Standing and Bid Specification Requirements in Public Works Contracts
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court considered a case involving a bid for civil engineering and paving work related to an outdoor sports facility renovation. The court ruled that to have standing to appeal a bid, an entity must have a realistic chance of winning the contract if the appeal is successful, meaning they could overtake all higher-ranked bidders. The court also affirmed that specifications in tender documents cannot mandate specific products or brands unless no equally precise description is possible and "or equivalent" is included, and that while bidders should not participate in bid preparation, prior knowledge gained from previous activities unrelated to the bidding process is permissible.
Legislator-Regeste
AmtlichSubmission | Tiefbau- und Belagsarbeiten im Zusammenhang mit der Sanierung einer Aussensportanlage: Beschwerdelegitimation; unzulässige Produktspezifikation in den Ausschreibungsunterlagen; Frage der Vorbefassung. Zur Submissionsbeschwerde ist nur legitimiert, wer bei deren Gutheissung eine realistische Chance auf den Zuschlag hat, weil er mit der angestrebten Bewertungskorrektur alle vor ihm platzierten Anbieter überholen kann. Dies beinhaltet, dass die anderen Angebote bei einer Neuvergabe nach wie vor zum Vergleich stehen (E. 3.2). Die Vergabestelle darf bei der Spezifikation ihrer Vorgaben grundsätzlich nicht ein Produkt oder Fabrikat vorschreiben. Anforderungen oder Hinweise in Bezug auf besondere Handelsmarken oder Handelsnamen, Patente, Muster oder Typen sowie auf einen bestimmten Ursprung oder Produzenten sind nicht zulässig, es sei denn, dass es keine hinreichend genaue oder verständliche Art und Weise der Beschreibung des Beschaffungsbedarfs gibt, und sofern in den Ausschreibungsunterlagen die Worte "oder gleichwertig" einbezogen werden (E. 6). Personen oder Unternehmungen, welche als Anbieter an einer Submission teilnehmen wollen, dürfen grundsätzlich nicht an der Vorbereitung der Vergabe mitwirken. Nicht zu beanstanden ist hingegen ein Wissensvorsprung, der nicht dem Submissionsverfahren, sondern der bisherigen Tätigkeit des Submittenten entspringt (E. 9). Teilweise Gutheissung.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertCited as grounds for upholding the appeal regarding the inadmissibility of specifying a particular product in tender documents.
Cited as grounds for upholding the appeal regarding the inadmissibility of specifying a particular product in tender documents.
Cited as grounds for upholding the appeal concerning the inadmissibility of specifying a particular product in tender documents.
Cited as grounds for upholding the appeal regarding the inadmissibility of specifying a particular product in tender documents.
Cited as grounds for upholding the appeal regarding the inadmissibility of specifying a particular product in tender documents.
Cited as grounds for upholding the appeal regarding the inadmissibility of specifying a particular product in tender documents.
Cited as grounds for upholding the appeal regarding the inadmissibility of specifying a particular product in tender documents.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2008.00104
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2008.00104 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 24.10.2008 · Spruchkörper: · 1. Abteilung/1. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Submissionsrecht · Betreff: · Submission · Tiefbau- und Belagsarbeiten im Zusammenhang mit der Sanierung einer Aussensportanlage: Beschwerdelegitimation; unzulässige Produktspezifikation in den Ausschreibungsunterlagen; Frage der Vorbefassung. Zur Submissionsbeschwerde ist nur legitimiert, wer bei deren Gutheissung eine realistische Chance auf den Zuschlag hat, weil er mit der angestrebten Bewertungskorrektur alle vor ihm platzierten Anbieter überholen kann.
Dies beinhaltet, dass die anderen Angebote bei einer Neuvergabe nach wie vor zum Vergleich stehen (E. 3.2). Die Vergabestelle darf bei der Spezifikation ihrer Vorgaben grundsätzlich nicht ein Produkt oder Fabrikat vorschreiben. Anforderungen oder Hinweise in Bezug auf besondere Handelsmarken oder Handelsnamen, Patente, Muster oder Typen sowie auf einen bestimmten Ursprung oder Produzenten sind nicht zulässig, es sei denn, dass es keine hinreichend genaue oder verständliche Art und Weise der Beschreibung des Beschaffungsbedarfs gibt, und sofern in den Ausschreibungsunterlagen die Worte "oder gleichwertig" einbezogen werden (E. 6).
Personen oder Unternehmungen, welche als Anbieter an einer Submission teilnehmen wollen, dürfen grundsätzlich nicht an der Vorbereitung der Vergabe mitwirken. Nicht zu beanstanden ist hingegen ein Wissensvorsprung, der nicht dem Submissionsverfahren, sondern der bisherigen Tätigkeit des Submittenten entspringt (E. 9). Teilweise Gutheissung. · --- · Stichworte: · AUSSCHLUSS EINES ANBIETERS BESCHWERDELEGITIMATION DISKRIMINIERUNGSVERBOT SCHUTZWÜRDIGES INTERESSE SPORTANLAGE SUBMISSIONSRECHT UNZULÄSSIGE PRODUKTSPEZIFIKATION VORBEFASSUNG · Rechtsnormen:
· Art. 1 Abs. III lit. b IVöB Art. 11 lit. a IVöB Art. 15 IVöB § 9 SubmV § 16 Abs. II SubmV § 16 Abs. IV SubmV § 5a VRG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3