENTHALTSBEWILLIGUNG FAMILIENNACHZUG FREIHEITSSTRAFE FREIZÜGIGKEITSABKOMMEN (FZA) · Rechtsnormen: · Art. 1 lit. a ANAG Art. 7 Abs. I ANAG Art. 10 Abs. I ANAG Art. 11 Abs. III ANAG Art. 8 Abs. I EMRK Art. 2 FZA Art. 10 FZA Art. 3 Abs. IV Anhang I FZA Art. 5 Abs. I Anhang I FZA Art. 5 Abs. II Anhang I FZA Art. 3 Abs. II RL 64/221/EWG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 4