Library RFID Procurement Award Challenge Dismissed Due to Disproportionate Sanction on Labor Violations
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe administrative court addressed a procurement challenge regarding the award of a contract for an RFID system for a municipal and regional library, specifically concerning alleged violations of occupational safety and labor provisions by the winning bidder involving subcontracted personnel. The court reasoned that only labor violations directly relevant to the specific procurement should be considered in the award process, emphasizing that unrelated violations are handled through separate sanctions like warnings or exclusion from future contracts. Crucially, the court found that even if the alleged labor violations by the subcontractors occurred, revoking the award (cancellation of the contract award) would be disproportionate, especially as the involvement of the foreign personnel did not significantly influence the overall bid, leading to the dismissal of the appeal.
Legislator-Regeste
AmtlichSubmission | Beschaffung eines RFID (Radio Frequency Identification) -Systems für eine Stadt- und Regionalbibliothek: Einhaltung der Arbeitsschutzbestimmungen, Grundsatz der Verhältnismässigkeit. Im Rahmen eines Vergabeverfahrens sind nur diejenigen Widerhandlungen gegen Arbeitsschutzbestimmungen und Arbeitsbedingungen zu berücksichtigen, welche für die fragliche Vergabe von Bedeutung sind. Andere Widerhandlungen bleiben deswegen nicht ungeahndet; bei ihnen stehen jedoch die Sanktionen im Vordergrund, welche sich nicht auf das aktuelle Vergabeverfahren beziehen, wie Verwarnung, Busse oder Ausschluss von künftigen Vergaben (E. 3.6). Beim Widerruf eines Zuschlags ist ebenso wie beim Ausschluss vom Verfahren der Grundsatz der Verhältnismässigkeit zu beachten. Nachdem vorliegend davon auszugehen ist, dass die Mitwirkung der tschechischen Informatiker das Angebot der Mitbeteiligten nicht wesentlich beeinflusst hat, wäre hier ein Widerruf - selbst unter der Annahme, dass die behaupteten Verstösse gegen Arbeitsschutzbestimmungen und Arbeitsbedingungen zutreffen - nicht verhältnismässig (E. 3.8). Abweisung.
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Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2007.00540
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2007.00540 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 21.05.2008 · Spruchkörper: · 1. Abteilung/1. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Submissionsrecht · Betreff: · Submission · Beschaffung eines RFID (Radio Frequency Identification) -Systems für eine Stadt- und Regionalbibliothek: Einhaltung der Arbeitsschutzbestimmungen, Grundsatz der Verhältnismässigkeit. Im Rahmen eines Vergabeverfahrens sind nur diejenigen Widerhandlungen gegen Arbeitsschutzbestimmungen und Arbeitsbedingungen zu berücksichtigen, welche für die fragliche Vergabe von Bedeutung sind.
Andere Widerhandlungen bleiben deswegen nicht ungeahndet; bei ihnen stehen jedoch die Sanktionen im Vordergrund, welche sich nicht auf das aktuelle Vergabeverfahren beziehen, wie Verwarnung, Busse oder Ausschluss von künftigen Vergaben (E. 3.6). Beim Widerruf eines Zuschlags ist ebenso wie beim Ausschluss vom Verfahren der Grundsatz der Verhältnismässigkeit zu beachten. Nachdem vorliegend davon auszugehen ist, dass die Mitwirkung der tschechischen Informatiker das Angebot der Mitbeteiligten nicht wesentlich beeinflusst hat, wäre hier ein Widerruf - selbst unter der Annahme, dass die behaupteten Verstösse gegen Arbeitsschutzbestimmungen und Arbeitsbedingungen zutreffen - nicht verhältnismässig (E. 3.8).
Abweisung. · --- · Stichworte: · ARBEITSBEDINGUNGEN ARBEITSSCHUTZBESTIMMUNGEN SUBMISSION SUBMISSIONSRECHT SUBUNTERNEHMER VERHÄLTNISMÄSSIGKEIT WIDERRUF · Rechtsnormen: · Art. 2 EntsG Art. 5 Abs. I EntsG Art. 11 lit. e IVöB § 8 SubmV § 28 lit. I SubmV § 28 lit. d SubmV § 36 SubmV § 39 Abs. I SubmV · Publikationen: · RB 2008 Nr. 47 S. 120 · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3