Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VB.2006.00070 • VG ZH VB.2006.00070 KI-generiert

Forest Demarcation Prerequisite for Setback Line Determination

Geschäftsnummer VB.2006.00070
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Teilweise gutgeheissen (Partially Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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A party sought the initiation of a forest demarcation procedure and the establishment of a forest setback line at least 15 meters from the forest edge, arguing the current line was incorrectly situated. The court determined that since a forest demarcation decision, which establishes the actual course of the forest boundary required for a proper setback line, has the character of an administrative act, a simple inventory by the forest master is insufficient for judicial review. Consequently, because the underlying forest boundary could change through the required demarcation procedure, the court refrained from ruling on the substantive issue of the appropriate forest setback distance, partially granting the appeal based on the need for the prior boundary determination.

Legislator-Regeste

Amtlich

Nutzungsplanung | Die Beschwerdeführenden beantragen die Durchführung eines Waldfeststellungsverfahrens und die Festsetzung der Waldabstandslinie mindestens 15 Meter vom Waldrand entfernt. Allgemeine Erwägungen zur Berechtigung, eine Waldfestellung zu verlangen (E. 3.1). Die sachgerechte Festsetzung einer Waldabstandslinie bedingt hier die Kenntnis des tatsächlichen Verlaufs der Waldgrenze im Sinn von Art. 2 WaG. Weil die Waldfestellung Verfügungscharakter hat, genügt eine einfache Bestandesaufnahme durch den Kreisforstmeister nicht. Es erscheint sachgerecht, dass bereits der Verlauf der Waldgrenze und nicht erst die gestützt darauf festgesetzte Waldabstandslinie gerichtlich überprüft werden kann (E. 3.2). Da sich nicht ausschliessen lässt, dass die der streitbetroffenen Waldabstandslinie zugrunde liegende Waldgrenze aufgrund des durchzuführenden Waldfeststellungsverfahrens geändert wird, hat sich das Verwaltungsgericht mit dem angemessenen Waldabstand vorliegend materiell nicht zu befassen (E. 4). Teilweise Gutheissung.

Schlagwörter

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Grundstücksabgrenzung Grenzabstand tatsächliche Kenntnis Begründung in der Sache Fällung von Bäumen Normenkontrolle

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 2 WaG

The court's reasoning regarding the necessity of knowing the actual course of the forest boundary requires knowledge of this provision, which is relevant to the main issue of the forest boundary determination.

§ 66 Abs. I PBG

This provision likely governs the planning basis related to the appeal, as the court's decision partially grants the claim concerning land use planning.

§ 66 Abs. II PBG

This provision likely governs the planning basis related to the appeal, as the court's decision partially grants the claim concerning land use planning.

Art. 10 Abs. I WaG

This provision is cited among the relevant legal norms, suggesting its indirect application or relevance to the forest setback line determination.

Art. 10 Abs. II WaG

This provision is cited among the relevant legal norms, suggesting its indirect application or relevance to the forest setback line determination.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2006.00070

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2006.00070 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 27.11.2006 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/3. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht · Betreff: · Nutzungsplanung · Die Beschwerdeführenden beantragen die Durchführung eines Waldfeststellungsverfahrens und die Festsetzung der Waldabstandslinie mindestens 15 Meter vom Waldrand entfernt. Allgemeine Erwägungen zur Berechtigung, eine Waldfestellung zu verlangen (E. 3.1).

Die sachgerechte Festsetzung einer Waldabstandslinie bedingt hier die Kenntnis des tatsächlichen Verlaufs der Waldgrenze im Sinn von Art. 2 WaG. Weil die Waldfestellung Verfügungscharakter hat, genügt eine einfache Bestandesaufnahme durch den Kreisforstmeister nicht. Es erscheint sachgerecht, dass bereits der Verlauf der Waldgrenze und nicht erst die gestützt darauf festgesetzte Waldabstandslinie gerichtlich überprüft werden kann (E. 3.2). Da sich nicht ausschliessen lässt, dass die der streitbetroffenen Waldabstandslinie zugrunde liegende Waldgrenze aufgrund des durchzuführenden Waldfeststellungsverfahrens geändert wird, hat sich das Verwaltungsgericht mit dem angemessenen Waldabstand vorliegend materiell nicht zu befassen (E. 4).

Teilweise Gutheissung. · --- · Stichworte: · FREIHALTEZONE ÜBRIGES PLANUNGS- UND BAURECHT WALD WALDABSTAND WALDABSTANDSLINIE WALDFESTSTELLUNG · Rechtsnormen: · § 66 Abs. I PBG § 66 Abs. II PBG Art. 2 WaG Art. 10 Abs. I WaG Art. 10 Abs. II WaG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 2