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VB.2005.00030 • VG ZH VB.2005.00030 KI-generiert

Neighborhood Development Plan Upheld Despite Agricultural Zone Encroachment for Cul-de-Sac Turning Area

Geschäftsnummer VB.2005.00030
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The administrative court upheld a neighborhood development plan in a municipality that included a turning area, partially located in the agricultural zone, at the intersection of two streets to serve as the terminus for a cul-de-sac street providing access to several properties. The court reasoned that there is no fundamental requirement under neighborhood planning law for neighborhood streets to be through-streets, and the proposed configuration as a dead-end street was permissible, provided that an appropriate turning area—as required for dead-end streets by relevant access standards—was included, justifying its placement even partially outside the building zone; furthermore, the neighborhood planning process adequately satisfied federal land use planning requirements, negating the need for a separate permit for the partial encroachment into the agricultural zone, and the affected property owner had no inherent right to maintain multiple access points.

Legislator-Regeste

Amtlich

Quartierplan | Amtlicher Quartierplan "Durst", Meilen; Projektierung eines teilweise in die Landwirtschaftszone hineinragenden Kehrplatzes im Kreuzungsbereich Raingässli/Durststrasse. Es besteht kein quartierplanrechtlicher Grundsatz, wonach Quartierstrassen durchgehend angelegt werden müssen. Die im Quartierplan vorgesehene Schliessung des Raingässli für den Durchgangsverkehr und die Ausgestaltung der Durststrasse als Stichstrasse sind zulässig. Gemäss dem Anhang der regierungsrätlichen Zugangsnormalien vom 9. Dezember 1987 muss bei Stichstrassen eine Kehrmöglichkeit gegeben sein. Da die Durststrasse als Zufahrtsstrasse eine grössere Zahl von Grundstücken erschliesst, erscheint die Erstellung eines angemessenen Kehrplatzes als sachgerecht (E. 3.2). Da das Quartierplanverfahren den bundesrechtlichen Anforderungen an ein Nutzungsplanungsverfahren genügend gerecht wird, insbesondere auch die Anforderungen von Art. 4 RPG vorliegend angemessen gewährleistet, erübrigt sich eine Bewilligung nach Art. 24 RPG, obwohl der Wendehammer zum Teil in die Landwirtschaftszone zu liegen kommt (E. 4.1-4.5). Der Grundeigentümer hat keinen Anspruch auf die Beibehaltung von mehreren Zufahrtsmöglichkeiten zu seinem Grundstück (E. 5). Abweisung (E. 6).

Schlagwörter

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Landwirtschaftszone Bauzone Nutzungsplan Bodenrecht Baubewilligungspflicht Bauträger

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 4 RPG

The court implicitly confirmed that the requirements of Art. 4 RPG were adequately met, rendering a separate authorization under Art. 24 RPG unnecessary, as mentioned in E. 4.1-4.5.

Art. 66 Abs. 1 VGG

The decision orders the appellant to pay the court costs.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2005.00030

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2005.00030 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 15.09.2005 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/3. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht · Betreff: · Quartierplan · Amtlicher Quartierplan "Durst", Meilen; Projektierung eines teilweise in die Landwirtschaftszone hineinragenden Kehrplatzes im Kreuzungsbereich Raingässli/Durststrasse. Es besteht kein quartierplanrechtlicher Grundsatz, wonach Quartierstrassen durchgehend angelegt werden müssen.

Die im Quartierplan vorgesehene Schliessung des Raingässli für den Durchgangsverkehr und die Ausgestaltung der Durststrasse als Stichstrasse sind zulässig. Gemäss dem Anhang der regierungsrätlichen Zugangsnormalien vom 9. Dezember 1987 muss bei Stichstrassen eine Kehrmöglichkeit gegeben sein. Da die Durststrasse als Zufahrtsstrasse eine grössere Zahl von Grundstücken erschliesst, erscheint die Erstellung eines angemessenen Kehrplatzes als sachgerecht (E. 3.2). Da das Quartierplanverfahren den bundesrechtlichen Anforderungen an ein Nutzungsplanungsverfahren genügend gerecht wird, insbesondere auch die Anforderungen von Art. 4 RPG vorliegend angemessen gewährleistet, erübrigt sich eine Bewilligung nach Art. 24 RPG, obwohl der Wendehammer zum Teil in die Landwirtschaftszone zu liegen kommt (E. 4.1-4.5).

Der Grundeigentümer hat keinen Anspruch auf die Beibehaltung von mehreren Zufahrtsmöglichkeiten zu seinem Grundstück (E. 5). Abweisung (E. 6). · --- · Stichworte: · AUSSERHALB DER BAUZONEN KEHRPLATZ MITWIRKUNG QUARTIERPLAN QUARTIERSTRASSE SONDERNUTZUNGSPLÄNE ZUFAHRTSSTRASSE · Rechtsnormen: · § 7 PBG § 148 PBG § 148 ff. PBG Art. 4 RPG § 13 Abs. I StrassG § 50 VRG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3