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VB.2008.00486 • VG ZH VB.2008.00486 KI-generiert

Residence Permit Appeal Dismissal Due to Missed Deadline and Insufficient Substantiation of Hindrance

Geschäftsnummer VB.2008.00486
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The administrative court addressed an appeal concerning the refusal to extend a residence permit, where the appellant missed the original appeal deadline against the initial refusal issued by the migration authority to the appellant's former representative. The court reasoned that since the previous commission only decided on the reinstatement of the appeal period, the substantive claim regarding the residence permit could remain undecided because the appeal would inevitably be dismissed even if admitted. This dismissal was based on the fact that whether the mandate was terminated or continued, the appellant failed to sufficiently substantiate a hindrance preventing the timely appeal: if the mandate ended, the appellant could have appealed personally, and any alleged inability to work did not prove impossibility to file or have someone else file, and if the mandate continued, the representative's inaction was attributable to the appellant.

Legislator-Regeste

Amtlich

Aufenthaltsbewilligung | Aufenthaltsbewilligung / Verpasste Rekursfrist Zumal die Rekurskommission lediglich die Frage der Wiederherstellung der Rekursfrist behandelte, kann vor Verwaltungsgericht die grundsätzlich im Rahmen der Eintretensfrage zu behandelnde Anspruchsprüfung offenbleiben, da die Beschwerde auch im Eintretensfall offensichtlich abzuweisen wäre. Nach Zustellung der Verfügung des Migrationsamts betreffend Nicht-Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung an den damaligen Vertreter des Beschwerdeführers entwickelten sich Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Bf und seinem Vertreter, wobei unklar ist, ob das Mandat niedergelegt oder weitergeführt wurde. Innert Frist wurde keine Rekurs erhoben. Bei Annahme der Mandatsniederlegung hätte der Bf selbst Rekurs erheben können, ein Hinderungsgrund wurde nicht genügend substanziiert (auch eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit als Bauarbeiter belegt nicht die Unmöglichkeit einen Rekurs zu erheben oder erheben zu lassen). Bei Annahme der Weiterführung des Mandats ist das Verhalten des Vertreters, betreffend welchen kein Hinderungsgrund geltend gemacht wurde, dem Bf zuzurechnen. Abweisung soweit Eintreten.

Schlagwörter

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Aufenthaltsbewilligungen Fristversäumnis administrative Entlassung verspätetes Asylgesuch Verlängerung der Ausschaffungshaft Beginn der Verjährung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 49 AuG
Cited in the legal norms section, relevant to the substantive issue which the court did not decide upon due to procedural grounds, but which forms the legal context of the case.
Art. 50 AuG
Cited in the legal norms section, relevant to the substantive issue which the court did not decide upon due to procedural grounds, but which forms the legal context of the case.
§ 12 Abs. II VRG
Cited in the legal norms section regarding the rules applicable to the appeal procedure, likely concerning the handling of the procedural aspect (reinstatement of appeal deadline) that led to the decision not to enter the merits.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 49 AuG

Cited in the legal norms section, relevant to the substantive issue which the court did not decide upon due to procedural grounds, but which forms the legal context of the case.

Art. 50 AuG

Cited in the legal norms section, relevant to the substantive issue which the court did not decide upon due to procedural grounds, but which forms the legal context of the case.

§ 12 Abs. II VRG

Cited in the legal norms section regarding the rules applicable to the appeal procedure, likely concerning the handling of the procedural aspect (reinstatement of appeal deadline) that led to the decision not to enter the merits.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2008.00486

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2008.00486 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 25.03.2009 · Spruchkörper: · 2. Abteilung/2. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Ausländerrecht · Betreff: · Aufenthaltsbewilligung · Aufenthaltsbewilligung / Verpasste Rekursfrist Zumal die Rekurskommission lediglich die Frage der Wiederherstellung der Rekursfrist behandelte, kann vor Verwaltungsgericht die grundsätzlich im Rahmen der Eintretensfrage zu behandelnde Anspruchsprüfung offenbleiben, da die Beschwerde auch im Eintretensfall offensichtlich abzuweisen wäre.

Nach Zustellung der Verfügung des Migrationsamts betreffend Nicht-Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung an den damaligen Vertreter des Beschwerdeführers entwickelten sich Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Bf und seinem Vertreter, wobei unklar ist, ob das Mandat niedergelegt oder weitergeführt wurde. Innert Frist wurde keine Rekurs erhoben. Bei Annahme der Mandatsniederlegung hätte der Bf selbst Rekurs erheben können, ein Hinderungsgrund wurde nicht genügend substanziiert (auch eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit als Bauarbeiter belegt nicht die Unmöglichkeit einen Rekurs zu erheben oder erheben zu lassen).

Bei Annahme der Weiterführung des Mandats ist das Verhalten des Vertreters, betreffend welchen kein Hinderungsgrund geltend gemacht wurde, dem Bf zuzurechnen. Abweisung soweit Eintreten. · --- · Stichworte: · AUFENTHALTSBEWILLIGUNG EINTRETENSFRAGE FRISTWIEDERHERSTELLUNG FRISTWIEDERHERSTELLUNGSGESUCH FRISTWIEDERHERSTELLUNGSGRÜNDE HINDERUNGSGRUND REKURSFRIST · Rechtsnormen: · Art. 49 AuG Art. 50 AuG § 12 Abs. II VRG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3