Administrative Court Ruling on "Water Therapy" Labeling for Cosmetics
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe administrative court considered the use of the term "water therapy" in the name of a product line consisting of cosmetic items such as creams and body sprays, determining whether this constituted an impermissible medical claim for a non-medicinal product. The court reasoned that although "therapy" can have a general meaning, in the context of body care products, the term is strongly associated with medical terminology, and by using it, the producer must accept the medical interpretation, especially when combined with "water" to suggest a specific therapeutic method, which unjustifiably blurs the line between cosmetics and pharmaceuticals and violates prohibitions against claiming disease-related effects for consumer goods.
Legislator-Regeste
AmtlichHeilanpreisung | Frage der Zulässigkeit der Bezeichnung einer Produktelinie mit "Clinique water therapy"; Heilanpreisung. Die Produktelinie "Clinique water therapy" umfasst Fuss-, Hand- und Körpercremes, Waschgel sowie Körperspray. Diese Produkte sind Gebrauchsgegenstände und gehören zu den kosmetischen Mitteln. Hinweise irgendwelcher Art auf eine krankheitsbildende, -lindernde oder -verhütende Wirkung von Gebrauchsgegenständen sind verboten (E. 1). Das Wort "Therapy" oder zu Deutsch "Therapie" mag zwar im Alltag auch allgemein nur als Methode zur Bekämpfung irgendeines Mangelzustandes verstanden werden. Nichtsdestotrotz ist der Begriff aber im fraglichen Umfeld der Körperpflege eindeutig medizinisch besetzt. Der Produzent, welcher diesen Begriff wohl gerade wegen seiner Anlehnung an die medizinische Terminologie wählt, muss sich unter diesen Umständen auch die medizinische Interpretation des Begriffes entgegenhalten lassen. Hinzu kommt im vorliegenden Fall, dass der Begriff "Therapy" in Kombination mit "Water" verwendet wird und damit ein neuer Terminus entsteht, der eine spezifische medizinisch-therapeutische Methode benennt. Zu Recht hat deshalb die Gesundheitsdirektion bereits im Fall VB.2004.00346 darauf hingewiesen, dass die Bezeichnung kosmetischer Produkte mit einem Begriff wie "Therapie" zu einer Verwässerung der Grenze zwischen Kosmetika und Arzneimittel führt (E. 3.2). Abweisung (E. 4).
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KI-generiertThis provision is the legal basis for prohibiting indications of disease-modifying, alleviating, or preventive effects for consumer goods like cosmetics.
This provision is cited in connection with the prohibition of false or misleading indications concerning the effects of cosmetic products.
This provision is cited in connection with the prohibition of false or misleading indications concerning the effects of cosmetic products.
This provision relates to the general prohibitions concerning cosmetic products, which justifies the decision regarding the product naming.
This provision, along with its second paragraph, is cited regarding the prohibition of misleading information on consumer goods.
This provision is cited regarding the prohibition of misleading information on consumer goods.
This provision is cited regarding the specific rules on product information for consumer goods.
This provision is cited regarding the specific rules on product information for consumer goods.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2005.00256
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2005.00256 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 05.10.2005 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/3. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen diesen Entscheid am 28.08.2006 abgewiesen. · Rechtsgebiet: · Gesundheitswesen · Betreff: · Heilanpreisung · Frage der Zulässigkeit der Bezeichnung einer Produktelinie mit "Clinique water therapy"; Heilanpreisung. Die Produktelinie "Clinique water therapy" umfasst Fuss-, Hand- und Körpercremes, Waschgel sowie Körperspray.
Diese Produkte sind Gebrauchsgegenstände und gehören zu den kosmetischen Mitteln. Hinweise irgendwelcher Art auf eine krankheitsbildende, -lindernde oder -verhütende Wirkung von Gebrauchsgegenständen sind verboten (E. 1). Das Wort "Therapy" oder zu Deutsch "Therapie" mag zwar im Alltag auch allgemein nur als Methode zur Bekämpfung irgendeines Mangelzustandes verstanden werden. Nichtsdestotrotz ist der Begriff aber im fraglichen Umfeld der Körperpflege eindeutig medizinisch besetzt. Der Produzent, welcher diesen Begriff wohl gerade wegen seiner Anlehnung an die medizinische Terminologie wählt, muss sich unter diesen Umständen auch die medizinische Interpretation des Begriffes entgegenhalten lassen.
Hinzu kommt im vorliegenden Fall, dass der Begriff "Therapy" in Kombination mit "Water" verwendet wird und damit ein neuer Terminus entsteht, der eine spezifische medizinisch-therapeutische Methode benennt. Zu Recht hat deshalb die Gesundheitsdirektion bereits im Fall VB.2004.00346 darauf hingewiesen, dass die Bezeichnung kosmetischer Produkte mit einem Begriff wie "Therapie" zu einer Verwässerung der Grenze zwischen Kosmetika und Arzneimittel führt (E. 3.2). Abweisung (E. 4). · --- · Stichworte: · KOSMETIKA PRODUKTEBEZEICHNUNG THERAPIE · Rechtsnormen:
· Art./§ 3 GebrV Art./§ 3 Abs. II GebrV Art./§ 21 GebrV Art./§ 21 Abs. II GebrV Art. 5 lit. b LMG Art. 14 Abs. I LMG Art. 14 Abs. II LMG Art. 23 LMG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3