Photovoltaic Permit Legality and Ongoing Environmental Impact Assessment
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court addressed an appeal concerning the legality of a building permit issued for a photovoltaic system, where subsequent findings indicated that the assumptions regarding environmentally relevant impacts, specifically sun reflections, were incorrect. The court reasoned that the initial legality of the permit does not preclude the imposition of additional measures to limit emissions if the environmental impact proves greater than initially assessed. Furthermore, the court determined that sunlight reflections from a photovoltaic system constitute a human-caused impact under environmental protection law, and glare resulting from these reflections occurring for up to 50 minutes daily over several months with significant intensity does not constitute a trivial case that would exempt the installation from precautionary emission limits, leading to the dismissal of the appeal.
Legislator-Regeste
AmtlichBaubewilligung | Sonnenreflexionen auf der Oberfläche einer Fotovoltaikanlage Erweisen sich die im Zeitpunkt der Erteilung der Baubewilligung getroffenen Annahmen bezüglich der von einer Baute ausgehenden umweltschutzrechtlich relevanten Auswirkungen als falsch, so steht die Rechtsbeständigkeit der Baubewilligung der Anordnung zusätzlicher Massnahmen zur Begrenzung der Emissionen nicht entgegen (E. 3). Reflexionen des Sonnenlichts auf der Oberfläche einer Fotovoltaikanlage stellen eine vom Menschen (mit)verursachte Einwirkung im Sinn von Art. 7 Abs. 1 USG dar (E. 4). Blendwirkungen aufgrund von Reflexionen des Sonnenlichts auf einer Fotovoltaikanlage, welche während 4 1/2 Monaten (13. April - 28. August) zwischen 15.30 und 16.30 Uhr bis zu maximal 50 Minuten mit einer Lichtintensität von bis gegen 30 % des Sonnenlichtes auftreten, stellen keinen umweltschutzrechtlichen Bagatellfall dar, welcher die Anwendung von vorsorglichen Emissionsbegrenzungen ausschliessen würde (E. 5). Abweisung.
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Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2007.00307
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2007.00307 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 07.11.2007 · Spruchkörper: · 1. Abteilung/1. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht · Betreff: · Baubewilligung · Sonnenreflexionen auf der Oberfläche einer Fotovoltaikanlage Erweisen sich die im Zeitpunkt der Erteilung der Baubewilligung getroffenen Annahmen bezüglich der von einer Baute ausgehenden umweltschutzrechtlich relevanten Auswirkungen als falsch, so steht die Rechtsbeständigkeit der Baubewilligung der Anordnung zusätzlicher Massnahmen zur Begrenzung der Emissionen nicht entgegen (E. 3).
Reflexionen des Sonnenlichts auf der Oberfläche einer Fotovoltaikanlage stellen eine vom Menschen (mit)verursachte Einwirkung im Sinn von Art. 7 Abs. 1 USG dar (E. 4). Blendwirkungen aufgrund von Reflexionen des Sonnenlichts auf einer Fotovoltaikanlage, welche während 4 1/2 Monaten (13. April - 28. August) zwischen 15.30 und 16.30 Uhr bis zu maximal 50 Minuten mit einer Lichtintensität von bis gegen 30 % des Sonnenlichtes auftreten, stellen keinen umweltschutzrechtlichen Bagatellfall dar, welcher die Anwendung von vorsorglichen Emissionsbegrenzungen ausschliessen würde (E. 5). Abweisung. · --- · Stichworte: · EINWIRKUNG EMISSIONSBEGRENZUNG ENERGIE GUTACHTENSKOSTEN LICHTIMMISSIONEN ÖFFENTLICHE INTERESSEN REFLEXIONEN SONNENKOLLEKTOR ÜBRIGES UMWELTSCHUTZRECHT · Rechtsnormen: · Art. 3 Abs. I lit. b EnG Art. 9 Abs. I EnG Art. 18a RPG Art. 7 Abs. I USG Art. 11 USG Art. 11 Abs. II USG Art. 46 Abs. I USG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3