Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VB.2007.00071 • VG ZH VB.2007.00071 KI-generiert

Appellants Challenge Notarial Fees for Preliminary and Definitive Purchase Agreements

Geschäftsnummer VB.2007.00071
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The appellants challenged the imposition of two notarial fees for the certification of both a preliminary purchase agreement and a definitive purchase right agreement, arguing against double taxation for a single underlying matter. The court dismissed the request for a declaratory judgment due to a lack of current interest, but affirmed the fees, reasoning that the notarial fee, being a mixed tax, had a sufficient legal basis in the relevant statute, and that the certification of a preliminary agreement fell under the applicable regulation even if not explicitly listed. Furthermore, the court determined that the preliminary contract and the purchase right contract are distinct legal acts, and even when documented in one instrument, they constitute two transactions, each triggering a separate certification fee, thereby negating any claim of double fee imposition or violation of legal equality.

Legislator-Regeste

Amtlich

Gebühren | Gebühren: Die Beschwerdeführenden wehren sich gegen eine doppelte Gebührenerhebung für die Beurkundung des Kaufvorvertrags und des Kaufrechtsvertrags. Ablehnung des Feststellungsbegehrens mangels eines aktuellen Feststellungsinteresses (E. 3). Bei der Beurkundungsgebühr handelt es sich um eine Gemengsteuer. Diese bedarf einer genügenden gesetzlichen Grundlage, welche mit § 25 NotG gegeben ist (E. 5.1). Die Beurkundung eines Vorvertrags fällt unter § 1 lit. A Ziff. 1.1.1. NotGebV, auch wenn er in dieser Bestimmung nicht ausdrücklich aufgeführt wird (E. 5.2). Kaufrecht und Kaufvorvertrag sind eigenständige Rechtsinstitute. Auch wenn sie in einer einzigen Urkunde festgehalten werden, handelt es sich um zwei Rechtsgeschäfte, welche je eine Beurkundungsgebühr auslösen (E. 6.1). Demzufolge liegt keine doppelte Gebührenerhebung für ein und denselben Sachverhalt vor (E. 6.2). Ebenso wenig liegt eine Verletzung des Rechtsgleichheitsgebots vor (E. 6.3). Abweisung der Beschwerde.

Schlagwörter

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Kaufvertrag Anwaltskosten Doppelbesteuerungsabkommen Feststellungsinteresse Haftung des Notars elektronischer Rechtsverkehr

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 127 BV

This article (concerning the legality principle) is cited in the record, although its explicit application is only mentioned in the reasoning section (E. 5.1) regarding the need for a sufficient legal basis for the notarization fee.

§ 25 NotG

Cited as the sufficient legal basis for the notarization fee (Gemengsteuer) according to the reasoning (E. 5.1).

§ 1 lit. a NotGebV

Cited as the provision under which the notarization of a preliminary contract falls, according to the reasoning (E. 5.2).

§ 17 Abs. II lit. a VRG

This procedural rule is listed among the cited norms, but the dispositive itself does not explicitly reference it for an order regarding costs or procedure.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2007.00071

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2007.00071 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 10.05.2007 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/3. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Abgaberecht ohne Steuern · Betreff: · Gebühren · Gebühren: Die Beschwerdeführenden wehren sich gegen eine doppelte Gebührenerhebung für die Beurkundung des Kaufvorvertrags und des Kaufrechtsvertrags.

Ablehnung des Feststellungsbegehrens mangels eines aktuellen Feststellungsinteresses (E. 3). Bei der Beurkundungsgebühr handelt es sich um eine Gemengsteuer. Diese bedarf einer genügenden gesetzlichen Grundlage, welche mit § 25 NotG gegeben ist (E. 5.1). Die Beurkundung eines Vorvertrags fällt unter § 1 lit. A Ziff. 1.1.1. NotGebV, auch wenn er in dieser Bestimmung nicht ausdrücklich aufgeführt wird (E. 5.2). Kaufrecht und Kaufvorvertrag sind eigenständige Rechtsinstitute. Auch wenn sie in einer einzigen Urkunde festgehalten werden, handelt es sich um zwei Rechtsgeschäfte, welche je eine Beurkundungsgebühr auslösen (E. 6.1).

Demzufolge liegt keine doppelte Gebührenerhebung für ein und denselben Sachverhalt vor (E. 6.2). Ebenso wenig liegt eine Verletzung des Rechtsgleichheitsgebots vor (E. 6.3). Abweisung der Beschwerde. · --- · Stichworte: · BEURKUNDUNGSGEBÜHR FESTSTELLUNGSBEGEHREN FESTSTELLUNGSINTERESSE GEBÜHREN GESETZLICHE GRUNDLAGE KAUFRECHT KAUFRECHTSVERTRAG KAUFVORVERTRAG LEGALITÄTSPRINZIP NOTARIATSGEBÜHREN · Rechtsnormen: · Art. 127 BV § 25 NotG § 1 lit. a NotGebV § 17 Abs. II lit. a VRG · Publikationen: · RB 2007 Nr. 42 S. 101 · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3