Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VB.2005.00258 • VG ZH VB.2005.00258 KI-generiert

Development Plan Cost Specification and Standing to Appeal

Geschäftsnummer VB.2005.00258
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involved an appeal challenging the costs and cost apportionment determined within a development plan, where the court determined that the cost specification in the development plan report primarily serves a budgetary function for the municipality and does not establish a binding cost share for private parties. Consequently, the court found that the private parties lacked standing to appeal because a binding cost determination was absent, as they could address cost issues in the subsequent neighborhood plan procedure, and the planning coordination duty did not create a risk of conflicting decisions warranting standing based on severe disadvantages.

Legislator-Regeste

Amtlich

Erschliessungsplan | Anfechtung der in einem Erschliessungsplan umschriebenen Kosten und Kostenteiler: Erschliessungsplan im Allgemeinen. Die Festlegung der Kosten im Erschliessungsplan (Bericht) hat primär eine kreditrechtliche, den Gemeindehaushalt betreffende Funktion. Damit wird noch kein verbindlicher Kostenanteil für die Privaten ausgeschieden. Auch die konkreten Umstände führen zu keiner anderen Beurteilung (E. 2.3). Die Legitimation kann sowohl für den Rekurs gemäss § 338a PBG als auch für die Gemeindebeschwerde gemäss § 151 Abs. 1 Ziff. 1 aGemeindeG nicht unabhängig von der Frage der v e r b i n d l i c h e n Festlegung der Kosten (E. 2.3) beurteilt werden. Sofern eine solche verbindliche Festlegung fehlt, kann die Legitimation nur etwa beim Vorliegen schwer wiegender Nachteile bejaht werden. Dies trifft vorliegend nicht zu, weil die Privaten im künftigen Quartierplanverfahren die Kostenfrage thematisieren können (E. 2.4). Die raumplanungsrechtliche Koordinationspflicht führt zu keinem anderen Ergebnis, weil durch den Verfahrensablauf keine Gefahr widersprüchlicher Entscheide entsteht (E. 2.5). Abweisung.

Schlagwörter

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Beschwerdelegitimation Planungskosten sachliche Spezialität des Budgets Pflichtenheft Legitimation der Gemeinde Erschliessungsbeiträge

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 151 Abs. I Ziff. 1 aGemeindeG

Cited in the context of assessing the appellants' standing (Legitimation) to file the Gemeindebeschwerde.

§ 90 PBG

Cited as a relevant legal norm, although the main ground for rejection concerns standing.

§ 91 PBG

Cited as a relevant legal norm, although the main ground for rejection concerns standing.

§ 92 PBG

Cited as a relevant legal norm, although the main ground for rejection concerns standing.

§ 19 Abs. I VRG

Cited as a relevant legal norm concerning standing or admissibility.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2005.00258

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2005.00258 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 05.10.2005 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/3. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht · Betreff: · Erschliessungsplan · Anfechtung der in einem Erschliessungsplan umschriebenen Kosten und Kostenteiler: Erschliessungsplan im Allgemeinen. Die Festlegung der Kosten im Erschliessungsplan (Bericht) hat primär eine kreditrechtliche, den Gemeindehaushalt betreffende Funktion.

Damit wird noch kein verbindlicher Kostenanteil für die Privaten ausgeschieden. Auch die konkreten Umstände führen zu keiner anderen Beurteilung (E. 2.3). Die Legitimation kann sowohl für den Rekurs gemäss § 338a PBG als auch für die Gemeindebeschwerde gemäss § 151 Abs. 1 Ziff. 1 aGemeindeG nicht unabhängig von der Frage der v e r b i n d l i c h e n Festlegung der Kosten (E. 2.3) beurteilt werden. Sofern eine solche verbindliche Festlegung fehlt, kann die Legitimation nur etwa beim Vorliegen schwer wiegender Nachteile bejaht werden. Dies trifft vorliegend nicht zu, weil die Privaten im künftigen Quartierplanverfahren die Kostenfrage thematisieren können (E. 2.4).

Die raumplanungsrechtliche Koordinationspflicht führt zu keinem anderen Ergebnis, weil durch den Verfahrensablauf keine Gefahr widersprüchlicher Entscheide entsteht (E. 2.5). Abweisung. · --- · Stichworte: · ANFECHTUNGSOBJEKT ERSCHLIESSUNGSPLAN, LANDUMLEGUNG, QUARTIERPLAN KOORDINATIONSPFLICHT KOSTEN KOSTENVERTEILUNG LEGITIMATION QUARTIERPLANVERFAHREN · Rechtsnormen: · § 151 Abs. I Ziff. 1 GemeindeG § 90 PBG § 91 PBG § 92 PBG § 19 Abs. I VRG · Publikationen: · RB 2005 Nr. 56 S. 148 · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3