Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VB.2007.00361 • VG ZH VB.2007.00361 KI-generiert

Failure to Pass Licentiate Exams and Academic Dismissal Upheld

Geschäftsnummer VB.2007.00361
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The administrative court addressed a case where an individual failed the first part of their licentiate examinations for the second time and was subsequently permanently dismissed by the Faculty of Law, leading to an appeal that included a request to adjust a grade. The court determined it had jurisdiction as the appeal did not exceed the original scope of the dispute and the appellant had a legitimate interest in legal protection. The court ultimately upheld the final dismissal by the Faculty, reasoning that the dismissal after two failures of the licentiate exams was not contrary to federal constitutional law, nor could greater protection be derived from the new cantonal constitution because the right to education was not directly enforceable until five years after the cantonal constitution's enactment.

Legislator-Regeste

Amtlich

Nichtbestehen des ersten Teils der Lizentiatsprüfungen und Ausschluss von weiteren Prüfungen | Nichtbestehen der Wiederholungsprüfung; endgültige Abweisung durch die Rechtswissenschaftliche Fakultät [Die Beschwerdeführerin bestand den ersten Teil der Lizenziatsprüfungen zum zweiten Mal nicht, worauf sie endgültig abgewiesen wurde. Im Rekursverfahren beantragte sie die Anhebung einer Note. Vor Verwaltungsgericht ersuchte sie insbesondere um Beantwortung der Rechtsfrage, ob eine Bestimmung der Promotionsordnung verhältnismässig sei.] Zuständigkeit. Der Beschwerdeantrag geht nicht über den ursprünglichen Streitgegenstand hinaus und ist damit zulässig. Ein genügendes Rechtsschutzinteresse der Beschwerdeführerin ist zu bejahen (E. 1). Die endgültige Abweisung durch die Rechtswissenschaftliche Fakultät nach zweimaligen Nichtbestehens der Lizenziatsprüfungen ist nicht bundesverfassungswidrig. Auch aus der neuen Kantonsverfassung lässt sich kein weitergehender Schutz herleiten, zumal das Recht auf Bildung erst fünf Jahre nach Inkrafttreten der Kantonsverfassung unmittelbar geltend gemacht werden kann (E. 2). Kosten- und Entschädigungsfolgen (E. 3). Abweisung

Schlagwörter

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endgültiges Nichtbestehen administrative Entlassung Grundrechte Recht auf Bildung Begründung in der Sache Verfassung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 9 BV

Cited in the relevant legal norms section, suggesting consideration in the substantive ruling regarding fundamental rights, although the final order might focus on costs.

Art. 10 Abs. 2 BV

Cited in the relevant legal norms section, suggesting consideration in the substantive ruling regarding fundamental rights.

Art. 27 Abs. 2 BV

Cited in the relevant legal norms section, suggesting consideration in the substantive ruling regarding fundamental rights.

Art. 36 Abs. 2 BV

Cited in the relevant legal norms section, suggesting consideration in the substantive ruling regarding proportionality or fundamental rights.

Art. 14 KV

Cited in the relevant legal norms section, suggesting consideration in the substantive ruling regarding the Cantonal Constitution.

Art. 138 KV

Cited in the relevant legal norms section, suggesting consideration in the substantive ruling regarding the Cantonal Constitution.

§ 21 lit. a VRG

Cited in the relevant legal norms section, suggesting application in the final procedural or substantive ruling.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2007.00361

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2007.00361 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 23.01.2008 · Spruchkörper: · 4. Abteilung/4. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Subsidiäre Verfassungsbeschwerde gegen diesen Entscheid am 13.06.2008 abgewiesen. · Rechtsgebiet: · Übriges Verwaltungsrecht · Betreff: · Nichtbestehen des ersten Teils der Lizentiatsprüfungen und Ausschluss von weiteren Prüfungen · Nichtbestehen der Wiederholungsprüfung; endgültige Abweisung durch die Rechtswissenschaftliche Fakultät [Die Beschwerdeführerin bestand den ersten Teil der Lizenziatsprüfungen zum zweiten Mal nicht, worauf sie endgültig abgewiesen wurde.

Im Rekursverfahren beantragte sie die Anhebung einer Note. Vor Verwaltungsgericht ersuchte sie insbesondere um Beantwortung der Rechtsfrage, ob eine Bestimmung der Promotionsordnung verhältnismässig sei.] Zuständigkeit. Der Beschwerdeantrag geht nicht über den ursprünglichen Streitgegenstand hinaus und ist damit zulässig. Ein genügendes Rechtsschutzinteresse der Beschwerdeführerin ist zu bejahen (E. 1). Die endgültige Abweisung durch die Rechtswissenschaftliche Fakultät nach zweimaligen Nichtbestehens der Lizenziatsprüfungen ist nicht bundesverfassungswidrig.

Auch aus der neuen Kantonsverfassung lässt sich kein weitergehender Schutz herleiten, zumal das Recht auf Bildung erst fünf Jahre nach Inkrafttreten der Kantonsverfassung unmittelbar geltend gemacht werden kann (E. 2). Kosten- und Entschädigungsfolgen (E. 3). Abweisung · --- · Stichworte: · ABWEISUNG ANTRAG BENOTUNG KERNGEHALT LIZENTIAT PERSÖNLICHE FREIHEIT RECHT AUF BILDUNG RECHTSWISSENSCHAFT STREITGEGENSTAND STUDIUM VERHÄLTNISMÄSSIGKEITSPRÜFUNG · Rechtsnormen: · Art. 9 BV Art. 10 Abs. 2 BV Art. 27 Abs. 2 BV Art. 36 Abs. 2 BV Art. 14 KV Art. 138 KV § 21 lit. a VRG · Publikationen:

· RB 2008 Nr. 40 S. 105 · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3