Provisional License Withdrawal Based on Alcohol/Painkiller Use and High BAC
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court upheld a provisional driver's license withdrawal based on a suspicion of addiction, stemming from a combination of alcohol consumption and the use of strong painkillers, coupled with a high measured blood alcohol concentration. The reasoning adopted the Federal Court's practice that a traffic medicine examination is mandatory above a blood alcohol level of 2.5 per mille, as this often indicates alcohol dependence, but confirmed that even at lower levels, evidence of a traffic-relevant alcohol problem, especially when linked to known addiction or a relevant health disorder, justifies the immediate precautionary withdrawal of driving privileges.
Legislator-Regeste
AmtlichVorsorglicher Führerausweisentzug | Anordnung einer verkehrsmedizinischen Untersuchung bei Verdacht auf Suchtproblematik. Ein vorsorglicher Führerausweisentzug rechtfertigt sich nach der Praxis des Bundesgerichts nicht erst bei einer Blutalkoholkonzentration von 2.5 Promille oder mehr. Vielmehr ist die verkehrsmedizinischen Untersuchung ab diesem Schwellenwert, weil in aller Regel bereits auf eine Alkoholabhängigkeit hinweisend, unumgänglich. Dies schliesst jedoch nicht aus, dass auch bei tieferen Blutalkoholkonzentrationen Anhaltspunkte für eine verkehrsrelevante Alkoholproblematik gegeben sein können, z.B. in Verbindung mit einer Suchterkrankung bzw. einer verkehrsmedizinisch relevanten gesundheitlichen Störung (E. 2.3). Vorliegend weist die Kombination von Alkoholkonsum und Einnahme von starken Schmerzmitteln auf eine Suchtproblematik hin. Dieser Verdacht in Verbindung mit der beim Beschwerdeführer festgestellten hohen Blutalkoholkonzentration rechtfertigen den vorsorglichen Führerausweisentzug (E. 2.5). Abweisung.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis provision likely constitutes the main legal basis under which the court upheld the precautionary license withdrawal or the underlying measure.
This provision likely constitutes the main legal basis under which the court upheld the precautionary license withdrawal or the underlying measure.
This provision likely relates to the requirement for the ordered medical examination.
This provision likely relates to the rules governing the withdrawal of the driving license.
This provision likely served as the legal basis for procedural actions or the court's overall handling of the administrative measure.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2008.00219
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2008.00219 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 29.10.2008 · Spruchkörper: · 1. Abteilung/1. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Administrativmassnahmen im Strassenverkehr · Betreff: · Vorsorglicher Führerausweisentzug · Anordnung einer verkehrsmedizinischen Untersuchung bei Verdacht auf Suchtproblematik. Ein vorsorglicher Führerausweisentzug rechtfertigt sich nach der Praxis des Bundesgerichts nicht erst bei einer Blutalkoholkonzentration von 2.5 Promille oder mehr.
Vielmehr ist die verkehrsmedizinischen Untersuchung ab diesem Schwellenwert, weil in aller Regel bereits auf eine Alkoholabhängigkeit hinweisend, unumgänglich. Dies schliesst jedoch nicht aus, dass auch bei tieferen Blutalkoholkonzentrationen Anhaltspunkte für eine verkehrsrelevante Alkoholproblematik gegeben sein können, z.B. in Verbindung mit einer Suchterkrankung bzw. einer verkehrsmedizinisch relevanten gesundheitlichen Störung (E. 2.3). Vorliegend weist die Kombination von Alkoholkonsum und Einnahme von starken Schmerzmitteln auf eine Suchtproblematik hin.
Dieser Verdacht in Verbindung mit der beim Beschwerdeführer festgestellten hohen Blutalkoholkonzentration rechtfertigen den vorsorglichen Führerausweisentzug (E. 2.5). Abweisung. · --- · Stichworte: · FÜHRERAUSWEISENTZUG SICHERUNGSENTZUG STRASSENVERKEHRSRECHT SUCHTERKRANKUNG UNENTGELTLICHE RECHTSPFLEGE (UP/URB) UNENTGELTLICHER RECHTSBEISTAND (URB) VERKEHRSMEDIZINISCHE ABKLÄRUNG VORSORGLICHER ENTZUG · Rechtsnormen: · Art. 14 Abs. IV SVG Art. 16d Abs. I SVG Art. 91 Abs. I SVG § 16 VRG Art. 30 VZV · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 4