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VB.2007.00487 • VG ZH VB.2007.00487 KI-generiert

Bosnian drug trafficker's expulsion upheld due to public interest.

Geschäftsnummer VB.2007.00487
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The court upheld the expulsion of a long-term resident from Bosnia and Herzegovina who had received multi-year prison sentences for drug trafficking and had a high risk of recidivism. The court reasoned that the expulsion was justified by significant public interest due to the individual's substantial involvement in the drug trade and the associated illicit financial transfers, outweighing his private interests and the protection of his private and family life under Article 8 ECHR. The case was evaluated under transitional law, referencing analogous provisions of the former Aliens Act (ANAG) rather than the current Federal Act on Foreign Nationals (AuG).

Legislator-Regeste

Amtlich

Ausweisung | Die vom Regierungsrat im Jahr 2007 verfügte Ausweisung des bosnisch-herzegowinischen Beschwerdeführers, welcher sich seit 1985 in der Schweiz aufhält und mehrjährige Freiheitsstrafen erwirkt hatte, ist in Analogie zu Art. 126 Abs. 1 AuG nach dem ANAG und nicht nach dem AuG zu beurteilen. Aufgrund der massgeblichen Beteiligung des Beschwerdeführers am Handel mit harten Drogen und dem deliktischen Transfer grosser Beträge von Geldern aus dem Drogenhandel sowie der bestehenden Rückfallgefahr ist von einem gewichtigen öffentlichen Interesse an der Ausweisung auszugehen. Entgegenstehende private Interessen überwiegen vorliegend nicht, so dass die Ausweisung verhältnismässig ist. Soweit der Schutz des Privat- und Familienlebens nach Art. 8 EMRK betroffen ist, ist der Grundrechtseingriff gerechtfertigt. Die Beschwerde ist daher abzuweisen.

Schlagwörter

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Betäubungsmittelhandel Ausländergesetz Schutz des öffentlichen Interesses strafrechtliche Landesverweisung Übergangsvorschriften Entlassung aus dem Bürgerrecht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 126 Abs. 1 AuG
Cited as the legal basis for the decision regarding the expulsion, particularly concerning the transition between laws.
Art. 8 EMRK
Considered in relation to the right to private and family life, and whether the interference was justified.
Art. 10 Abs. 1 lit. a ANAG
Applied as the governing provision for the expulsion in this case, referencing the relevant article of the ANAG.
Art. 11 Abs. 3 ANAG
Used to assess the proportionality and public interest in the expulsion.
Art. 126 AuG
· Rechtsgebiet: · Ausländerrecht · Betreff: · Ausweisung · Die vom Regierungsrat im Jahr 2007 verfügte Ausweisung des bosnisch-herzegowinischen Beschwerdeführers, welcher sich seit 1985 in der Schweiz aufhält und mehrjährige Freiheitsstrafen erwirkt hatte, ist in Analogie zu Art. 126 Abs.
Art. 126 Abs. 2 AuG
1 AuG Art. 126 Abs. 2 AuG Art.
Art. 13 BV
Art. 8 Abs. 1 EMRK
13 BV Art. 8 Abs. 1 EMRK Art.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 126 Abs. 1 AuG

Cited as the legal basis for the decision regarding the expulsion, particularly concerning the transition between laws.

Art. 10 Abs. 1 lit. a ANAG

Applied as the governing provision for the expulsion in this case, referencing the relevant article of the ANAG.

Art. 11 Abs. 3 ANAG

Used to assess the proportionality and public interest in the expulsion.

Art. 8 EMRK

Considered in relation to the right to private and family life, and whether the interference was justified.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2007.00487

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2007.00487 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 23.01.2008 · Spruchkörper: · 2. Abteilung/2. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 10.09.2008 abgewiesen. · Rechtsgebiet: · Ausländerrecht · Betreff: · Ausweisung · Die vom Regierungsrat im Jahr 2007 verfügte Ausweisung des bosnisch-herzegowinischen Beschwerdeführers, welcher sich seit 1985 in der Schweiz aufhält und mehrjährige Freiheitsstrafen erwirkt hatte, ist in Analogie zu Art. 126 Abs. 1 AuG nach dem ANAG und nicht nach dem AuG zu beurteilen.

Aufgrund der massgeblichen Beteiligung des Beschwerdeführers am Handel mit harten Drogen und dem deliktischen Transfer grosser Beträge von Geldern aus dem Drogenhandel sowie der bestehenden Rückfallgefahr ist von einem gewichtigen öffentlichen Interesse an der Ausweisung auszugehen. Entgegenstehende private Interessen überwiegen vorliegend nicht, so dass die Ausweisung verhältnismässig ist. Soweit der Schutz des Privat- und Familienlebens nach Art. 8 EMRK betroffen ist, ist der Grundrechtseingriff gerechtfertigt. Die Beschwerde ist daher abzuweisen.

· --- · Stichworte: · ABHÄNGIGKEITSVERHÄLTNIS AUSWEISUNG BOULTIF DROGENHANDEL LEX MITIOR ÜBERGANGSRECHT VERHÄLTNISMÄSSIGKEIT VERHÄLTNISMÄSSIGKEITSPRÜFUNG · Rechtsnormen: · Art. 10 Abs. 1 lit. a ANAG Art. 11 Abs. 3 ANAG Art. 126 AuG Art. 126 Abs. 1 AuG Art. 126 Abs. 2 AuG Art. 13 BV Art. 8 Abs. 1 EMRK Art. 8 Abs. 2 EMRK · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 1